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Michael Gardiner lebt mit seiner Frau zurückgezogen am Rande des schottischen Küstenortes Coldhaven. Eines Morgens liest er in der Lokalzeitung, dass sich seine Jugendliebe Moira umgebracht und ihre beiden kleinen Söhne mit in den Tod genommen hat - nur ihre Tochter Hazel ließ sie am Leben. Moiras Selbstmord lässt in Michael schlagartig Erinnerungen wach werden, die er lange Zeit verdrängt hat ...…mehr

Produktbeschreibung
Michael Gardiner lebt mit seiner Frau zurückgezogen am Rande des schottischen Küstenortes Coldhaven. Eines Morgens liest er in der Lokalzeitung, dass sich seine Jugendliebe Moira umgebracht und ihre beiden kleinen Söhne mit in den Tod genommen hat - nur ihre Tochter Hazel ließ sie am Leben. Moiras Selbstmord lässt in Michael schlagartig Erinnerungen wach werden, die er lange Zeit verdrängt hat ...
Autorenporträt
John Burnside, geboren 1955 in Schottland, gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Autoren Großbritanniens. Für sein Lyrik- und sein Prosawerk erhielt er zahlreiche renommierte Preise. "Wie alle anderen" gehört mit "Lügen über meinen Vater" und "Über Liebe und Magie" in die Reihe seiner von Kritik und Lesern gefeierten autobiografischen Texten.
Rezensionen
»Burnside hat eine faszinierende Geschichte geschrieben über Verbrechen und Vergebung, Nähe und Entfremdung, Schuld und Trauer.« Financial Times

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 05.04.2008

Die Spur verliert sich im Schnee

Wie man sich mit dem Satan einlässt, ist bekannt: per Ansteckung. John Burnsides teuflischer Roman über eine Kinds- und Selbstmörderin lädt den Leser dazu ein, sich mit der Geschichte selber zu infizieren.

Von Tobias Döring

Vom Teufel können nur wahrhaft verwegene Romane handeln, Geschichten mit so starkem Erfindungsgeist und von derart durchtriebener Kraft, dass sie es erzählerisch mit einer solchen Figur aufzunehmen wagen. Denn was immer man in Glaubensfragen auch vom Teufel halten mag - fest steht, dass er ein ständiger Verwandlungskünstler, ein Gaukler und begnadeter Geschichtenjongleur ist. Schon an den unzähligen Namen, unter denen man ihn kennt, zeigt sich die irritierende Maskenspielerei. Sie trägt, diesseits des Metaphysischen, erheblich zum Unterhaltungswert von Teufeleien bei, setzt jedoch ernsthafte Erzähler mächtig unter Druck, ihre Sache ordentlich zum Punkt zu bringen.

Auch für uns aufgeklärte Leser lautet die Gretchenfrage daher nicht, wie wir es mit der Existenz des Teufels, sondern mit der Konsistenz jener Geschichten halten, in denen er agiert. Wann immer nämlich Romane der Moderne ihn zum Mitspielen anstiften - ob im Moskauer Verkehrschaos bei Michail Bulgakow oder im zugigen Saal bei Thomas Mann oder auch im Metropolenfieber von Rushdies "Satanischen Versen" -, stets sorgt er für Konfusion. Der Teufel steckt, zumal beim Erzählen, im verwirrenden Detail.

Bei John Burnside steckt er vor allem im Schnee. Das allein schon ist, da der Roman in Schottland spielt, ziemlich verwirrend. An dieser rauhen Ostküste, wo zwar ein steifer Wind vom Nordmeer bläst und Schaumkronen auf die grauen Wellen treibt, wird es so selten wirklich winterlich, dass Schneefall, wie es heißt, nur einmal pro Generation vorkommt. Nur bei Neuschnee aber wird das Phänomen, das dem Roman den Titel gibt, überhaupt sichtbar: die seltsame Spur, die morgens sich durchs Küstenstädtchen zieht, schnurgerade und unbeirrt von allen Hindernissen, als wäre eine Kreatur dem Meer entstiegen und dreist durch alle Straßen, Vorgärten und Hinterhöfe querfeldein spaziert.

