Dementia praecox oder Gruppe der Schizophrenien - Bleuler, Eugen
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Eugen Bleuler ist die Schlüsselfigur der Schweizer Psychiatriegeschichte. Durch seinen persönlichen Kontakt zu C.G. Jung und Sigmund Freud sowie seine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten der Psychoanalyse leistete er einen entscheidenden Beitrag zur Öffnung der akademischen Psychiatrie gegenüber der neuen tiefenpsychologischen Schule. Bekanntheit erlangte Bleuler vor allem durch den von ihm 1908 eingeführten Begriff "Schizophrenie". Mit diesem umschreibt er eine Gruppe psychischer Krankheiten, die zuvor Emil Kraepelin als "Dementia praecox" bezeichnet und mit einem frühzeitigen…mehr

Produktbeschreibung
Eugen Bleuler ist die Schlüsselfigur der Schweizer Psychiatriegeschichte. Durch seinen persönlichen Kontakt zu C.G. Jung und Sigmund Freud sowie seine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten der Psychoanalyse leistete er einen entscheidenden Beitrag zur Öffnung der akademischen Psychiatrie gegenüber der neuen tiefenpsychologischen Schule.
Bekanntheit erlangte Bleuler vor allem durch den von ihm 1908 eingeführten Begriff "Schizophrenie". Mit diesem umschreibt er eine Gruppe psychischer Krankheiten, die zuvor Emil Kraepelin als "Dementia praecox" bezeichnet und mit einem frühzeitigen geistigen Verfall in Verbindung gebracht hatte. Ausgehend von Freuds Psychoanalyse deutet Bleuler die von Kraepelin beschriebenen Symptome neu und kommt zu einer eigenen Theorie des Krankheitsbildes.
  • Produktdetails
  • Bibliothek der Psychoanalyse
  • Verlag: Psychosozial-Verlag
  • Seitenzahl: 444
  • Erscheinungstermin: Juni 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 226mm x 153mm x 32mm
  • Gewicht: 718g
  • ISBN-13: 9783898066167
  • ISBN-10: 3898066169
  • Artikelnr.: 40071553
Autorenporträt
Paul Eugen Bleuler (1857-1939), Prof., Psychiater in eigener Praxis, arbeitete nach Abschluss seines Medizinstudiums an der Universität Zürich als Assistenzarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Waldau-Bern und am Burghölzli in Zürich. Als Direktor der psychiatrischen Klinik Rheinau und später Burghölzli gilt Bleuler als erster europäischer Klinikleiter, der sich mit Freuds Psychoanalyse auseinandersetzte. Er führte den Begriff der Schizophrenie ein, die zu seinem Forschungsschwerpunkt wurde.
Inhaltsangabe
Inhalt Vorwort zur neuen Ausgabe Bernhard Küchenhoff Vorwort Einleitung Historisches Der Name der Krankheit Die Definition I. Abschnitt. Die Symptomatologie. Einleitung 1. Kapitel. Die Grundsymptome. A. Die einfachen Funktionen a) Die alterierten einfachen Funktionen ) Die Assoziationen ) Die Affektivität ) Die Ambivalenz b) Die intakten einfachen Funktionen ) Die Empfindung und Wahrnehmung ) Die Orientierung ) Das Gedächtnis ) Das Bewußtsein ) Die Motilität B. Die zusammengesetzten Funktionen ) Das Verhältnis zur Wirklichkeit. Der Autismus ) Die Aufmerksamkeit ) Der Wille ) Die Person ) Die schizophrene Demenz ) Das Handeln und Benehmen 2. Kapitel. Die akzessorischen Symptome. ) Die Sinnestäuschungen ) Die Wahnidee ) Die akzessorischen Gedächtnisstörungen ) Die Person ) Sprache und Schrift ) Die körperlichen Symptome ) Die katatonen Symptome 1. Die Katalepsie 2. Der Stupor 3. Die Hyperkinese 4. Die Stereotypien 5. Die Manieren 6. Der Negativismus 7. Die Befehlsautonomie und die Echopraxie 8. Die Automatismen 9. Die Impulsivität ) Akute Syndrome 1. Melancholische Zustände 2. Manische Zustände 3. Katatonische Zustände 4. Der Wahnsinn 5. Die Dämmerzustände 6. Benommenheit 7. Verwirrtheit, Inkohärenz 8. Zornanfälle 9. Gedenktagaufregungen 10. Der Stupor 11. Delirien 12. Wanderzustände 13. Dipsomanie II. Abschnitt. Die Untergruppen. Einleitung A. Das Paranoid B. Die Katatonie C. Die Hebephrenie D. Schizophrenia simplex E. Spezielle Gruppen a) Periodische b) Altersgruppen c) Ätiologische Gruppierungen d) Gruppierung nach der Intensität der Krankheitserscheinungen III. Abschnitt. Der Verlauf. A. Der zeitliche Verlauf B. Der Beginn C. Der Ausgang a) Der Tod b) Grad der Verblödung. Heilungsmöglichkeit D. Die Endzustände IV. Abschnitt. Kombinationen der Schizophrenie mit anderen Psychosen V. Abschnitt. Der Krankheitsbegriff VI. Abschnitt. Die Diagnose. A. Allgemeines B. Die differential-diagnostische Bedeutung der einzelnen Symptome C. Die Differentialdiagnose a) Manisch-depressives Irresein b) Organische Psychosen c) Idiotien d) Paranoia e) Epilepsie f) Alkoholpsychosen g) Amentia usw. h) Hysterie. Neurasthenie i) Degeneratives Irresein k) Basedowpsychose l) Simultation VII. Abschnitt. Die Vorhersage VIII. Abschnitt. Häufigkeit und Verbreitung IX. Abschnitt. Die Ursachen X. Abschnitt. Die Theorie. 1. Kapitel. Die Theorie der Symptome. A. Die primären Symptome B. Die sekundären Symptome a) Die einzelnen Symptome b) Die Entstehung der sekundären Symptome ) Gedankenablauf. Spaltung ) Die Affektivität ) Der Autismus ) Die Ambivalenz ) Das Gedächtnis und die Orientierung ) Der schizophrene Blödsinn ) Die Wirklichkeitsfälschungen 1. Die Wahnideen 2. Die Sinnestäuschungen 3. Die Gedächtnistäuschungen 4. Genese des Inhaltes der Wirklichkeitstäuschungen ) Die katatonen Symptome 1. Allgemeines 2. Stupor 3. Der Negativismus 4. Motorische Symptome 5. Katatone Komplexsymptome 6. Die Manieren ) Allgemeine Gesichtspunkte 2. Kapitel. Die Theorie der Krankheit. A. Die Auffassung der Krankheit B. Der Krankheitsprozeß XI. Abschnitt. Die Therapie. Literatur