Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts - Flume, Werner
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Das Recht der Personengesellschaft wird von der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts nach der Systematik des Grundrisses von Georg Arnold Heise (1. Aufl. 1807) nicht dem Personenrecht des Allgemeinen Teils des bürgerlichen Rechts zugeordnet, und das BGB ist dem gefolgt. Zum BGB behandelt die Literatur in Übereinstimmung mit der Legalordnung die Perso nengesellschaft im Schuldrecht. Dem folgt selbst Gierkes Deutsches Privat recht, wenn Gierke auch im Personenrecht des Allgemeinen Teils in dem Ka pitel "Personenrechtliche Gemeinschaften" allgemein von den "Gemein schaften zur gesamten Hand"…mehr

Produktbeschreibung
Das Recht der Personengesellschaft wird von der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts nach der Systematik des Grundrisses von Georg Arnold Heise (1. Aufl. 1807) nicht dem Personenrecht des Allgemeinen Teils des bürgerlichen Rechts zugeordnet, und das BGB ist dem gefolgt. Zum BGB behandelt die Literatur in Übereinstimmung mit der Legalordnung die Perso nengesellschaft im Schuldrecht. Dem folgt selbst Gierkes Deutsches Privat recht, wenn Gierke auch im Personenrecht des Allgemeinen Teils in dem Ka pitel "Personenrechtliche Gemeinschaften" allgemein von den "Gemein schaften zur gesamten Hand" und damit auch von der Gesellschaft handelt. Die Legalordnung des BGB ist in der Einordnung des Rechts der Perso nengesellschaft dadurch bestimmt, daß dem Ersten Entwurf des BGB, wie es in den Motiven heißt, die "gemeinrechtliche Auffassung vom Begriffe und Wesen der Sozietät" zugrunde lag, daß der Gesellschaftsvertrag "nur ein obli gatorisches Rechtsverhältnis unter den Kontrahenten" begründet. Die Perso nengesellschaft als Gesamthandsgesellschaft gehört jedoch ebenso wie die ju ristische Person dem Personenrecht an. Man könnte sogar der Ansicht sein, daß die Personengesellschaft als Personengruppe oder Personenverband noch eher als die juristische Person in das Personenrecht gehört.
  • Produktdetails
  • Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft
  • Verlag: Springer, Berlin
  • Ersch. 1977
  • Seitenzahl: 432
  • Erscheinungstermin: 1. September 1983
  • Deutsch
  • Abmessung: 241mm x 160mm x 29mm
  • Gewicht: 774g
  • ISBN-13: 9783540126010
  • ISBN-10: 3540126015
  • Artikelnr.: 02325124
Inhaltsangabe
I: Das Wesen der Gesamthandsgesellschaft.-
1 Die Gesamthandsgesellschaft als Rechtsfigur des Personenrechts und die Gesellschaft als schuldrechtliches Rechtsverhältnis.- I. Die Gesamthandsgesellschaft als "Urfigur" der Gesamthand und als schuldrechtliches Rechtsverhältnis.- II. Die Gesellschaft im ersten und zweiten Entwurf des BGB.- III. Die Gesellschaft als bloß schuldrechtliches Rechtsverhältnis - die Außen- und Innengesellschaft und insbesondere die Unterbeteiligung.- IV. Die Möglichkeit unterschiedlicher Vermögenszuordnung.-
2 Der Gesellschaftsvertrag als personenrechtlicher und als schuldrechtlicher Vertrag.- I. Das Nebeneinander von personenrechtlichen und schuldrechtlichen Elementen.- II. Die Abgrenzung des personenrechtlichen und des schuldrechtlichen Bestandteils des Gesellschaftsvertrages.- III. Die Problematik der Fehlerhaftigkeit der Gesellschaft als eine solche hinsichtlich der Existenz der Gesellschaft als Personengemeinschaft und des Verhältnisses der Gesellschafter zur Gesellschaft einerseits und des Verhältnisses der Gesellschafter untereinander andererseits.- IV. Der Gesellschaftsvertrag und die Regelung der

