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"Wie das Meer in einem Wassertropfen, so sieht man Rußland von den Solowjezki-Inseln aus", schreibt der polnische Schriftsteller und Reporter Mariusz Wilk am Beginn von "Schwarzes Eis", das auf einzigartige Weise von der russischen Geschichte und der postsowjetischen Gegenwart erzählt. Wilk berichtet von glühend weißen Nächten, märchenhaften Wäldern, aber auch von verwitterten Baracken und Stacheldrähten, von Gebeinen und Teilen von Raketen und U-Booten, die aus Schnee und Boden ragen. Es gelingt ihm, auf engstem Raum, durch eigenwillige Analysen religiöser, ideologischer und politischer…mehr

Produktbeschreibung
"Wie das Meer in einem Wassertropfen, so sieht man Rußland von den Solowjezki-Inseln aus", schreibt der polnische Schriftsteller und Reporter Mariusz Wilk am Beginn von "Schwarzes Eis", das auf einzigartige Weise von der russischen Geschichte und der postsowjetischen Gegenwart erzählt. Wilk berichtet von glühend weißen Nächten, märchenhaften Wäldern, aber auch von verwitterten Baracken und Stacheldrähten, von Gebeinen und Teilen von Raketen und U-Booten, die aus Schnee und Boden ragen. Es gelingt ihm, auf engstem Raum, durch eigenwillige Analysen religiöser, ideologischer und politischer Zusammenhänge, jene Prozesse zu erfassen, die sich in Rußland auf riesiger Fläche abspielen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Zsolnay
  • Artikelnr. des Verlages: 551/05284
  • Seitenzahl: 286
  • Erscheinungstermin: 4. August 2003
  • Deutsch
  • Abmessung: 212mm x 134mm x 30mm
  • Gewicht: 415g
  • ISBN-13: 9783552052840
  • ISBN-10: 3552052844
  • Artikelnr.: 11823728
Autorenporträt
Wilk, Mariusz
Mariusz Wilk, geboren 1955 in Breslau. 1981 Pressesprecher der Solidarnosc in Danzig, inhaftiert von Dezember 1981 bis 1983 und von 1984 bis 1986. Nach 1989 zuerst Korrespondent in Berlin und später in Moskau. 2003 erschien bei Zsolnay Schwarzes Eis. Mein Russland, 2008 folgte Das Haus am Onegasee.

Pollack, Martin
Martin Pollack wurde 1944 in Bad Hall, Oberösterreich, geboren; studierte Slawistik und osteuropäische Geschichte. Er ist Übersetzer u.a. von Ryszard Kapuscinski, Mariusz Wilk, Daniel Odija. Bis 1998 Redakteur des Spiegel in Wien und Warschau. 2007 erhielt er den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln. 2010 wurde er mit dem Georg-Dehio-Hauptpreis des Deutschen Kulturforums östliches Europa ausgezeichnet. 2011 erhielt er den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, 2012 den Stanislaw Vincenz-Preis und 2018 den Johann-Heinrich-Merck-Preis sowie den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik. Bei Zsolnay sind erschienen: Anklage Vatermord. Der Fall Philipp Halsmann (2002), Der Tote im Bunker. Bericht über meinen Vater (2004), Von Minsk nach Manhattan. Polnische Reportagen (Hrsg., 2006), Warum wurden die Stanislaws erschossen? (2008) und Kaiser von Amerika. Die große Flucht aus Galizien (2010).
Rezensionen
Besprechung von 17.09.2004
Weiße Nächte, Morgenröte
Die Welt im Wassertropfen: Mariusz Wilk zählt Rußlands Farben

Manche Orte haben, seit der Mensch sie bewohnt, schon fast ein Übermaß an Schicksal gesehen. Wer ihre Geschichte schreibt, muß, so scheint es, kräftige Farben wählen, um all dem Leid, den Verbrechen gerecht zu werden. Vielleicht aber wird er, um den Ort in allen Facetten zu erfassen, noch andere, zarte Farbtöne beimischen: wenn er auch von Einsamkeit und Weltabkehr, von Frömmigkeit und der Sehnsucht nach Stille am Rande der bewohnbaren Welt berichten möchte. Und vollends kompliziert wird es, wenn über all dem die Deckfarbe einer Gegenwart liegt, die ohne klare Perspektiven auskommen muß, sich der Vergangenheit nicht recht stellen mag und Halt höchstens in dem findet, was über den Zeiten steht: der Natur im ungleichen Wechsel der Jahreszeiten, dem weiten Horizont des Nordmeers, dem mit nichts zu vergleichenden Licht der Weißen Nächte.

