Las Casas vor Karl V - Szenen aus der Konquistadorenzeit - Schneider, Reinhold
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Reinhold Schneider hat in seinen Arbeitsnotizen vom "Gewissen des Abendlandes" gesprochen, dessen "Sprecher Las Casas" sei. Las Casas (1474-1566), der leidenschaftliche Streiter für die Gleichberechtigung der Indios in den amerikanischen Kolonien gegen die mit seinem Missionsauftrag unvereinbare Ausbeutung und den Völkermord durch die spanischen Eroberer, schifft sich nach Spanien ein, wo er den Kaiser für einen grundsätzlichen Wandel in der Kolonialpolitik gewinnen will. Sein Reisegefährte Bernadino de Lares, der heimkehrende Konquistador, bestärkt Las Casas darin, die Zustände in den…mehr

Produktbeschreibung
Reinhold Schneider hat in seinen Arbeitsnotizen vom "Gewissen des Abendlandes" gesprochen, dessen "Sprecher Las Casas" sei. Las Casas (1474-1566), der leidenschaftliche Streiter für die Gleichberechtigung der Indios in den amerikanischen Kolonien gegen die mit seinem Missionsauftrag unvereinbare Ausbeutung und den Völkermord durch die spanischen Eroberer, schifft sich nach Spanien ein, wo er den Kaiser für einen grundsätzlichen Wandel in der Kolonialpolitik gewinnen will. Sein Reisegefährte Bernadino de Lares, der heimkehrende Konquistador, bestärkt Las Casas darin, die Zustände in den Kolonien zu bekämpfen. In der großen, historisch belegten Disputation vor Karl V. tritt Bernardino, seelisch und körperlich gebrochen, als Zeuge für Las Casas auf. In seinem triumphlosen Sieg erreicht Las Casas, daß der Kaiser die "Neuen Gesetze" verkündet, und nimmt die schwere Mission an, sie als Bischof in Mexiko zu verbreiten.
  • Produktdetails
  • Suhrkamp Taschenbücher Nr.1722
  • Verlag: Suhrkamp
  • 10. Aufl.
  • Seitenzahl: 160
  • Erscheinungstermin: Dezember 2000
  • Deutsch
  • Abmessung: 177mm x 108mm x 15mm
  • Gewicht: 148g
  • ISBN-13: 9783518382226
  • ISBN-10: 3518382225
  • Artikelnr.: 03742586
Autorenporträt
Reinhold Schneider (1903 - 1958) gehört zu den bedeutenden Autoren des 20. Jahrhunderts. Sehr früh erfolgreich als Romancier, Lyriker und Essayist, hat er Wesentliches zur Verständigung der Völker Europas nach 1945 beigetragen. Er setzte sich für die demokratische Entwicklung Deutschlands und für die Aufrichtigkeit politischen Handelns ein - eine Stimme auch für die Gegenwart und die Zukunft. 1956 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.