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"Stadt" ist ein Thema von höchster Brisanz. Es gibt kein Problem, das nicht an und in den Städten imaginiert worden ist. Die aktuelle Perspektivenvielfalt der Stadtforschung aber verdeckt ihr einheitsstiftendes Fundament. Denn immer ist es die "Stadt", die für etwas anderes - Gesellschaft, Moderne, Kapitalismus - steht. Die Autoren nehmen dieses Dilemma einer Stadtforschung, die sich für die konkreten Konstellationen in einer Stadt nicht interessiert, zum Anlass, um nach der Eigenlogik der Städte zu fragen. Die Beiträge entwickeln Konzepte und Forschungs- designs, mit denen die individuelle…mehr

Produktbeschreibung
"Stadt" ist ein Thema von höchster Brisanz. Es gibt kein Problem, das nicht an und in den Städten imaginiert worden ist. Die aktuelle Perspektivenvielfalt der Stadtforschung aber verdeckt ihr einheitsstiftendes Fundament. Denn immer ist es die "Stadt", die für etwas anderes - Gesellschaft, Moderne, Kapitalismus - steht. Die Autoren nehmen dieses Dilemma einer Stadtforschung, die sich für die konkreten Konstellationen in einer Stadt nicht interessiert, zum Anlass, um nach der Eigenlogik der Städte zu fragen. Die Beiträge entwickeln Konzepte und Forschungs- designs, mit denen die individuelle Gestalt der Städte erschlossen und ins Verhältnis gesetzt werden kann.
Städte unterscheiden sich in ihrer Struktur und Anlage, in ihrem Potenzial, ihrer Geschichte und den Images, die sie hervorrufen. Obwohl die Differenzen im weltweiten Wettbewerb an Bedeutung gewinnen, wird die globale Angleichung der Städte zurzeit weitaus umfassender erforscht. Vor diesem Hintergrund verschiebt die neue Reihe die Perspektive von der Stadt auf diese Stadt. Städte werden in ihrer historisch gewachsenen und technisch-materiell fundierten Gestalt so analysiert und ins Verhältnis gesetzt, dass strukturelle Differenzen und Gemeinsamkeiten in den Blick geraten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der eigenen Logik, die der Entwicklung jeder Stadt zugrunde liegt, sowie auf dem »lokalen Wissen«, das zur Lösung von Problemen beitragen kann. Die Herausgabe der Reihe erfolgt im interdisziplinären Verbund von Stadtforschern und Stadtforscherinnen aus den Sozial- und Geisteswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Bauwesen und Architektur.
  • Produktdetails
  • Interdisziplinäre Stadtforschung Bd.1
  • Verlag: Campus Verlag
  • Seitenzahl: 335
  • Erscheinungstermin: 6. Oktober 2008
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 141mm x 23mm
  • Gewicht: 460g
  • ISBN-13: 9783593387253
  • ISBN-10: 3593387255
  • Artikelnr.: 23864521
Autorenporträt
Helmuth Berking und Martina Löw sind Professoren für Soziologie an der TU Darmstadt.
Inhaltsangabe
InhaltEinleitungHelmuth Berking, Martina Löw"Städte lassen sich an ihrem Gang erkennen wie Menschen" - Skizzen zur Erforschung der Stadt und der StädteHelmuth BerkingEigenlogische Strukturen - Differenzen zwischen Städten als konzeptuelle HerausforderungMartina LöwStädtischer Habitus - Habitus der StadtFranz BockrathTextur, imaginaire, Habitus - Schlüsselbegriffe der kulturanalytischen StadtforschungRolf LindnerEigenlogiken städtischer Wissenslandschaften - Zur Koevolutionsdynamik von Stadt- und Wissensentwicklungen in urbanen KnowledgeScapesUlf MatthiesenWas heißt Eigenlogik? Zu einem Paradigmenwechsel für die StadtforschungPetra GehringDer städtische Raum als Voraussetzung des SozialenGerd HeldEigenlogik der Städte - Eine politikwissenschaftliche SichtKarsten ZimmermannAfrikas 'gewöhnliche' Städte und ihre EigenlogikCedric JanowiczDie Eigenart der Städte - Frankfurt und Hamburg im VergleichMarianne Rodenstein"Stadt" als schwimmender TerminusJürgen HasseAutorinnen und Autoren