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Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention, Note: 1,0, Universität Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Zusammenfassung Fragestellung: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit sich verschiedene subjektive Stresseinschätzungen in der Aktivität der körpereigenen Stressachse - der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HHNA) - widerspiegeln. Methodik: Bei einer Gruppe von 43 Erzieherinnen wurden Speichelproben zur Bestimmung der Cortisol-Aufwach-Reaktion (CAR) untersucht. Außerdem wurden…mehr

Produktbeschreibung
Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention, Note: 1,0, Universität Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Zusammenfassung Fragestellung: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit sich verschiedene subjektive Stresseinschätzungen in der Aktivität der körpereigenen Stressachse - der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HHNA) - widerspiegeln. Methodik: Bei einer Gruppe von 43 Erzieherinnen wurden Speichelproben zur Bestimmung der Cortisol-Aufwach-Reaktion (CAR) untersucht. Außerdem wurden Haarproben gesammelt, da die Haare eine Art "retrospektiven Kalender" für die Cortisolproduktion darstellen. Die subjektiven Stresseinschätzungen wurden durch das Maslach Burnout Inventar (MBI), die Screeningskala zum chronischen Stress (SSCS), eine Kurzversion des Maastricht-Vital-Exhaustion-Questionnaire (MVEQ), die Depressionsskala der Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS-D), eine Kurzform des Fragebogens Effort-Reward Imbalance (ERI-S), sowie durch die Multidimensional Scale of Perceived Social Support (MSPSS) erfasst. Neben der Gesamtstichprobe, in der verschiedene Krankheiten angegeben wurden, wurde separat auch eine daraus gewonnene gesunde Teilstichprobe (N = 30) untersucht. Ergebnisse: Die subjektive Stressbelastung ist bei den untersuchten Erzieherinnen gering bis mittelmäßig ausgeprägt. Zwischen den subjektiven Stresseinschätzungen und der HHNA-Aktivität wurden in dieser Untersuchung einige signifikante Zusammenhänge gefunden. So wies die MBI-Skala "Emotionale Erschöpfung" einen signifikanten Zusammenhang zur CAR (p = .010; bei Teilstichprobe) und dem Haarcortisolspiegel (p = .025 bzw. p = .035; bei Gesamt- bzw. Teilstichprobe) auf, sowie auch der ERI-Fragebogen in signifikantem Zusammenhang zur CAR stand (p = .021; Teilstichprobe). Diskussion: Die Studienergebnisse weisen auf eine erhöhte HHNA-Aktivität bei Erzieherinnen mit hoher Emotionaler Erschöpfung sowie Effort-Reward Imbalance hin. Ein signifikanter Zusammenhang zwischen CAR und Haarcortisolspiegel konnte hingegen nicht gefunden werden.

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