Bedingungsloses Grundeinkommen
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Mit Durchführung der Schröderschen Arbeitsmarktreformen ist der schon einmal in den 1980er Jahren diskutierte Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommens und die mit ihm verbundene Diagnose einer »Krise der Arbeitsgesellschaft« in die reformpolitische Debatte zurückgekehrt. Sie bilden eine sich zunehmend artikulierende »Antithese« zu dem in Deutschland von der rot-grünen Bundesregierung eingeführten Modell der »aktivierenden Arbeitsmarktpolitik«, das unter anderem eine Kultur des Misstrauens gegenüber Arbeitslosen institutionalisiert hat. Vor diesem Hintergrund versammelt das vorliegende…mehr

Produktbeschreibung
Mit Durchführung der Schröderschen Arbeitsmarktreformen ist der schon einmal in den 1980er Jahren diskutierte Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommens und die mit ihm verbundene Diagnose einer »Krise der Arbeitsgesellschaft« in die reformpolitische Debatte zurückgekehrt. Sie bilden eine sich zunehmend artikulierende »Antithese« zu dem in Deutschland von der rot-grünen Bundesregierung eingeführten Modell der »aktivierenden Arbeitsmarktpolitik«, das unter anderem eine Kultur des Misstrauens gegenüber Arbeitslosen institutionalisiert hat. Vor diesem Hintergrund versammelt das vorliegende Buch sozialwissenschaftliche Diskussionsbeiträge. Im Anschluss an eine Rekapitulation und Neuformulierung dieser Diagnose, die in Deutschland erstmals von Hannah Arendt prononciert formuliert wurde und nun wie eine »Wiederkehr des Verdrängten« eine Renaissance erfährt, folgen darauf bezogene zeitdiagnostische Fallrekonstruktionen sowie Beiträge zu Fragen der Realisierung des Grundeinkommensvorschlags.
  • Produktdetails
  • Velbrück Wissenschaft
  • Verlag: Velbrück
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 424
  • Erscheinungstermin: Oktober 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 228mm x 152mm x 35mm
  • Gewicht: 470g
  • ISBN-13: 9783938808764
  • ISBN-10: 3938808764
  • Artikelnr.: 26438463
Autorenporträt
Manuel Franzmann, geb. 1968, Magister in Philosophie, Soziologie und Psychoanalyse, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Abteilung Allgemeine Pädagogik des Instituts für Pädagogik der Philosophischen Fakultät der Universität Kiel, Habilitand am Seminar für Sozialwissenschaften der Universität Siegen, Mitglied der "Study Group Rekonstruktive Sozialforschung" am Hanse-Wissenschaftskolleg. Er war bis Ende 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter im soziologischen Forschungsprojekt des DFG-Sonderforschungsbereichs 'Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel' an der Goethe-Universität, Frankfurt am Main. Der vorliegende Sammelband ist aus diesem Zusammenhang hervorgegangen.
Inhaltsangabe
Inhalt
Einleitung
Gerhard Schildt: Die Abnahme der Arbeitszeit - ein säkularer Trend
Ulrich Oevermann: Selbstverwirklichung durch Arbeit. Aber durch welche?
Yannick Vanderborght, Philippe Van Parijs: Das bedingungslose Grundeinkommen - ein Blick auf seine politische Realisierbarkeit
Götz W. Werner, André Presse: Revolutionär denken, evolutionär handeln - methodische Überlegungen zur Einführung eines bedingungs-losen Grundeinkommens
Georg Vobruba: Zielgenauigkeit versus Akzeptanz. Das Realisations-dilemma der Grundeinkommensidee
Jörn Lamla: Selbstverwirklichung und Verbraucherautonomie. Der Authentizitätsmythos im Übergang zur Grundeinkommensgesellschaft
Eva Daniels, Manuel Franzmann, Matthias Jung: Die >Krise der Arbeitsgesellschaft<
in Interviews mit Adoleszenten. Was würde sich durch die Einführung eines Grundeinkommens voraussichtlich ändern?
Olaf Behrend, Wolfgang Ludwig-Mayerhofer, Ariadne Sondermann: Auf der Suche nach der verlorenen Arbeit: Zur Krise der Arbeitsgesellschaft und ihrer (Nicht-)Bewältigung in Praxis und Deutungsmustern von institutionellen Arbeitsvermittlern und Arbeitslosen
Johannes Suciu, Thomas Franke: Eine sozialpsychologische Strukturhypothese zur Krise der Arbeitsgesellschaft
Ulrich Oevermann, Arbeitsgruppe Diskursanalyse: Verwerfungen, Inkonsistenzen und Mißverständnisse im öffentlichen Diskurs über das bedingungslose Grundeinkommen. Exemplarische Analyse einer prominenten
Fernsehdiskussion
Ingmar Kumpmann: Das Finanzierungsproblem ist das Anreizproblem