Spökenkiekerei und Spurenlese

Wie eine düstere Ballade setzt der Roman ein, wenn er uns diesen Kleinstadtspuk zu Anfang nacherzählt, in langen und gewundenen Sätzen von großartiger Wucht und Schlichtheit - für die der Übersetzer Bernhard Robben eine wunderbar atmende, kraftvoll rhythmisierte Prosa findet. Und gleich von diesem Anfang an lässt uns die Erzählung nicht mehr los. Was mit Spökenkiekerei und Spurenlese wunderlich beginnt, setzt sich in der gewundenen Lebensbeichte eines schuldbeladenen Erzählers fort und steigert sich, sobald dieser hemmungslos aus seinen vorgebahnten Lebensspuren ausbricht, bald derart wirr in einen fieberhaften Wahn, dass man den jähen Schluss seiner Geschichte gleichermaßen erleichtert wie ernüchtert aufnimmt. Eins jedenfalls ist nach der Lektüre klar: Mit dieser deutschen Erstausgabe von John Burnside, dem schottischen Lyriker und Erzähler, Jahrgang 1955, in Großbritannien durch Literaturpreise und Bestseller-Erfolge längst weithin bekannt, gewinnen deutschsprachige Leser endlich die Gelegenheit, einen der wahrhaft verwegensten und spannendsten Autoren unserer Zeit kennenzulernen.

Bei aller Schicksalsmacht und -last, die er beschwört, verfährt Burnsides Roman allerdings eher im Stil eines Kammerspiels, auf kleiner, enger Bühne und mit sparsamen, hochwirksam eingesetzten Mitteln. Ein furchtbarer Familienmord bildet den Auslöser der Handlung. Eine junge Mutter nimmt durch einen Autobrand ihren kleinen Söhnen und sich selbst das Leben; die vierzehnjährige Tochter allerdings setzt sie zuvor aus, als sollte deren Weiterleben den Schrecken des Geschehenen bezeugen. Weder Hintergründe noch der Hergang dieser Tat kommen je wirklich ans Licht.

Dem Erzähler aber, der davon beiläufig in der Zeitung liest, gibt sie unvermittelt Anstoß zur Vergangenheitserforschung. Auf doppelte Weise nämlich ist sein eigenes Schicksal, wie sich zeigt, mit der Kinds- und Selbstmörderin verflochten. Für einen heißen Sommer vor bald fünfzehn Jahren war diese seine erste große Liebe; Jahre zuvor allerdings hat er, was niemand weiß, dem Leben ihres Bruders gewaltsam ein Ende bereitet. Jetzt, da ihn diese düstere Vergangenheit einholt, steigert der Verdacht sich zur Gewissheit, dass die überlebende Tochter seine eigene sein muss.

In zwei Richtungen schreitet die Erzählung nun voran: in immer traumatischere Tiefen der Erinnerung und des bedrückenden Familienlebens sowie, auf der Ebene des gegenwärtigen Geschehens, in die Weite einer überstürzten Flucht. Nachdem der Erzähler der vermeintlich wiedergefundenen Tochter eine Zeitlang wie besessen nachstellt, treibt es beide fort - planlos, wie es scheint, obwohl die Halbwüchsige durchaus ihr eigenes Kalkül verfolgt. Wie im Roadmovie ziehen sie zunächst gemeinsam weiter, und wie in Nabokovs "Lolita" findet er sich bald mit einer Minderjährigen in fremden Hotelzimmern wieder. Alle Nähe aber scheint diesen Erzähler zu überfordern. Seit jeher Somnambulist und Sonderling, liebt er vor allem die Einsamkeit, die schon seine Eltern einst im Küstenstädtchen suchten, als wollten sie im abgeschiedenen Leben Schutz vor unverwundenen Erinnerungen finden.

