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Was kommt nach dem Universalismus? Viele der Kategorien und Begriffe der Moderne schreiben historische Deutungsmuster fort, von denen sich kritische, postkoloniale und feministische Denkerinnen weltweit distanzieren. Doch wie können wir uns über eine globalisierte Gegenwart verständigen, ohne uns auf bestimmte Grundbegriffe zu einigen? Das Wörterbuch der Gegenwart zeigt am Beispiel der zwölf Schlagworte Angst, Bild, Ding, Gewalt, Gerechtigkeit, Körper, Markt, Politik, Sprache, Tier, Wahrheit und Zeit, wie Festschreibungen durch situierte Stimmen neu perspektiviert werden können.…mehr

Produktbeschreibung
Was kommt nach dem Universalismus? Viele der Kategorien und Begriffe der Moderne schreiben historische Deutungsmuster fort, von denen sich kritische, postkoloniale und feministische Denkerinnen weltweit distanzieren. Doch wie können wir uns über eine globalisierte Gegenwart verständigen, ohne uns auf bestimmte Grundbegriffe zu einigen? Das Wörterbuch der Gegenwart zeigt am Beispiel der zwölf Schlagworte Angst, Bild, Ding, Gewalt, Gerechtigkeit, Körper, Markt, Politik, Sprache, Tier, Wahrheit und Zeit, wie Festschreibungen durch situierte Stimmen neu perspektiviert werden können. Ausschlussmechanismen und Vorannahmen im Hinblick auf Race, Klasse und Geschlecht, aber auch auf Raum und Zeit, werden auf diese Weise sichtbar. Gleichzeitig entstehen Bedeutungsverschiebungen und -erweiterungen, um die Welt sprachlich neu zu gestalten.
  • Produktdetails
  • Bibliothek 100 Jahre Gegenwart 13
  • Verlag: Matthes & Seitz Berlin
  • Seitenzahl: 709
  • Erscheinungstermin: November 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 228mm x 158mm x 55mm
  • Gewicht: 1322g
  • ISBN-13: 9783957574183
  • ISBN-10: 3957574188
  • Artikelnr.: 47895455
Autorenporträt
Scherer, Bernd§Bernd Scherer ist Philosoph und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu Themen der Ästhetik und des internationalen Kulturaustausche. Scherer war für das Goethe-Institut von 1999 bis 2004 als Leiter des Landesinstituts in Mexiko und anschließend der Zentralabteilung in München tätig. Mittlerweile ist er Intendant des Hauses der Kulturen der Welt und Honorarprofessor am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Arno Widmann hebt an diesem von Bernd Scherer, Olga von Schubert und Stefan Aue herausgegebenen Wörterbuch vor allem die tolle Bebilderung hervor. So gesehen und vom schieren Gewicht her ist das Buch für ihn ein Prachtexemplar. Weniger begeistert ist Widmann vom Inhalt. Dass der Band ohne naturwissenschaftliche Einträge auskommt, kann Widmann eigentlich nicht fassen, die Stichworte "Sex", "Genetik", "Geologie", aber auch "Rassismus" kommen nicht vor, staunt er. Allerdings weiß Widmann auch, dass ein Buchtitel nicht unbedingt auf den Inhalt verweisen muss. Was er hier vorfindet, sind Auszüge klassischer Texte von Arendt über Bataille bis Jaspers und Kluge. Sehr gegenwärtig scheint Widmann das nicht.

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