Abschied von der Toskana - Walter, Franz
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Seit 1998 regiert die SPD. Aber einen kraftvollen oder gar stolzen Eindruck machen die Sozialdemokraten nicht. Die Partei wirkt vielmehr verwirrt, oft ratlos, auch ermattet und erschöpft. Sie verliert massenhaft Wähler und Mitglieder. Vor allem die früheren Kernschichten wenden sich ab. Auch haben dieüberlieferten Leitbilder keine orientierende Funktion mehr. Führungsnachwuchs ist rar geworden. Was erleben wir also derzeit? Die ganz triviale Depression einer Partei in der Regierung? Oder vielleicht doch die erste Implosion einer Volkspartei in Deutschland? Das ist das Thema dieses Essaybandes.…mehr

Produktbeschreibung
Seit 1998 regiert die SPD. Aber einen kraftvollen oder gar stolzen Eindruck machen die Sozialdemokraten nicht. Die Partei wirkt vielmehr verwirrt, oft ratlos, auch ermattet und erschöpft. Sie verliert massenhaft Wähler und Mitglieder. Vor allem die früheren Kernschichten wenden sich ab. Auch haben dieüberlieferten Leitbilder keine orientierende Funktion mehr. Führungsnachwuchs ist rar geworden. Was erleben wir also derzeit? Die ganz triviale Depression einer Partei in der Regierung? Oder vielleicht doch die erste Implosion einer Volkspartei in Deutschland? Das ist das Thema dieses Essaybandes.
  • Produktdetails
  • Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • 2., erw. Aufl.
  • Seitenzahl: 212
  • Erscheinungstermin: 12. April 2005
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 148mm x 11mm
  • Gewicht: 252g
  • ISBN-13: 9783531342689
  • ISBN-10: 3531342681
  • Artikelnr.: 12938292
Autorenporträt
Dr. Franz Walter ist Professor für Parteienforschung an der Universität Göttingen
Inhaltsangabe
I. Des Kanzlers Neue Mitte.- Die SPD nach Lafontaine.- Vom Wählerspagat zur Neuen Mitte.- Die Mitte im Programmloch.- Profil und Mitte.- II. Probleme des Regierens.- Mut, Verwegenheit und kühner Reformismus.- Politik in der Vetogesellschaft.- Flickschusterei? So war es doch immer.- Durchwursteln als Daseinsform.- Die Stunde des Charismatikers?.- Christstollen fir Angela Merkel.- Die Nase voll vom Reform-Palaver.- III. Die Krise der Schröder-SPD.- Die ausgebrannte Kanzlerpartei.- Die Leere der Linken.- Verschreckt und verwirrt.- Die Rückkehr des Spagats.- Ziellose Verdrossenheit.- Klettern und Klammern.- Selbstgenügsam und pausbäckig.- Geradezu neurotisch.- IV. Geschichte und Zukunft der Partei.- Die SPD wird 140 Jahre alt - Gedanken zu einer Partei mit langer Geschichte und schwieriger Gegenwart.- Der Wandel des Wertewandels kommt bestimmt.- Freital: Von der roten Stadt zur toten Stadt?.- V. Abschied von der Toskana: Die Müntefering-SPD.- Lust der Mitte.- Basis-Lektionen.- Wer gibt Danton an?.- Schneidiger Imperativ.- Zurück im Spiel?.- Das Feuer lodert nicht mehr.- Traurig und ganz modem.- Textnachweise.
Rezensionen
Stimmen zur 1. Auflage:

"[...] eloquent und scharfsinnig." Zeitschrift für Parlamentsfragen, 01/2006

"Walters stets schwungvolle und suggestive Bulletins lassen die Leser teilhaben am Auf und Ab seines mehr als 140 Jahre alten Beobachtungsobjekts; [...]." Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.10.2004

"Gnadenlos streut Walter Salz in die Wunden der Kanzler-Partei, [...]." Kölner Stadt-Anzeiger, 18.10.2004

"Das ist kurzweilig - und lehrreich." Stuttgarter Nachrichten, 09.10.2004

"Seine Analyse ist - [...] - klug, pointiert und ohne falsche Illusionen." Süddeutsche Zeitung, 07.09.2004

"Wer die SPD besser verstehen will, kommt an Franz Walter nicht vorbei." Südwest Presse, Ulm, 18.08.2004

"Wer angesichts der unübersichtlichen Lage in der deutschen Parteienlandschaft einer Orientierungshilfe bedarf, dem sei dieses vor Originalität und Sprachwitz nur so strotzende Buch wärmstens empfohlen." www.n-tv.de, 14.10.2005