Manual der Osteosynthese - Müller, Maurice E.;Allgöwer, Martin;Schneider, Robert
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1m allgemeinen Teil dieses Manuals sollen experimentelle und wissenschaftliche Grund lagen und Prinzipien der stabilen Osteosynthese nach der AO-Methode, Funktion und Hauptindikation der verschiedenen AO-Implantate, Handhabung des Standardin strumentariums der AO sowie einige wesentliche Gesichtspunkte der Operationstechnik und der Nachbehandlung dargestellt werden. Auch die Behandlung der wichtigsten postoperativen Komplikationen wird besprochen. 1m spe::iellen Teil werden die von der AO befolgten Richtlinien fur die operative Behandlung der haufigsten geschlossenen Frakturen beim Erwachsenen…mehr

Produktbeschreibung
1m allgemeinen Teil dieses Manuals sollen experimentelle und wissenschaftliche Grund lagen und Prinzipien der stabilen Osteosynthese nach der AO-Methode, Funktion und Hauptindikation der verschiedenen AO-Implantate, Handhabung des Standardin strumentariums der AO sowie einige wesentliche Gesichtspunkte der Operationstechnik und der Nachbehandlung dargestellt werden. Auch die Behandlung der wichtigsten postoperativen Komplikationen wird besprochen. 1m spe::iellen Teil werden die von der AO befolgten Richtlinien fur die operative Behandlung der haufigsten geschlossenen Frakturen beim Erwachsenen nach anatomi schen Regionen eingehend erortert. Es folgen dann die Behandlung der offenen Fraktu ren beim Erwachsenen, der Frakturen bei Kindern und beim alten Menschen sowie der pathologischen Frakturen. In einem drittel1 Teil wird die Anwendung der stabilen Osteosynthese bei Wiederher stellungseingriffen am Knochen zusammenfassend dargestellt. R T IL LL MI 1 Ziele, Grundlagen und Prinzipien der AO-Technik Hauptziel jeglicher Knochenbruchbehandlung ist die Wiederherstellung der vol/en Funk tion der verletzten Extremitat. Jede Fraktur stellt eine Kombination von Weichteil-und Knochenschaden dar. Sofort nach der Fraktur und im Laufe der Reparationsvorgange treten lokale Zirkulationssto rungen, entziindliche Erscheinungen und Schmerz mit reflektorischer Immobilisierung auf. Diese drei Faktoren fiihren in Verbindung mit dem Ausfall funktioneller Beanspru chung von Knochen, Gelenken und Muskeln zur sog. Frakturkrankheit, d.h. chroni scher Odembildung, Atrophie der Weichteile, Knochenabbau (Osteoporose) und Ge lenksteifen. Jede Behandlung einer Fraktur muS deshalb sowohl den Bruch an sich als auch die damit in Verbindung stehenden lokalen Reaktionen des Organismus beriicksichtigen.
Autorenporträt
Robert Schneider, geboren 1961, lebt in Meschach, einem Bergdorf in Vorarlberg. Für seinen Debütroman (1992) erhielt er zahlreiche in- und ausländische Preise.
Inhaltsangabe
Allgemeiner Teil.- 1 Ziele, Grundlagen und Prinzipien der AO-Technik.- 1.1 Ziele der AO-Technik.- 1.2 Grundlagen der AO-Technik.- 1.2.1 Histologie der Knochenheilung nach stabiler Osteosynthese.- 1.2.2 Reaktion des Knochens auf Druck.- 1.2.3 Reaktion des Knochens auf Bewegung.- 1.2.4 Reaktion des Knochens auf metallische Implantate.- 1.2.5 Dokumentation.- 1.2.6 Knochenchirurgisches Instrumentarium.- 1.3 Prinzipien der AO-Technik.- 1.3.1 Interfragmentäre Kompression.- 1.3.2 Schienung.- 1.3.3 Kombination von interfragmentärer Kompression und Schienung.- 2 Mittel zur Erzielung einer stabilen Osteosynthese.