320 ff. BGB.- V. Die Auslegung des Gesellschaftsvertrages.-
3 Der gemeinsame Zweck als konstituierendes Element der Personengesellschaft.- I. Der gemeinsame Zweck als Zweck der Gesellschaft und nicht der einzelnen Gesellschafter.- II. Der gemeinsame Zweck und die Frage der Gewinn- und Verlustbeteiligung.- III. Das Halten und Verwalten von Vermögen oder einzelnen Vermögensgegenständen, insbesondere eines Grundstücks, als gemeinsamer Zweck einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts.- IV. Der gemeinsame Zweck bei der Innengesellschaft.- V. Die societas leonina.-
4 Die Gesamthandsgesellschaft als Personengemeinschaft.- I. Die Orientierung des Gesamthandsbegriffs am Gesamthandsvermögen und die Lehre von der Gesamthand als Personengemeinschaft.- II. Die Gesamthand als Gruppe.- III. Die Personengemeinschaft der Gesamthand als Einheit.- IV. Die gesamthänderische Personengemeinschaft als Gesellschafter einer Gesamthandsgesellschaft.-
5 Die Gesamthandsgesellschaft als Personengemeinschaft und das Gesellschaftsvermögen.-
6 Die Gesamthandsgesellschaft als Besitzer.- I. Der Meinungsstand in Literatur und Rechtsprechung.- II. Die Voraussetzungen der Zurechnung des Besitzes an die Gesellschaft.- III. Die Anerkennung der Möglichkeit eines Besitzes der Gesellschaft als Voraussetzung einer sinnvollen Anwendung der Vorschriften über die Besitzfolgen.- II: Die Abgrenzung der Gesamthandsgesellschaft zur juristischen Person und zur Bruchteilsgemeinschaft.-
7 Die Gesamthandsgesellschaft als Personengemeinschaft und die juristische Person.- I. Die Gesamthandsgesellschaft und die juristische Person als unterschiedliche Organisationsformen überindividueller Wirkungseinheiten.- II. Die Verabsolutierung der Organisation in der juristischen Person und die Gesamthandsgesellschaft als Gruppe der durch den Gesellschaftsvertrag verbundenen Gesellschafter.- III. Folgerungen aus der Unterschiedlichkeit von Gesamthandspersonengesellschaft und juristischer Person.- 1. Vorbemerkung.- 2. Das bei der Gesamthandspersonengesellschaft bestehende Vertragsverhältnis zwischen den Gesellschaftern als konstituierendes Element der Gesellschaft und das Mitgliedschaftsverhältnis zur juristischen Person.- 3. Die Unterschiede hinsichtlich der Organisation und der Mitgliedschaft.- 4. Das Zusammentreffen der Beteiligung an einer Personengesellschaft mit der Vorerbschaft an einer solchen Beteiligung.- 5. Die Abhängigkeit der Gesamthandsgesellschaft von den Schicksalen ihrer Gesellschafter und das Fehlen eines Bestandsschutzes für das Gesellschaftsvermögen gegenüber den Dispositionen der Gesellschafter.- 6. Die Grenzen der Zulassung der Gesamthandsgesellschaft zu Rechtsstellungen und Rechtsverhältnissen.-
8 Die Gesellschaft als Gesamthand und die Rechtsgemeinsc

I: Das Wesen der Willenserklärung und des Rechtsgeschäfts.- II: Arten der Rechtsgeschäfte.- III: Die Vornahme des Rechtsgeschäfts.- IV.- V: Unzulässige Rechtsgeschäfte.- VI: Die Lehre von den Willensmängeln.- VII: Nichtigkeit und Anfechtbarkeit.- VIII: Der Vertrag.- IX: Bedingung und Zeitbestimmung.- X: Stellvertretung und Vollmacht.- XI: Die Zustimmung.- Inhaltsübersicht.- Entscheidungsregister.