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Dieses Buch widmet sich den Geschlechterbildern im Vertreibungsdiskurs nach 1945. Dafür analysiert die Autorin literarische, filmische und theatrale Auseinandersetzungen mit den historischen Ereignissen von Flucht, Vertreibung und Umsiedlung Deutscher und Polen gegen Ende des Zweiten Weltkriegs. Im Zentrum steht die Frage nach den narrativen Strukturen, die das Erzählen von Heimatverlust und erneuter Beheimatung prägen. Die Autorin folgt dabei einer «gender-orientierten Erzähltextanalyse» in ihrer Einbettung in erinnerungskulturelle Zusammenhänge. Angesichts der transnationalen Dimension des…mehr

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Produktbeschreibung
Dieses Buch widmet sich den Geschlechterbildern im Vertreibungsdiskurs nach 1945. Dafür analysiert die Autorin literarische, filmische und theatrale Auseinandersetzungen mit den historischen Ereignissen von Flucht, Vertreibung und Umsiedlung Deutscher und Polen gegen Ende des Zweiten Weltkriegs. Im Zentrum steht die Frage nach den narrativen Strukturen, die das Erzählen von Heimatverlust und erneuter Beheimatung prägen. Die Autorin folgt dabei einer «gender-orientierten Erzähltextanalyse» in ihrer Einbettung in erinnerungskulturelle Zusammenhänge. Angesichts der transnationalen Dimension des Vertreibungsdiskurses überschreitet das Buch in Anlehnung an verflechtungsgeschichtliche Ansätze die Grenzen einer nationalen Erinnerungsgeschichte.

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Autorenporträt
Kirsten Möller studierte Neuere deutsche Literatur und Kulturwissenschaft in Berlin und Poznan. Seit 2015 ist sie im Bereich Lektorat am Axel Springer-Stiftungslehrstuhl für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) tätig.