Durchweg bleiben wir als Leser ganz der Sicht und Stimme dieses Monomanen ausgeliefert. Wenn dieser daher, wie immer deutlicher zu spüren ist, zunehmend in Delirien und Wahnzustände gleitet, wird auch seine Zuverlässigkeit als Übermittler des Geschehens fraglich. So sind wir ganz aufs Mutmaßen verwiesen und müssen aus den Spuren, die er hinterlässt, den eigentlichen Hergang selbst entschlüsseln. Auf diese Weise entfaltet die Erzählung ihren Bann und zieht uns in den engen Kreis der Kleinstadt mit ihren fortlaufenden Geschichten und Gerüchten, durch die hier alles, was geschieht, ständig der Beobachtung und Deutung ausgesetzt ist und sich im Weitererzählen des Gemutmaßten verschiebt. Auf diese Weise aber kommt zugleich das Teuflische ins Spiel, wenn uns die Kolportage in entlegene Winkel lockt und dort allein lässt, abbricht, später neu ansetzt und doch nie in die Lage versetzt, Selbsttäuschung, Gaukelei und Wirklichkeit schlüssig zu unterscheiden.

Kurzum, dieser Roman ist wie ein Film von David Lynch, "Mulholland Drive" in der schottischen Provinz: suggestiv und obsessiv, mit dunklen Szenen, atmosphärisch starken Bildern und vielen stimmigen Details, beziehungsreich und dicht, die gleichwohl nie in einem übersichtlichen Gesamtbild zusammenstimmen. Gerade dadurch aber treibt er hinter der Fassade des Alltäglichen eine diffuse Bedrohlichkeit hervor, die bald wie Neuschnee alles überdeckt und anschließend wie Schmelzwasser einsickert. "Ich hätte wissen müssen", stellt der Erzähler eingangs fest, "dass jede Geschichte auf die ein oder andere Weise infiziert." Genauso geht es uns mit der vorliegenden Geschichte. Und so erwarten wir als Infizierte fieberhaft den nächsten Burnside-Roman, den sein deutscher Verlag bereits vorsorglich ankündigt.

- John Burnside: "Die Spur des Teufels". Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Bernhard Robben. Knaus Verlag, München 2008. 255 S., geb., 18,- [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 03.04.2008

