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Ein Anruf versetzt den Erzähler zurück in den Oktober 1982: ein Abschiedsbesuch bei guten Freunden in Eschersheim, der wiederum selbst zur Erinnerungsreise wurde. Als er am Telefon erfährt, dass Jürgen von seiner Freundin Pascale verlassen wurde, beschwört der Erzähler den Besuch herauf: das lange Wochenende, das er mit seiner Familie bei dem befreundeten Paar verbrachte, kurz vor deren Umzug nach Südfrankreich. Während dieses Besuchs beginnt der Erzähler eines Abends, aus seiner Kindheit zu berichten. Er erzählt von den Menschen im Dorf Staufenberg in Oberhessen, von der Zeit nach dem Krieg…mehr

Produktbeschreibung
Ein Anruf versetzt den Erzähler zurück in den Oktober 1982: ein Abschiedsbesuch bei guten Freunden in Eschersheim, der wiederum selbst zur Erinnerungsreise wurde. Als er am Telefon erfährt, dass Jürgen von seiner Freundin Pascale verlassen wurde, beschwört der Erzähler den Besuch herauf: das lange Wochenende, das er mit seiner Familie bei dem befreundeten Paar verbrachte, kurz vor deren Umzug nach Südfrankreich. Während dieses Besuchs beginnt der Erzähler eines Abends, aus seiner Kindheit zu berichten. Er erzählt von den Menschen im Dorf Staufenberg in Oberhessen, von der Zeit nach dem Krieg bis hinein in die siebziger Jahre ... Im bekannten ihm eigentümlichen Stil verwebt Kurzeck Alltägliches, Persönliches und Zeitgeschichte mit Betrachtungen über die Verdrängung der Natur. Der fünfte, umfangreiche Band von Kurzecks autobiographisch-poetischer Chronik »Das alte Jahrhundert« entstand 2010 als öffentliches Diktat im Literaturhaus Frankfurt.
Autorenporträt
Peter Kurzeck, geboren 1943 in Böhmen, aufgewachsen in Staufenberg bei Gießen. Später lebte er in Frankfurt am Main und Uzès (Südfrankreich). Ab 1992 schrieb er an der autobiografischen Romanfolge »Das alte Jahrhundert«. Zahlreiche Literaturpreise, u.a. Alfred-Döblin- und Robert Gernhardt-Preis. Peter Kurzeck starb 2013 in Frankfurt am Main.
Rezensionen
»Wer in späteren Jahrhunderten einmal wissen will, was die seinerzeitige Modernisierung in diesem Land und im Bewusstsein der Menschen angerichtet hat, muss Kurzeck lesen - und vielleicht vor allem "Vorabend": innerhalb dieses gewaltigen Werkes das gewaltigste, großartigste Buch.« SZ