Der Solowjezki-Archipel liegt rund 160 Kilometer südlich des Polarkreises im Weißen Meer. Sechs Inseln häufen sich dort zwischen Kola und Karelien, eine von ihnen, die Solowki-Insel, ist ständig von etwa tausend Menschen bewohnt. Kultiviert von Mönchen, die hier eine der großartigsten Klosteranlagen überhaupt geschaffen haben, diente die Insel seit 1718 als Gefängnis. 1923 wurde dort der erste sowjetische GULag eingerichtet, der bis 1939 bestand. Erst unter Gorbatschow konnte das religiöse Leben im Kloster offiziell wieder stattfinden.

Der polnische Journalist Mariusz Wilk, einst Pressesprecher der Gewerkschaft "Solidarnosc", lebt seit 1993 auf den Solowjezki-Inseln. Sein 1998 im Original publiziertes Buch über die abgelegene Region, ihre Bewohner und ihre Landschaft liegt inzwischen auch auf deutsch vor. Es ist eines jener Werke, die irgendwo zwischen längerer Reisereportage und Geschichtsdarstellung angesiedelt sind, dabei die Vorzüge beider Gattungen verbinden und vor allem ohne die geringste Anstrengung die Notwendigkeit vermitteln, sich nun gerade dieses Winkels der Erde leidenschaftlich anzunähern: "Schwarzes Eis" ist ein überwältigendes Dokument von Wilks Hingabe an die Solowjetzki-Inseln.

Die entlegene Region erinnere ihn an einen Edelstein, leitet Wilk sein Buch ein: "Wie lange du ihn auch betrachtest, er verändert sich ständig, bricht das Licht, läßt seinen Schliff spielen. Es genügt, ein wenig an der Fabel zu drehen, die Akzente zu ändern, die Gedankengänge neu zu ordnen, und gleich nimmt das Ganze eine neue Bedeutung an - schimmert in anderen Farben."

Das ist weit mehr als nur eine Metapher. Denn Wilks Bericht, der Historisches und Soziologisches ebenso einbezieht wie eine ganze Reihe von feinen Porträts, steht spürbar im Bann der Farbenpracht, die der meist kühle Archipel demjenigen offenbart, der sich auf den Wechsel im Jahreslauf einläßt, der Monate dort verbringt, wo sonst nur Pilger oder Touristen für einen kurzen Aufenthalt kommen und die Ansässigen nicht selten darüber nachdenken, den unwirtlichen Ort endgültig zu verlassen.

Besonders im zweiten, etwa achtzig Seiten langen Teil von "Schwarzes Eis", der eine 1995 unternommene Bootsfahrt nach Kap Kanin beschreibt, gibt sich Wilk den Farben hin, die ihm dort begegnen: "Wir überqueren die Rinne der Wolosowa und kommen in die Tundra. Von hier aus geht es hundert Werst durch ein Land, das aussieht, als wäre es nicht von dieser Welt. Feuchtwiesen mit blühenden Moltebeerensträuchern, Felder mit wildem Sauerampfer und scharfen Gräsern, undurchdringliches Salweidendickicht, Gruppen von Zwergbirken, Kuppen, bedeckt mit Flechten von Rentiermoos, Täler voll graubraunem Schlamm, Seen wie tote, vom Alter schwarz gewordene Spiegel, und überall Bruchstücke von Raketen. Die ganze Tundra übersät von Raketentrümmern, oft von riesigem Ausmaß und grellfarben: metallisches Orange, Giftgelb, Phosphorrot. Vor dem Hintergrund der ruhigen Farben, wie sie die Natur im Norden kennt, tun diese Farbtöne in den Augen weh. Verwirren die Sinne."

In seinem Buch wolle er Rußland "wie einen Wassertropfen unter dem Mikroskop" beobachten, schreibt Wilk und faßt in dieses Bild die Absichten und Grenzen seiner Methode sehr einleuchtend: Indem er einen kleinen Ausschnitt wählt, den er aber dafür im Detail betrachtet, sagt er so viel und so wenig über das Imperium wie ein Wassertropfen über das Meer. Und indem er einen speziellen Mikrokosmos wählt, der viel von dem in sich birgt, was sich im Makrokosmos wiederfinden läßt, ist seine Sicht auch für das allgemeine Verständnis Rußlands hilfreich.

