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Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und eines steigenden Reformdrucks auf den Wohlfahrtsstaat geraten in den letzen Jahren die so genannten 'Neuen Alten' als Retter des Sozialen in den Blick. Der Band thematisiert das Spannungsverhältnis zwischen dieser Programmatik, den Ressourcen und dem Eigensinn älterer Menschen aus multidisziplinärer Perspektive. Die Beiträge liefern sowohl die Basis für eine diskursive Entzauberung populärer Annahmen als auch für eine Diskussion der Bedingungen zur Realisierung der sympathischen Vision einer freiwilligen Einbindung älterer Menschen in die Lösung sozialer Probleme.…mehr

Produktbeschreibung
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und eines steigenden Reformdrucks auf den Wohlfahrtsstaat geraten in den letzen Jahren die so genannten 'Neuen Alten' als Retter des Sozialen in den Blick. Der Band thematisiert das Spannungsverhältnis zwischen dieser Programmatik, den Ressourcen und dem Eigensinn älterer Menschen aus multidisziplinärer Perspektive. Die Beiträge liefern sowohl die Basis für eine diskursive Entzauberung populärer Annahmen als auch für eine Diskussion der Bedingungen zur Realisierung der sympathischen Vision einer freiwilligen Einbindung älterer Menschen in die Lösung sozialer Probleme.
Autorenporträt
:Dr. Kirsten Aner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Sozialpädagogik und Soziologie der Lebensalter der Universität Kassel. Dr. Fred Karl ist Professor für Theorie und Empirie der Sozialen Arbeit mit älteren Menschen an der Universität Kassel. Dr. Leopold Rosenmayr ist Professor für Soziologie und Sozialphilosophie an der Universität Wien.
Inhaltsangabe
Die "neuen Alten". Zur Einordnung eines ambivalenten Begriffs.
Die neuen Alten
Retter des Sozialen? Anlass und Wandel gesellschaftlicher und gerontologischer Diskurse.
Diskurse und Programmatiken "neuen Alterns".
Krieg, Pakt oder Komplott der Generationen? Metaphern und narrative Strukturen in populären Sachbüchern über den demographischen Wandel.
Leben neben der Überholspur? Alte Erwartungen an die neuen Alten.
Autonomes Alter(n)
Zwischen widerständigem Potential, neoliberaler Verführung und illusionärer Notwendigkeit.
Bildung im Alter.
Ressourcen und Eigensinn der Akteure.
Anerkennung, Macht und Gemeinsinn Voraussetzungen eines neuen Altersbildes.
Zeit im Alter
öffentliche oder persönliche Ressource?.
Altentheater: ein Beitrag zur Zivilgesellschaft?.
Qualität in der Altersbildung Geragogik zwischen Bildungsorientierung und sozialer Integration.
Prekariat und Ehrenamt.
Schlussbetrachtung.
Wer kann sich ändern? Über Kreativität im späten Leben.
Rezensionen
"Der Sammelband ist [...] eine sehr gute Einführung in die Diskussion, bietet Studierenden wie interessierten Praktikern der Sozialen Arbeit zahlreiche Anregungen und Diskussionsstoff. Mitunter sehr essayistisch, feuilletonistisch verfasst, sind die Beträge gut lesbar, sehr solide theoretisch fundiert. Insgesamt findet sich ein Plädoyer für einen differenzierteren Umgang mit brgeiffen wie Alter und den Erwartungen, die in den diversen Altersdiskursen im Moment aufgegriffen werden. Eine sehr gelungene Einführung in das Thema Altern und bürgerschaftliches Engagement!" www.socialnet.de, 08.09.2008

"[...] es [ist] für Psychotherapeuten und Berater wichtig, die Interdisziplinarität des Faches [...] ernst zu nehmen. Das [...] Buch bietet hierzu eine anregende Lektüre, zumal es sich mit einer Generation beschäftigt, die schon jetzt zunehmend die psychotherapeutischen Praxen, Beratungsstellen und Kliniken aufsucht." Psychotherapie im Alter, 04/2007

"Das Buch ist eine Fundgrube von Fragestellungen und Anregungen und regt an fürs 'Querdenken', für den 'obliquen Blick', der sich nicht direkt auf die Sache selbst richtet, sondern auf die Voraussetzungen und Vorannahmen, von denen abhängt, wie wir die Sache betrachten und wie wir die Sache zu sehen bekommen [...]. [...] mehr als verdienstvoll." www.infostelle.ch (Online-Plattform für das Sozialwesen), 21.11.2007