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  • Format: PDF


Produktdetails
  • Verlag: Gruyter, Walter de GmbH
  • Seitenzahl: 98
  • Erscheinungstermin: 1. April 2019
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783111629902
  • Artikelnr.: 56613809

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Autorenporträt
Georg Simmel (1858-1918), deutscher Philosoph und Soziologe, leistete wichtige Beiträge zur Kulturphilosophie; er war Begründer der formalen Soziologie und der Konfliktsoziologie. Simmel stand in der Tradition der Lebensphilosophie, aber auch der des Neukantianismus. Soziologie ist nach Simmel eine eklektische Wissenschaft. Das heißt sie hat keinen eigenen spezifischen Gegenstand, sondern benutzt lediglich das von anderen Wissenschaften bereitgestellte Material, um daraus neue Synthesen und einen neuen Standpunkt zu gewinnen. In Simmels zweitem großen Werk »Die Philosophie des Geldes« beleuchtet er das großstädtische Phänomen der Geldwirtschaft als prägend für die Moderne. Die Welt als gigantisches Rechenexempel der kalkulierenden Rationalität werde mit der Maßeinheit des Geld gemessen, ähnlich wie die Zeit mit der Uhr. Bei Simmel basiert der Wert eines Produktes anfänglich auf subjektiver Wertschätzung. Mit steigender Komplexität der Gesellschaft erreiche der Tausch den Stellenwert einer sozialen Gegebenheit. Um den Tausch zu vereinfachen, sei das Geld notwendig. Im Geld spiegle sich der Wert der Dinge wider.
Inhaltsangabe
Erstes Kapitel: Das Gebiet der Soziologie Zweites Kapitel. Das soziale und das individuelle Niveau (Beispiel der Allgemeinen Soziologie) Drittes Kapitel. Die Geselligkeit (Beispiel der Reinen oder Formalen Soziologie) Viertes Kapitel. Individuum und Gesellschaft in Lebensanschauungen des 18. und 19. Jahrhunderts (Beispiel der Philosophischen Soziologie)