Saudi-Arabien

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Der Band vermittelt einen facettenreichen Eindruck der vielfältigen Veränderungsprozesse im gegenwärtigen Saudi-Arabien. Das Land spielt aufgrund seines enormen Ölreichtums sowie seines zunehmenden regionalen Gewichts eine immer bedeutendere Rolle auf der politischen Weltkarte. Doch Schlagworte wie Reichtum, Repression und religiöser Extremismus bestimmen nach wie vor das Bild des Königreichs in der Öffentlichkeit. Dynamische Diskussionen, die momentan innerhalb der saudischen Gesellschaft geführt werden, bleiben häufig unberücksichtigt. Die einzelnen Beiträge in diesem Buch befassen sich mit…mehr

Produktbeschreibung
Der Band vermittelt einen facettenreichen Eindruck der vielfältigen Veränderungsprozesse im gegenwärtigen Saudi-Arabien. Das Land spielt aufgrund seines enormen Ölreichtums sowie seines zunehmenden regionalen Gewichts eine immer bedeutendere Rolle auf der politischen Weltkarte. Doch Schlagworte wie Reichtum, Repression und religiöser Extremismus bestimmen nach wie vor das Bild des Königreichs in der Öffentlichkeit. Dynamische Diskussionen, die momentan innerhalb der saudischen Gesellschaft geführt werden, bleiben häufig unberücksichtigt. Die einzelnen Beiträge in diesem Buch befassen sich mit den jüngsten Veränderungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die zwischen tiefgreifendem Wandel und autokratischer Modernisierung oszillieren.
  • Produktdetails
  • Verlag: Schöningh
  • Seitenzahl: 322
  • Erscheinungstermin: März 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 236mm x 156mm x 28mm
  • Gewicht: 545g
  • ISBN-13: 9783506769329
  • ISBN-10: 3506769324
  • Artikelnr.: 28002903
Autorenporträt
Ulrike Freitag ist Direktorin des Zentrums Moderner Orient, Berlin, und Professorin für Islamwissenschaft an der Freien Universität.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Es gibt eine wissenschaftliche Publikation über ein Land zu begrüßen, das zu den reichsten der Welt gehört und aus dem nur spärlich verlässliche Informationen fließen, meldet Heiko Flottau. Die Herausgeberin Ulrike Freitag, Leiterin des Berliner "Zentrums Moderner Orient", hat in dem mit jungen Forschern erarbeiteten Sammelband, der weitgehend auf Fachjargon verzichtet, einiges zu bieten: Die Themen decken gesellschaftliche, politische, religiöse und ökonomische Felder ab. Besonders aufschlussreich erscheinen dem Rezensenten die Kapitel über die Einrichtung des "Nationalen Dialogs", wo gesellschaftspolitische Reformen diskutiert werden, und die Rolle der Frau (beispielsweise besitzen 55 Prozent der saudischen Frauen einen Universitätsabschluss). Dennoch ist der Reformkurs von Königshaus und Klerus insgesamt  mit Vorsicht zu genießen, da er vordergründig dem Machterhalt dient, so der Rezensent.

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