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"Neid, Hass, Liebe - das große Welttheater der Gefühle" Neon Das ist die Geschichte von Krissie und Sarah, unzertrennlich seit Kindertagen, deren Freundschaft abrupt an einer Klippe endet. Krissie, ein bisschen schlampig, trifft gern die falschen Entscheidungen und ist für ihren Sohn alles andere als eine perfekte Mutter. Sarah hingegen hat alles im Griff, sie hat ihren Traummann Kyle geheiratet. Zu ihrem perfekten Leben fehlt ihr nur noch eines: ein Kind. Doch ihre Verbissenheit macht ihre Ehe zu einem Fegefeuer aus Frust und Zeugungsunfähigkeit. Als Krissie, Sarah und Kyle auf einer Zelttour…mehr

Produktbeschreibung
"Neid, Hass, Liebe - das große Welttheater der Gefühle" Neon
Das ist die Geschichte von Krissie und Sarah, unzertrennlich seit Kindertagen, deren Freundschaft abrupt an einer Klippe endet. Krissie, ein bisschen schlampig, trifft gern die falschen Entscheidungen und ist für ihren Sohn alles andere als eine perfekte Mutter. Sarah hingegen hat alles im Griff, sie hat ihren Traummann Kyle geheiratet. Zu ihrem perfekten Leben fehlt ihr nur noch eines: ein Kind. Doch ihre Verbissenheit macht ihre Ehe zu einem Fegefeuer aus Frust und Zeugungsunfähigkeit. Als Krissie, Sarah und Kyle auf einer Zelttour durch die schottischen Highlands mal richtig abschalten wollen, geht alles schief: Krissie und Kyle stürzen sich Hals über Kopf in eine Affäre und Sarah von einem Felsen. Doch das ist erst der Anfang eines Höllentrips, bei dem nichts so bleibt, wie es gewesen ist.
Autorenporträt
FitzGerald, HelenHelen FitzGerald, 1966 als zwölftes von dreizehn Kindern in Australien geboren, lebt seit 1991 in Schottland. Sie war mehr als zehn Jahre Sozialarbeiterin im Strafvollzug und schrieb Drehbücher fürs Kinderfernsehen der BBC. Von ihr sind bereits auf Deutsch erschienen: Furchtbar lieb (2010), Letzte Beichte (2011), Tod sei Dank (2012), Die dunkle Treppe (2013) und Ex (2015).
Rezensionen
»Mit ihrem Roman Furchtbar lieb [...] hat Helen FitzGerald bewiesen, dass sie Charaktere entwickeln kann, die ebenso skurril wie glaubwürdig und so unsympathisch wie herzerwärmend sind.« Frankfurter Rundschau 20130112

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 21.03.2010

Literatur II "Manche Menschen finden auf einen Schlag zu sich selbst, wie bei einer Explosion. Ich selbst habe Stück für Stück zu mir selbst gefunden, mehr oder weniger durch eine Reihe von Zufällen" - so beginnt Helen FitzGeralds erster Roman "Furchtbar lieb" (Galiani, 14,95 Euro), der Krissie auf dem Weg der Selbstfindung begleitet. Krissie wird ungewollt schwanger und gerät dadurch nicht nur in einen Konflikt mit ihrer vom unerfüllten Kinderwunsch geplagten Freundin, sondern vor allem mit sich selbst. Eine Reihe von Ereignissen, die Bildern aus einem Splatter-Movie ähneln, aber zu konstruiert sind, um zufällig zu wirken, bilden die Romanhandlung: Krissie leidet an postnatalen Depressionen, hat Sex mit dem Mann der besten Freundin und wurde als Kind von deren Stiefvater vergewaltigt, die Freundin wiederum begeht einen sadistischen Mord am eigenen Ehemann. Da Helen FitzGerald selber jahrelang als Sozialarbeiterin im Strafvollzug mit Sexualstraftätern gearbeitet hat, wirkt ihre Erzählweise oft drastisch und plausibel zugleich. Krissies Selbstfindung bleibt eher blass: Sie durchlebt einen Albtraum nach dem anderen, ohne sich zu finden. Und so bleibt am Ende doch nur ein lauter, explosionsartiger Knall.

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