Bei Lolita im Motel
So will es die Schicksalsgöttin: John Burnsides Roman „Die Spur des Teufels”
Vor 14 Jahren war Michael leidenschaftlich in Moira verliebt. Dann ging er, der Sohn aus besserem Hause, aufs College, und sie blieb zurück in Coldhaven, der schäbigen Kleinstadt an der schottischen Küste, aus der beide stammen. Als er dorthin zurückkehrte, war sie mit einem grobschlächtigen Provinzler verheiratet. Jetzt hat sie sich und ihre beiden kleinen Söhne auf grausame Weise umgebracht. Michael ist entsetzt, als er davon in der Zeitung erfährt. Zugleich gerät er heftig ins Grübeln: Hazel, die überlebende Tochter, wurde bald nach seiner Affäre mit Moira geboren – könnte sie nicht in Wahrheit von ihm sein? Der vermögende Müßiggänger, der sich in der Ehe mit seiner bieder-tüchtigen Frau langweilt, beginnt das hübsche Mädchen zu verfolgen. Und ehe er sichs versieht, fasziniert sie ihn so sehr, dass er ihr gerne zur Flucht aus den bedrückenden Verhältnissen verhilft.
Das ungleiche Paar fährt ziellos durch die Gegend und übernachtet in anonymen Mittelklasse-Unterkünften. Hazel schaut unablässig fern und stopft sich mit Essen voll. Nachts liegt sie halbnackt neben Michael, der seiner Motive immer unsicherer wird: „Ich musste an eine Szene aus Lolita denken, Humbert und Lola in einem Hotel, ich weiß nicht mehr, ob im Buch oder im Film oder in beidem. Ich glaube aber, mich an James Mason zu erinnern, wie er Sue Lyon die Fußnägel lackierte, also war es vermutlich im Film. Sie teilten ein Zimmer, obwohl doch offensichtlich schien, dass dieser Mann nicht der Vater dieses Mädchens war – ich habe es schon immer ziemlich unwahrscheinlich gefunden, dass niemand sie zur Rede stellte. Und jetzt zogen wir von Hotel zu Hotel, zahlten die Rechnungen bar, schliefen im selben Zimmer – und auch uns stellte niemand zur Rede.”
Hätte John Burnside wenigstens darauf verzichtet, das Meisterwerk zu nennen, das dem Leser dieser Passagen ebenfalls sofort in den Sinn kommt! Dann wäre es beim bloßen Anklang geblieben. Statt dessen provoziert der Autor den direkten, gnadenlosen Vergleich – und der fällt, wie nicht anders zu erwarten, zugunsten von Nabokov aus, dessen psychologisches und erotisches Raffinement hier deutlich unterschritten wird. Interessanter in „Die Spur des Teufels” sind die vor der Lolita-Handlung liegenden Rückblenden in die Kindheit und Jugend Michaels. Seine Eltern sind nach Coldhaven gezogen, um vor einer lastenden Schuld zu fliehen. Auf einer Reportagereise durch Guatemala wurde der Bruder der Mutter von Folterknechten des Regimes ermordet; der Vater, ein berühmter Fotograf, konnte unter dubiosen Umständen entkommen. Aber auch Michael ist nicht unbefleckt: Als 13-Jähriger hat er Moiras Bruder, der ihn monatelang schikanierte, ins Wasser gestoßen und ertrinken lassen.
Das Haus der Fruchtbarkeit
Ein dunkler Grundton durchzieht den ganzen Roman. Am Anfang steht die Sage vom Teufel, der einst dem Meer vor Coldhaven entstiegen ist und überall in der verschneiten Stadt seine Spuren hinterlassen hat. Moira trägt den Namen der Schicksalsgöttin, deren Urteil sich sogar die Bewohner des Olymp zu beugen hatten, und eine alte, listige Dame, mit der Michael sich als Kind anfreundet, wohnt im Ceres House, benannt nach der archaischen Beschützerin der Fruchtbarkeit. Diese Anspielungen auf Volksglauben und Mythologie passen zu Michaels Weltsicht. „Die Dinge”, erläutert er einmal, „beginnen tief unter der Erde, und wenn sie sichtbar werden, haben sie ein eigenes Leben, eine festgelegte Richtung.” Zumindest aus der Perspektive des traumwandlerischen Ich-Erzählers besitzen alle Geschehnisse, alle Verstrickungen in „Die Spur des Teufels” etwas Unabwendbares, Naturwüchsig-Zwanghaftes.
John Burnside ist in Großbritannien auch als Verfasser von Gedichten und Kurzgeschichten bekannt. Ob ihm die kleinen Formen vielleicht eher liegen? In diesem Roman überzeugen am meisten die lyrisch gefärbten Szenen, in denen Michael plötzlich von etwas Unsagbarem angerührt und in seiner Identität erschüttert wird. Das kann eine erste Liebe oder ein schrecklicher Autounfall sein, vor allem aber eine Erfahrung der Natur, in der Glück und Grauen sich unauflöslich mischen: „Regen kam plötzlich und hämmerte an die Fensterläden; das Morgenlicht erreichte mich so unverhofft wie ein Telegramm. Im Hochsommer war ich draußen im Garten und musste mich aufrichten oder umdrehen, um nach dem zu schauen, was ich gerade hinter mir gespürt habe, eine Ahnung, als näherte sich jemand durch die versengten Augustfelder, jemand, der lange fort war. Natürlich war da niemand: ein Schwarm Stare, der von den Hecken jenseits der Erbsenfelder aufstieg, eine Möwe am Himmel, eine Meeresbrise.” CHRISTOPH HAAS
JOHN BURNSIDE: Die Spur des Teufels. Roman. Aus dem Englischen von Bernhard Robben. Albrecht Knaus Verlag, München 2008. 255 Seiten, 18 Euro.
Einst entstieg der Teufel dem Meer und hinterließ überall in Schottland seine Spuren. Foto: Jonathan Andrew/Corbis
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Dieser Autor ist ein Teufelskerl, versichert Tobias Döring und endlich auch in Deutschland als einer der "verwegensten und spannendsten Autoren unserer Zeit" zu entdecken. Überaus eingenommen ist der Rezensent von diesem Roman, in dem der Ich-Erzähler einen Sohn wiederzuentdecken glaubt. Je weiter er jedoch in die Erinnerung vordringt, desto weniger eindeutig ist zu sagen, was Wahrheit ist und was Wahn. An David Lynchs Filme fühlt Döring sich erinnert, lobt insbesondere aber auch Burnsides Sprache, "eine wunderbar atmende, kraftvoll rhythmisierte Prosa", die der Übersetzer Bernhard Robben ganz und gar überzeugend ins Deutsche übertragen habe. "Fieberhaft", versichert der Rezensent, wartet er schon auf den nächsten Burnside-Roman.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Die Spur des Teufels ist ein eindrucksvolles, nachdenkliches Buch. Die Verstörung des Ich-Erzählers, dessen Gedanken zwischen Grübeleien und Erinnerungen, Schuld und Wut changieren, ist sehr überzeugend dargestellt." Observer

