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Alle Romane von John le Carré jetzt als E-Book! - In Panama bahnt sich eine Verschwörung an, um den Panama-Vertrag zunichte zu machen. Dieser sieht vor, die Kontrolle über den Kanal 1999 den Panamaern zu überlassen. Der gutmütige Herrenschneider Harry Pendel wird von dem britischen Spion Andy Osnard gezwungen, für den Geheimdienst zu arbeiten. Er soll das amerikanische Militär ködern, die schmutzige Arbeit zu tun - nämlich Panama erneut zu besetzen und den Vertrag für null und nichtig zu erklären. Pendel verfolgt jedoch ein ganz anderes Ziel. Der Weltbestseller vom Meister des Spionagethrillers…mehr

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Produktbeschreibung
Alle Romane von John le Carré jetzt als E-Book! - In Panama bahnt sich eine Verschwörung an, um den Panama-Vertrag zunichte zu machen. Dieser sieht vor, die Kontrolle über den Kanal 1999 den Panamaern zu überlassen. Der gutmütige Herrenschneider Harry Pendel wird von dem britischen Spion Andy Osnard gezwungen, für den Geheimdienst zu arbeiten. Er soll das amerikanische Militär ködern, die schmutzige Arbeit zu tun - nämlich Panama erneut zu besetzen und den Vertrag für null und nichtig zu erklären. Pendel verfolgt jedoch ein ganz anderes Ziel. Der Weltbestseller vom Meister des Spionagethrillers

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Autorenporträt
John le Carré, 1931 geboren, studierte in Bern und Oxford. Er war Lehrer in Eton und arbeitete während des Kalten Kriegs kurze Zeit für den britischen Geheimdienst. Seit nunmehr fünfzig Jahren ist das Schreiben sein Beruf. Er lebt in London und Cornwall.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 17.10.2006

Film 85
Ein unschuldiger Rachegott
John Boormans „Point Blank”, 1967
„Walker” heißt er. Ein Mann aus Schritten. Für Mal Reese und seine Kumpane heranschreitend wie das apokalyptische Unglück. Aber wie das ungebremste Glück für den Kinozuschauer: der Racheengel, der Rache nimmt nach allen Regeln der Kunst, wie kein Traum es umfassender könnte. 1’14 Minuten lang dröhnen Lee Marvins Fußtritte, zu deren Schall er in unser Bewusstsein hineinschreitet durch eine Art Geschichtstunnel, hell erleuchtet, zu Beginn des Films. Über den Schritten Bilder verschiedener Orte aus Zukunft und Vergangenheit: der erste ist die Wohnung seiner Ex-Frau Lynn, die Walker verlassen hatte mit Mal Reese, seinem besten Freund. Plot: der beste Freund entpuppt sich als der beste Feind, Mal = das Böse. Nach gemeinsamem Coup, Raubüberfall, schießt Mal auf Walker und setzt sich ab mit dessen Frau und dessen Anteil, 93 000 $. Walker bleiben die Mauern von Alcatraz. Jetzt ist er zurück.
Ich war in „Point Blank” hineingeraten wegen der Namen auf dem Plakat, Lee Marvin, Angie Dickinson, so fantastisch gut in Don Siegels „The Killers” (1964). So einen Film wollte ich wieder sehen. Der Vorspann war schon vorbei, „Point Blank” lief schon ein paar Minuten, so sah ich ihn als Fortsetzung von The Killers – und ganz selbstverständlich als Don-Siegel-Film. In diesem Irrtum blieb ich für Jahre. Exakter habe ich mich nie geirrt. Niemand, außer Don Siegel, macht sonst solche Filme und auch John Boorman hat keinen solchen mehr gemacht. Es dauerte 8 Jahre, bis der nächste derartige kam, Don Siegels „Charley Varrick”. The Last Professional (of the Independents), 1973. Don Siegel verwendet dort genau den Schauspieler als Hauptschuft, den Boorman in „Point Blank” erstmals vor die Kamera gebracht hat: den großartig fiesen John Vernon als Mal Reese. Es sind die gleichen Gesichter und die gleiche Vorstellung vom Machen makellos-diamantener Thriller, die diese Filme miteinander verbinden (entsprungen allesamt im Fluchtpunkt Howard Hawks): Film foir auf der Höhe der späten sechziger, siebziger Jahre. Der Schnitt des englischen Newcomers John Boorman in seinem ersten amerikanischen Film ist dabei auf der Höhe, die Alain Resnais oder Luis Buñuel für das europäische Bewusstseinskino zu diesem Zeitpunkt gesetzt hatten. Befeuert durch die amerikanische Präsenz von Lee Marvin, ungeheuer. Europa allein hat nur einen Thriller, der es mit Point Blank aufnehmen kann, Jean-Pierre Melvilles „Der zweite Atem” (1966), den man leider nie zu sehen bekommt.
Point Blank: die in reiner Unschuld vollzogene Rache, völlig „amoralisch”, filmisch geschliffen im wörtlichsten Sinne; und selbstverständlich straflos am Ende wie zu jener Zeit nur Patricia Highsmiths talentierter Mr. Ripley. „Ganz große Klasse” sagt anerkennend am Schluss der gedungene Killer, dem diese Beute – The Walker – entgeht. Nicht jeder Rachegott muss faschistisch sein. Was mehr kann das Thriller-Kino bieten als diese reine Utopie.
KLAUS THEWELEIT
John Boorman
Foto: Cinetext
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