74,90
versandkostenfrei*

Preis in Euro, inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

    Broschiertes Buch

Der Band befasst sich mit der einkommen- sowie erbschaft- und schenkungsteuerrechtlichen Behandlung von Leistungen einer Stiftung an ihre Begünstigten. Unsicherheit ist insofern aufgekommen, als zum 1.1.2001 ein neuer Tatbestand von Einkünften aus Kapitalvermögen geschaffen worden ist, der anwendbar sein könnte, auch auf Auskehrungen bei Auflösung der Stiftung. Einkommensteuerrechtlich befasst sich der Band mit der grundlegenden Einordnung der Leistungen zu einer Einkunftsart. Da das einfache Gesetzesrecht auch nach tiefgründiger Analyse keine klare Antwort zu geben vermag, rekurriert der…mehr

Produktbeschreibung
Der Band befasst sich mit der einkommen- sowie erbschaft- und schenkungsteuerrechtlichen Behandlung von Leistungen einer Stiftung an ihre Begünstigten. Unsicherheit ist insofern aufgekommen, als zum 1.1.2001 ein neuer Tatbestand von Einkünften aus Kapitalvermögen geschaffen worden ist, der anwendbar sein könnte, auch auf Auskehrungen bei Auflösung der Stiftung. Einkommensteuerrechtlich befasst sich der Band mit der grundlegenden Einordnung der Leistungen zu einer Einkunftsart. Da das einfache Gesetzesrecht auch nach tiefgründiger Analyse keine klare Antwort zu geben vermag, rekurriert der Autor auf das verfassungsrechtliche Gebot der Folgerichtigkeit und arbeitet Kriterien heraus, mit denen eine zutreffende Einkünftequalifikation gelingen kann. Erbschaft- und schenkungsteuerrechtlich wird beleuchtet, ob Auskehrungen bei Stiftungsauflösung dieser Steuer unterliegen. Es wird eine Lösung entwickelt, die auch insoweit einer folgerichtigen Besteuerung gerecht wird, zumal im Zusammenspiel der beiden Steuerarten.
  • Produktdetails
  • Tübinger Schriften zum Staats- und Verwaltungsrecht Bd.96
  • Verlag: Duncker & Humblot
  • 1. Auflage
  • Seitenzahl: 228
  • Erscheinungstermin: 17. April 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 233mm x 159mm x 15mm
  • Gewicht: 359g
  • ISBN-13: 9783428142125
  • ISBN-10: 3428142128
  • Artikelnr.: 40611383
Autorenporträt
Markus Wystrcil wurde 1981 in Ostfildern-Ruit bei Stuttgart geboren. Nach der Ausbildung für den gehobenen Dienst in der Baden-Württembergischen Finanzverwaltung, die er als Diplom-Finanzwirt (FH) im Jahr 2004 abschloss, studierte er Rechtswissenschaften in Tübingen. Dem Ersten Staatsexamen in 2008 folgte das Referendariat in Stuttgart mit einer Station bei einer der vier größten Steuerberatungsgesellschaften in New York. Das Zweite Staatsexamen legte er 2010 ab. Sodann widmete er sich seiner Promotion bei Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof an der Universität Tübingen. Markus Wystrcil ist im Bereich Steuerrecht einer renommierten Großkanzlei in Stuttgart seit 2012 als Rechtsanwalt tätig, seit 2014 auch als Steuerberater.
Inhaltsangabe
Einleitung

1: Begriffsbestimmungen und Rechtsgrundlagen

Klärung von Begriffen - Stiftungsrechtliche Grundlagen - Die konstitutiven Stiftungsmerkmale im Einzelnen

2: Die Behandlung satzungsgemäßer Leistungen einer Stiftung nach Maßgabe des Einkommensteuergesetzes

Sonstige Einkünfte gem.

2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7, 22 Nr. 1 Satz 1 f. EStG - Einkünfte aus Kapitalvermögen gem.

2 Abs. 1 Nr. 5, 20 Abs. 1 Nr. 9 Satz 1 EStG

3: Verfassungsrechtliche Untersuchung von Destinatärleistungen auf ihre Einkommensteuerbarkeit anhand des allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatzes nach Art. 3 Abs. 1 GG

Der allgemeine Gleichbehandlungsgrundsatz als verfassungsrechtlicher Prüfungsmaßstab - Analyse der einkommensteuerlichen Behandlung von Destinatärleistungen auf ihre Folgerichtigkeit

4: Folgen für die erbschaft- und schenkungsteuerrechtliche Behandlung satzungsgemäßer Auskehrungen einer Stiftung

Die Behandlung satzungsgemäßer Auskehrungen einer Stiftung nach Maßgabe des Erbschaft- und Schenkungsteuergesetzes - Verfassungsmäßigkeit einer Mehrfachbesteuerung von Auskehrungen bei Stiftungsauflösung mit Einkommen- und Erbschaft-/Schenkungsteuer

Zusammenfassung der Ergebnisse

Literatur- und Sachverzeichnis
Rezensionen
"Wystrcil hat eine intelligente und nachvollziehbare Analyse vorgelegt, und wer wie der Rezensent kein Steuerrechtler ist, kann nur ahnen, dass die Untersuchung mehr Sprengstoff in sich birgt, als es der erste Blick erscheinen lässt." Ulrich Brömmling, in: StiftungsManager