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Wohlfahrtsstaaten werden zunehmend von Marktmechanismen beeinflusst. Politische Parteien, Versicherungsgesellschaften, Banken und Kirchen versuchen, die Wohlfahrtsmärkte nach ihren Interessen zu formen. In der Folge steigen private Anbieter in vormals öffentliche Bereiche ein. Der Einzelne hat dadurch zwar die freie Wahl zwischen privaten und staatlichen Leistungsträgern, muss aber auch häufiger
in die eigene Tasche greifen. Stephan Köppe zeigt mit einem Vergleich von Deutschland, Schweden und den USA eindringlich, wie Renten- und Bildungsmärkte in das nationale Wohlfahrtsregime eingebettet werden.
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Produktbeschreibung
Wohlfahrtsstaaten werden zunehmend von Marktmechanismen beeinflusst. Politische Parteien, Versicherungsgesellschaften, Banken und Kirchen versuchen, die Wohlfahrtsmärkte nach ihren Interessen zu formen. In der Folge steigen private Anbieter in vormals öffentliche Bereiche ein. Der Einzelne hat dadurch zwar die freie Wahl zwischen privaten und staatlichen Leistungsträgern, muss aber auch häufiger

in die eigene Tasche greifen. Stephan Köppe zeigt mit einem Vergleich von Deutschland, Schweden und den USA eindringlich, wie Renten- und Bildungsmärkte in das nationale Wohlfahrtsregime eingebettet werden.
  • Produktdetails
  • Schriften des Zentrums für Sozialpolitik Bremen Bd.28
  • Verlag: Campus Verlag
  • Seitenzahl: 439
  • Erscheinungstermin: 27. Februar 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 213mm x 140mm x 25mm
  • Gewicht: 537g
  • ISBN-13: 9783593502724
  • ISBN-10: 3593502720
  • Artikelnr.: 41778729
Inhaltsangabe
Inhalt

Vorwort 9
1 Einleitung 11

2 Wohlfahrtsmarkt als politikwissenschaftliches Konzept 23
2.1 Ökonomische und soziologische Marktdefinitionen 24
2.2 Wohlfahrtsmarkt 28
2.2.1 Literaturüberblick der Wohlfahrtsmarktkonzepte 29
2.2.2 Soziale Güter und Marktmechanismen 38
2.2.3 Vermarktlichung 51
2.2.4 Wohlfahrtsmarkttypen 55
2.2.5 Fazit 61

3 Wohlfahrtsmärkte im Vergleich 63
3.1 Fallauswahl 65
3.1.1 Länder: Deutschland, Schweden, USA 67
3.1.2 Politikfelder: Renten- und Bildungsmärkte 69
3.1.3 Zeitraum: 1990-2010 74
3.2 Untersuchungsmethoden 75
3.3 Erklärungsansätze zur Entstehung und Varianz von Wohlfahrtsmärkten 78

4 Expansion des Marktvolumens 95
4.1 Rente 107
4.1.1 Internationaler Vergleich der Rentenmärkte 107
4.1.2 Vermarktlichung öffentlicher Rentensysteme in Deutschland, Schweden und den USA? 116
4.1.3 Vermarktlichung in allen Dimensionen - Ausblick auf die Rentenmärkte 145
4.2 Bildung 148
4.2.1 Internationaler Vergleich der Bildungsmärkte 148
4.2.2 Ausbau der Privatschulen in Deutschland, Schweden und den USA 155
4.2.3 Zusammenfassung - Subventionierte Privatschulen 187
4.3 Wachstum des Marktvolumens ohne Rückzug des Staates - Eine Zusammenfassung 188

5 Regulierung der Wohlfahrtsmärkte 193
5.1 Analytischer Rahmen 196
5.2 Deutschland - Brüche und Kontinuität 203
5.2.1 Rentenmarkt: Das Erbe Bismarcks in der Riester-Rente 203
5.2.2 Bildungsmarkt: Die religiösen Ursprünge der Privatschulfinanzierung 227
5.2.3 Fazit - Rekalibrierung deutscher Sozialpolitik? 247
5.3 Schweden - Die Neuerfindung des schwedischen Modells 253
5.3.1 Rentenmarkt: Universelle Prämienrente und sozialdemokratischer Konsens 254
5.3.2 Bildungsmarkt: Freie Schulen - Vereinheitlichung, Dezentralisierung und Privatisierung 278
5.3.3 Sozialdemokratische Neuerfindung des schwedischen Modells 303
5.4 USA - Pionier und regulative Vielfalt 306
5.4.1Rentenmarkt: Flexibel und übertragbar 307
5.4.2 Bildungsmarkt: School Choice zwischen Konflikt und Konsens 328
5.4.3 Fazit - Liberale Einbettung 359

6 Wachstum, Varianz und Einbettung im Vergleich 363
6.1 Historischer Vergleich 365
6.2 Vergleich der Politikfelder 373
6.3 Ländervergleich 376
6.4 Diskussion der Grundannahmen und Fazit 379

7 Konklusion und Ausblick 383
7.1 Wohlfahrtsmarkt als flexibles Konzept 383
7.2 Wohlfahrtsmarktexpansion trotz Vertrauenskrise 385
7.3 Einbettung und Innovation 388

Tabellenverzeichnis 391
Abbildungsverzeichnis 393
Literatur 394