- 2.1 Zugschrauben.- 2.1.1 Spongiosa-Zugschrauben.- 2.1.2 Kortikalisschrauben.- 2.1.3 Technik der Verschraubung.- 2.1.4 Lage der Kortikalisschrauben.- 2.2 Dynamische Kompression mittels Zuggurtung.- 2.2.1 Zuggurtungsdrähte.- 2.2.2 AO-Drahtspanner.- 2.2.3 Kombination von Zuggurtungsdraht und Spickdrähten.- 2.3 AO-Standardplatten, Einteilung nach ihrer Form.- 2.3.1 Gerade Platten.- 2.3.1.1 Rundlochplatten.- 2.3.1.2 Rohrplatten.- 2.3.1.3 Spann-Gleitloch-Platten (DCP).- 2.3.2 Spezielle Platten.- 2.3.3 Winkelplatten.- 2.3.4 Mini-Implantate und Mini-Instrumentarium.- 2.4 Marknagelung.- 2.4.1 AO-Marknägel.- 2.4.2 AO-Instrumentarium zum Aufweiten der Markhöhle.- 2.4.3 Technische Komplikationen beim Aufweiten der Markhöhle.- 2.4.4 AO-Einschlagsystem für Marknägel Tibia und Femur.- 2.4.5 Komplikationsmöglichkeiten mit dem AO-Marknageleinschlagsystem.- 2.4.6 Technik der offenen Tibiamarknagelung.- 2.4.7 Technik der offenen Femurmarknagelung.- 2.4.8 Anwendung des Femurdistraktors.- 2.4.9 Gedeckte Marknagelung von Tibia und Femur.- 2.5 "Fixateurs externes" oder äußere Festhalter.- 2.5.1 Instrumentarium.- 2.5.2 Einstellung der Rotation mit dem "fixateur externe".- 2.5.3 Fixateurs externes und stabile Osteosynthese.- 2.6 Verbundosteosynthesen.- 3 Präoperative, operative und postoperative Hinweise.- 3.1 Organisatorische Voraussetzungen.- 3.2 Prioritäten in der Beurteilung und Versorgung von Verletzungen.- 3.3 Zeitpunkt der Operation.- 3.4 Allgemeine Hinweise betr. Operationstaktik und -technik.- 3.4.1 Planung.- 3.4.2 Vorbereitung des Operationsfeldes.- 3.4.3 Operation.- 3.4.4 Autologe Spongiosaplastik.- 3.4.5 Wundverschluß.- 3.4.6 Aufheben der Blutsperre.- 3.5 Postoperative Lagerung und Behandlung.- 3.5.1 Leitsätze für die Belastung.- 3.5.2 Sekundäre Gipsfixation.- 3.5.3 Orientierung des Patienten.- 3.5.4 Antibiotika-Prophylaxe.- 3.5.5 Thromboembolie-Prophylaxe.- 3.5.6 Röntgenologische Beurteilung und Beurteilung der Frakturheilung.- 3.6 Implantatentfernung.- 3.6.1 Zeitpunkt der Implantatentfernung.- 3.6.2 Vorgehen bei der Metallentfernung.- 3.6.3 Nachbehandlung nach Metallentfernung.- 3.7 Postoperative Komplikationen.- 3.7.1 Hämatome.- 3.7.2 Postoperative Schmerzen.- 3.7.3 Infektionen.- 3.7.4 Refrakturen.- 3.8 Plattenbrüche.- 3.8.1 Entfernung gebrochener Schrauben.- 3.8.2 Entfernung gebrochener Marknägel.- Spezieller Teil Osteosynthese der frischen Frakturen.- 1 Geschlossene Frakturen beim Erwachsenen.- 1.1 Skapulafrakturen.- 1.2 Klavikulafrakturen.- 1.3 Humerusfrakturen.- 1.3.1 Proximaler Humerus.- 1.3.2 Humerusschaftfrakturen.- 1.3.3 Distale extraartikuläre Humerusfrakturen (Typ A).- 1.3.4 Distale intraartikuläre Humerusfrakturen.- 1.4 Vorderarmfrakturen.- 1.4.1 Olekranonfrakturen.- 1.4.2 Frakturen des Radiusköpfchens.- 1.4.3 Vorderarmschaftfrakturen.- 1.4.4 Frakturen im distalen Gelenkbereich.- 1.5 Handfrakturen.- 1.6 Frakturen der Hüftgelenkpfanne.- 1.6.1 Zugänge.- 1.6.2 Diagnostik der Hüftpfannenbrüche.- 1.6.3 Einteilung der Hüftpfannenbrüche.- 1.6.4 Operationstechnik.- 1.6.5 Nachbehandlung.- 1.7 Femurfrakturen.- 1.7.1 Frakturen des proximalen Femurendes.- 1.7.2 Femurschaftfrakturen.- Subtrochantäre Mehrfragtmentenbrüche und Trümmerbrüche.- 1.7.3 Frakturen des distalen Femur (metaphysäre und transkondyläre Frakturen)...- 1.8 Patellafrakturen.- 1.8.1 Zuggurtungsdrahtung an der Patella.- 1.8.2 Patellaost