Denn dies vor allem ist Wilks Anliegen, dazu möchte sein Buch beitragen, heißt es implizit in einem Exkurs über das Bild Rußlands im Westen seit der Neuzeit: "Weder damals noch heute bemühten sich die Menschen des Westens, die russische Wirklichkeit von innen heraus zu begreifen, das heißt, Rußland mit den Augen eines russischen Menschen zu sehen und erst dann das Gesehene in die eigene Sprache zu übertragen und dabei die Proportionen zu wahren. Leider betrachten die Menschen des Westens Rußland stets von außen, aus der Sicht Europas, und fügen das Gesehene in ihre eigene Ordnung ein."

Wilk läßt Gestrandete zu Wort kommen und Fromme (viele seiner Nachbarn von Solowki sind beides), Jäger und Matrosen, Hoffnungslose und heillos Verstrickte. Er hält sich zurück, beobachtet, referiert und ist in gerade dem Maß distanziert, das man braucht, um nicht mehr fremd und doch noch nicht an die Dinge gewöhnt zu sein, um sie noch in ihrer Eigenheit wahrzunehmen.

So teilt sich jeder Gang durch den Morast der sommerlichen Inseln sinnlich mit, der anbrechende Morgen über dem Meer besitzt in Wilks Beschreibung einen ganz eigentümlichen, spröden Glanz. Auf einmal meint man zu verstehen, was den polnischen Autor in diese Gegend verschlagen hat. Und was ihn dort hält.

