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Essay aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Monash University Melbourne (Institute for German Studies), Sprache: Deutsch, Abstract: Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts führen neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse, technologischer Fortschritt und gravierende gesellschaftliche Veränderungen zu einem allgemeinen Gefühl der Verunsicherung. Durch die industrielle Revolution ändert sich zunächst vor allem das Arbeitsleben. Die Betriebe werden größer, Arbeitsabläufe rationalisiert und Massenprodukte produziert. Arbeiter werden mehr und mehr durch…mehr

Produktbeschreibung
Essay aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Monash University Melbourne (Institute for German Studies), Sprache: Deutsch, Abstract: Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts führen neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse, technologischer Fortschritt und gravierende gesellschaftliche Veränderungen zu einem allgemeinen Gefühl der Verunsicherung. Durch die industrielle Revolution ändert sich zunächst vor allem das Arbeitsleben. Die Betriebe werden größer, Arbeitsabläufe rationalisiert und Massenprodukte produziert. Arbeiter werden mehr und mehr durch ihre Funktion definiert und weniger als Persönlichkeit wahrgenommen. Die Industrialisierung führt aber auch dazu, dass die eigene Identität kaum noch durch den Beruf konstruiert werden kann. Damit gehen auch die Klassenstände in ihrer traditionellen Form verloren. Statt aus Schichten besteht die moderne Gesellschaft fast ausschließlich aus Funktionssystemen, mit jeweils ganz unterschiedlichen Werten. Die Menschen in der modernen Gesellschaft müssen nun dementsprechend an Funktionssystemen in unterschiedlichsten Konstellationen teilnehmen, ihre Identität gestaltet sich zunehmend temporär. Da jeder Mensch an den verschiedenen Systemen teilnimmt, muss das Individuum seine Individualität außerhalb dieser Funktionssysteme gestalten. Durch die Verwerfung nahezu aller traditionellen Werte und Richtlinien, wird es immer mehr zur Aufgabe des Einzelnen, die eigene Identität für sich selber zu entwerfen. Die daraus entstehende Krise des Subjekts wird um 1900 zum zentralen Thema der Literatur wird. In diesem Essay soll die Dekonstruktion des Ich in der Literatur diskutiert werden. Dazu werde ich zunächst einen Einblick in die philosophischen, aber auch naturwissenschaftlichen Theorien geben, die die Identitätskrise deutlich mitgeprägt haben. Die Begriffe Ich, Selbst und Identität werde ich hierbei als Synonyme benutzen; Variationen sollen also nicht auf unterschiedliche Aspekte verweisen. Anschließend werde ich ausführen wie die Identitätskrise in der Literatur dargestellt wird und dieses am Beispiel der Verwirrungen des Zögling Törleß von Musil erörtern. Die aktuelle Forschungsliteratur in Bezug auf die Ich-Krise hat sich hauptsächlich mit dem Mann ohne Eigenschaften beschäftigt, dennoch kann die Identitätskrise auch anhand der Verwirrungen des Zögling Törleß ausführlich diskutiert werden.

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