"Die Spur des Teufels ist ein klassischer Roman mit einer archaischen, packenden Handlung. Aber Burnside beschreibt auch anderes unübertrefflich gut: die Landschaft, die Nachbarn, den Alltag der Menschen und wie ihr verdrängtes, geheimes Leben ans Licht kommt." Guardian

"Burnside ist ein bemerkenswerter Autor." A. L. Kennedy

"John Burnside erzeugt Dunkelheit in Prosa, so wie Leonardo da Vinci geheimnisvolle Lächeln malte... Die Spur des Teufels ist überzeugend, gelegentlich verstörend und am Ende außergewöhnlich tröstlich." Herald

"Ein anspielungsreicher Schriftsteller von wahrer Größe." The Scotsman

"Burnside schreibt mit einer beinahe übernatürlichen Genauigkeit. Seine Beschreibungen sind kleine prägnante Meisterwerke. Die Spur des Teufels ist ein Werk, in dem unerwartete Geschehnisse und Sanftmut genauso fesselnd und provozierend erscheinen wie Gewalt und Schrecken." Scotland on Sunday

"John Burnside schreibt mit einer alles verschlingenden Wortgewalt, die die Grenzen der literarischen Gattungen weit hinter sich lässt. Es ist faszinierend, was auf beinahe jeder Seite dieses Romans geschieht. Ja, dies ist das Werk eines außergewöhnlich begabten Schriftstellers!" Times Literary Supplement

"Burnside hat eine faszinierende Geschichte geschrieben über Verbrechen und Vergebung, Nähe und Entfremdung, Schuld und Trauer." Financial Times

"Burnside zeichnet mit leichter Hand die Grenze, wo das Tatsächliche und das Unwirkliche sich begegnen: Auf beiden Seiten findet er dunkle, unerbittliche menschliche Wahrheiten." The Times

"John Burnside erzeugt Dunkelheit in Prosa, so wie Leonardo da Vinci ein geheimnisvolles Lächeln malte. Die Spur des Teufels ist überzeugend, gelegentlich verstörend und am Ende außergewöhnlich tröstlich." The Herald
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