TILMAN SPRECKELSEN

Mariusz Wilk: "Schwarzes Eis". Mein Rußland. Aus dem Polnischen übersetzt von Martin Pollack. Paul Zsolnay Verlag, Wien 2003. 286 S., geb., 21,50 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Besprechung von 05.09.2003
Inseln der Verbannten
Mariusz Wilks Reportage aus der russischen Seele
Wer weiß, wo die Solowjezki-Inseln liegen? Wer ahnt, dass dort ein Schlüssel zu finden ist, der das Tor öffnet zu einem tiefen Begreifen Russlands, seiner Kultur, seiner Geschichte, seiner Gegenwart? Mariusz Wilk gibt seinen Lesern solch einen Schlüssel an die Hand. Seine essayistische Reportage „Schwarzes Eis” schildert die Erfahrungen des polnischen Reporters auf den SolowjezkiInseln in den Jahren 1996 bis 1998 und die Reise, die er 1995 zum Kap Kanin unternahm. Wilks Einblicke ins Innere der russischen Lebenswelt basieren auf einer Recherche, wie sie gründlicher kaum hätte sein können. Er teilt bis heute den entbehrungsreichen Alltag der Inselbewohner, getreu dem Grundsatz, der dem Buch als Motto dient: „Russland kann nur begreifen, wer es selber erlebt.”
Der gebürtige Breslauer, Jahrgang 1955, kam kurz vor der Wende in die Sowjetunion, als Korrespondent einer polnischen Zeitung. Er zog eine Weile durchs Land, bevor er sich auf den Solowjezki-Inseln niederließ „wie auf einem Beobachtungsturm”. Der Archipel im Weißem Meer, unweit des Polarkreises ist seit jeher ein Ort des Leids und Elends, wo sich Mystik, Terror und Trunksucht ins Extreme steigern. Auf der Grundlage einer exaltierten Klosterkultur gelangte hier das Schisma der russisch-orthodoxen Kirche zum Durchbruch, hier entstanden das erste politische Gefängnis Russlands und das erste Straflager der Sowjetunion. Wilks Rückblicke zeigen, wie sich Kloster und Kerker vermischten – die Zelle, ihr gemeinsamer Nenner, wurde zum Sinnbild der Inseln. Ihre Bewohner sind auch heute noch Gefangene: Kaum einer kann sich eine Fahrkarte leisten, um vom Archipel wegzukommen.
Wilks historische Fundstücke und genaue Beobachtungen spannen den Bogen von den Anfängen des Russischen Imperiums bis zur postsowjetischen Ära. Mit lakonischer Eindringlichkeit umreißt er die Lebensgeschichten der Verbannten – darunter Dissidenten und Häretiker verschiedenster Schattierungen – und beschreibt ihre wahnwitzigen Ideologien sowie die daraus geborenen Torheiten und Grausamkeiten: so etwa das Furzen als rituelle Form der Reinigung oder vollständige Kastration als Erlösung von der Erbsünde. Der Autor berichtet von abstrusesten Verhaltensweisen, ohne zu richten, mit einer Erzähllust, die sich bis auf das reichhaltige Glossar erstreckt.
Nicht weniger spannend sind Wilks Darstellungen des Solowjezker Alltags: Da sind „Seen, die zwischen den Bäumen zittern” und stinkende Industrieabfälle, Gräber, auf denen ein Wodkaglas steht, und Trümmer von Raketen, billige Mädchen – „etwa für eine Flasche um drei Dollar” – und vollgefressene Verwaltungsbeamte. „Auf Solowki sieht man Russland, wie man das Meer in einem Wassertropfen sieht”, schreibt Wilk. Konflikte und Ereignisse fängt er wie in einem Brennglas ein, um Prozesse, die sich „in riesigen Weiten abspielen und daher nur schwer zu begreifen sind”, verstehbar zu machen. Nicht zuletzt zeigt seine Beleuchtung politischer und religiöser Zusammenhänge, dass abgründige Gewalt in Russland weniger der Rohheit als vielmehr der Radikalität zuzuschreiben ist.
Viele russische Begriffe lassen sich übersetzen, doch ihre Entsprechungen in anderen Sprachen bezeichnen Phänomene einer anderen Welt. Nach Wilks Überzeugung muss man „die Worte an sich selber erfahren”, um die Sprache – und damit Geist und Dasein – der Russen zu begreifen. Dieses Bestreben trägt entscheidend zur Intensität seiner bilderreichen Prosa bei, die Martin Pollack hervorragend ins Deutsche übertragen hat. Lebendig und differenziert, gewinnt diese Reportage ihre Kraft aus Wilks leidenschaftlichem Drang, zum Kern der russischen Wirklichkeit vorzustoßen.
OLGA MANNHEIMER
MARIUSZ WILK: Schwarzes Eis. Mein Russland. Aus dem Polnischen von Martin Pollack. Paul Zsolnay Verlag, Wien 2003. 286 Seiten, 21,50 Euro.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.diz-muenchen.de
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Mit großer "Erzähllust" habe der Autor Mariusz Wilk dieses Russland-Portrait geschrieben, lobt Olga Mannheimer. In "bilderreicher", glänzend übersetzter Prosa, zeichne er einen Bogen von den Anfängen des Russischen Imperiums hin zur postsowjetischen Ära. Dabei zeige der polnische Autor, wie man eine essayistische Reportage über ein Land "mit lakonischer Eindringlichkeit" und spannend schreiben kann, findet die Rezensentin. Besonders gut gefällt ihr, dass der Autor die Besonderheiten der russischen Sprache - "und damit Geist und Dasein der Russen" - in seinen Reiseerfahrungen lebendig werden ließe. Und warum die Solowjezki - Inseln Ausgangs- und Endpunkt dieser Reise durch die russische Geschichte und Seele sein können, erfahre man außerdem, versichert Mannheimer.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Das beste Buch, das ich seit Jahren gelesen habe." Stanislaw Lem "Man kann 'Schwarzes Eis' auf verschiedene Art lesen: als Liebeserklärung, als posthistorischen Abgesang, als archäologische Recherche, als philosophischen Traktat, als Reiseführer und Landeskunde im bestmöglichen Sinn ... indes ist es noch etwas: ein grandioses Buch über den Norden und seine Natur." Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, 09.08.03 "Wilks Einblicke ins Innere der russischen Lebenswelt basieren auf einer Recherche, wie sie gründlicher kaum hätte sein können. Er teilt bis heute den entbehrungsreichen Alltag der Inselbewohner, getreu dem Grundsatz, der dem Buch als Motto dient: 'Russland kann nur begreifen, wer es selber erlebt' ... Nach Wilks Überzeugung muss man 'die Worte an sich selber erfahren', um die Sprache - und damit Geist und Dasein - der Russen zu begreifen. Dieses Bestreben trägt entscheidend zur Intensität seiner bilderreichen Prosa bei, die Martin Pollack hervorragend ins Deutsche übertragen hat. Lebendig und differenziert, gewinnt diese Reportage ihre Kraft aus Wilks leidenschaftlichen Drang, zum Kern der russischen Wirklichkeit vorzustoßen." Olga Mannheimer, Süddeutsche Zeitung, 05.09.03 "Faszinierende Reportagen und einzigartige Beschreibungen finden wir in diesem Buch...Wie in einer Fotografie entstehen vor uns Bilder, wenn der Autor versucht, die Wirklichkeit zu erfassen, sie zu begreifen...Es ist ein Buch zum Lesen, zum Träumen und zum Reflektieren über ein großes Land." Karin Tomala, Das Parlament, 19.01.04"Das wohl hinreißendste russische Buch dieses Herbstes, das mitten in das Herz der Finsternis hineinführt, kommt aus Polen und entstammt der Feder von Mariusz Wilk." Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung "So spannend wie Ryszard Kapuscinskis legendäre Streifzüge durch das untergehende sowjetische Imperium." Burkhard Bischof, Die Presse/Spectrum…mehr