Therapie des Stotterns - Decher, Michael
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Wer für sich oder für sein Kind eine Stottertherapie sucht, sieht sich einem vielfältigen Angebot gegenüber. Dieser Ratgeber soll dabei helfen, für stotternde Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine individuell passende und empfehlenswerte Therapie zu finden. Das Buch informiert über aktuelle therapeutische Konzepte und Methoden, es klärt über Fragen zur Kostenübernahme auf und gibt einen Überblick über die Arbeit der Stotterer-Selbsthilfe. Nicht zuletzt werden Hinweise gegeben, woran sich Therapieerfolge in der Behandlung des Stotterns messen lassen.…mehr

Produktbeschreibung
Wer für sich oder für sein Kind eine Stottertherapie sucht, sieht sich einem vielfältigen Angebot gegenüber. Dieser Ratgeber soll dabei helfen, für stotternde Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine individuell passende und empfehlenswerte Therapie zu finden. Das Buch informiert über aktuelle therapeutische Konzepte und Methoden, es klärt über Fragen zur Kostenübernahme auf und gibt einen Überblick über die Arbeit der Stotterer-Selbsthilfe. Nicht zuletzt werden Hinweise gegeben, woran sich Therapieerfolge in der Behandlung des Stotterns messen lassen.
Autorenporträt
Angaben zum Autor Michael Decher ist Lehrlogopäde an der staatlichen Berufs¬fachschule für Logopädie in Erlangen. Er befasst sich seit 1983 mit der Therapie von Stotternden und unterrichtet seit 1985 Schüler/innen und Studierende der Logopädie im Fachbereich Stottern. Decher ist Buchautor und hat das Erlanger Therapiekonzept Redefluss - Keine Angst vorm Stottern (2006) verfasst. Er ist Lehrlogopäde nach den Richtlinien des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (dbl) und zertifizierter Stottertherapeut (ivs).
Inhaltsangabe
Inhalt Vorwort 1 Einleitung 2 Was ist Stottern? 2.1 Wie äußert sich Stottern? 2.1.1 Kernsymptomatik 2.1.2 Begleitsymptomatik 2.2 Wann tritt Stottern auf? 2.3 Und woher kommt nun Stottern? 2.4 Irrwege in der Therapiegeschichte 2.5 Ist Stottern heilbar? 2.6 Wie lassen sich unseriöse Anbieter erkennen? 3 Die Therapie des Stotterns im Überblick 3.1 Die logopädische und sprachheilpädagogische Behandlung 3.1.1 Die Indirekte Therapie 3.1.2 Die Direkte Therapie 3.1.2.1 Sprechmodifikation (Fluency Shaping) 3.1.2.2 Stottermodifikation (Non
Avoidance
Ansatz) 3.1.2.3 Methodenkombinierte Konzepte 3.2 Psychotherapeutische Ansätze 3.3 Weitere Methoden 3.3.1 Entspannungsverfahren 3.3.2 Fokus Atmung, Stimme und Sprechmelodie 3.3.3 Fokus Artikulation 3.3.4 Fokus Sprechrhythmus 3.4 Technische Hilfsmittel 3.5 Ambulante oder stationäre Behandlung? 3.6 Einzel
oder Gruppentherapie? Behandlung des Stotterns bei Jugendlichen und Erwachsenen 4 Logopädische und sprachheilpädagogische Konzepte für Jugendliche und Erwachsene 4.1 Therapien aus der Sprechmodifikation (Fluency Shaping) I Die Kasseler Stottertherapie (KST) II Intensiv
Stottertherapie in Ravensburg (H
I
S
T) 4.2 Therapien aus der Stottermodifikation (Non
Avoidance
Ansatz) I Das VAN
RIPER
PROGRAMM als intensive Intervalltherapie II Das Stotterer
Selbst
Management
Programm
Successful Stuttering Management Program (SSMP) III Die Intensiv
Modifikation Stottern (IMS) IV Die Initiative für konfrontative Stottertherapie (IKS) V Erlanger Stottertherapie 4.3 Methodenkombinierte Therapien I Die ganzheitliche, integrative, personenbezogene Stottertherapie nach Wendlandt II Die Bonner Stottertherapie/Integrative Therapie nach Prüß (ITP) 5 Psychotherapeutische Verfahren für Jugendliche und Erwachsene I Die Dynamische Stottertherapie (DST) II Der Individualpsychologische Ansatz III Systemische Familientherapie IV Familien aufstellen V NLP
Neurolinguistisches Programmieren 6 Andere, häufig diskutierte Verfahren für Jugendliche und Erwachsene I Hans Liebelt II Die Koordinierte Stotterkontrolle III ROPANA (Roland Paulis Nachbereitungs
Methode) IV Ältere Methoden
Hausdörfer, Muirden und Richter V Hausdörfer in den Niederlanden VI Die del Ferro
Methode VII Die Greifenhofer
Methode Behandlung des Stotterns bei Kindern 7 Logopädische und sprachheilpädagogische Behandlung des kindlichen Stotterns 7.1 Indirekte Therapie kindlichen Stotterns 7.1.1 Spieltherapie 7.1.2 Elterntraining I Elternkurs: Mein Kind stottert! II Hamburger Workshop für Eltern stotternder Kinder (HAWESK) 7.2 Direkte Therapie kindlichen Stotterns 7.2.1 Sprechmodifikation (Fluency Shaping) bei Kindern I Das Frankfurt
Kasseler Konzept (FRANKA) II Das Lidcombe
Programm III Intensiv
Stottertherapie in Ravensburg (H
I
S
T) 7.2.2 Stottermodifikation (Non
Avoidance
Ansatz) bei Kindern I KIDS
Kinder dürfen Stottern Mini
KIDS für 2
bis 3
Jährige KIDS für 4
bis 9
Jährige Schul
KIDS für 10
bis 17
Jährige II Die Hamburger Kindergruppentherapie 7.2.3 Methodenkombinierte Ansätze bei Kindern I Intensivtherapie für Kinder II "Stärker als Stottern" für 8
bis 15
Jährige 8 Therapieumsetzung im Alltag 9 Die Internationale Klassifikation des Stotterns (ICF) 9.1 Was versteht man unter ICF? 9.2 Die Bedeutung der ICF für die Therapie 10 Stotterer
Selbsthilfe 10.1 Die Bundesvereinigung Stotterer
Selbsthilfe e.V. (BVSS) 10.2 ÖSIS 10.3 VERSTA 11 Die Interdisziplinäre Vereinigung der Stottertherapeuten e.V. (ivs) 12 Sollen Therapeutinnen selbst Stotternde sein? 13 Evaluierung und Finanzierung: Perspektiven in der Stottertherapie 14 Schlussworte Literaturverzeichnis