27,00 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
Verlängertes Rückgaberecht bis zum 10.01.2021
0 °P sammeln

    Gebundenes Buch

Wie wird aus einem Garagen-Start-up ein weltbekanntes Imperium? Das Geheimnis um Google, eine der wertvollsten Marken der Welt,ist gelüftet. Von niemand Geringerem als Google-CEO Eric Schmidt, Gründer Larry Page und Senior Vice President Jonathan Rosenberg.Und so wie Google längst mehr als eine Suchmaschine ist, ist »Wie Google tickt« weit mehr als eine Unternehmensgeschichte. Es ist spannende Inspirationsquelle und kluger Wegweiser. Wie baut man eine fruchtbare Unternehmenskultur auf? Wie entwickelt man wegweisende Strategien? Wie entsteht Innovation? Die drei Google-Insider sind angetreten, ihr Wissen in die Welt zu bringen.…mehr

Produktbeschreibung
Wie wird aus einem Garagen-Start-up ein weltbekanntes Imperium? Das Geheimnis um Google, eine der wertvollsten Marken der Welt,ist gelüftet. Von niemand Geringerem als Google-CEO Eric Schmidt, Gründer Larry Page und Senior Vice President Jonathan Rosenberg.Und so wie Google längst mehr als eine Suchmaschine ist, ist »Wie Google tickt« weit mehr als eine Unternehmensgeschichte. Es ist spannende Inspirationsquelle und kluger Wegweiser. Wie baut man eine fruchtbare Unternehmenskultur auf? Wie entwickelt man wegweisende Strategien? Wie entsteht Innovation? Die drei Google-Insider sind angetreten, ihr Wissen in die Welt zu bringen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag
  • Originaltitel: How Google Works
  • Seitenzahl: 294
  • Erscheinungstermin: 8. Januar 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 233mm x 161mm x 25mm
  • Gewicht: 601g
  • ISBN-13: 9783593502168
  • ISBN-10: 359350216X
  • Artikelnr.: 41585458
Autorenporträt
Eric Schmidt ist Informatiker und war langjähriger CEO von Google. Seit April ist er Executive Chairman von Google. Schmidt lehrt an der Stanford University und gehört seit 2009 zum Beraterteam von Barack Obama. Jonathan Rosenberg, Senior Vice President von Google, war vor allem für die innovative Produktentwicklung verantwortlich. Zusammen sind sie echte Google-Insider.
Inhaltsangabe
Inhalt

Vorwort 13
Einleitung - Erfahrungen aus erster Hand 17
"Sprecht einfach mit den Ingenieuren!" 19
Der Finnland-Plan 23
Wenn das Erstaunliche normal ist 25
Tempo 26
Die "smarte Kreative" 29
Es könnte uns beiden Spaß machen 33
Ungebaute Pyramiden 36
Firmenkultur - Glaub an deine Slogans 39
Steckt sie zusammen 45
Zusammen arbeiten, essen und leben 47
Ihre Eltern haben sich geirrt: Unordnung ist eine Tugend 48
Hör nicht auf die HiPPOs 50
Die Siebenerregel 52
Jede Badewanne hat (nicht) ihren eigenen Sockel 53
Erledigen Sie Reorganisationen immer an einem Tag 54
Bezos' Zwei-Pizzen-Regel 55
Organisieren Sie die Firma um die Leute herum, die am meisten bewegen 56
Werfen Sie die Knappen raus, aber kämpfen Sie um die Diven 58
Auf gute Art überarbeitet 60
Etablieren Sie eine Kultur des Ja-Sagens 61
Spaß, nicht Fun 63
Ändern Sie den Dresscode 69
Ah'cha'rye 71
Tu nichts Böses 72
Die Strategie - Ihr Plan ist falsch 75
Setzen Sie auf technische Erkenntnisse, nicht auf Marktforschung 76
Gewinnen Sie Erkenntnisse 81
Suchen Sie nicht nach schnelleren Pferden 83
Optimieren für Wachstum 84
Coase und die Natur der Firma 87
Spezialisieren Sie sich 89
Voreinstellung "offen", nicht "geschlossen" 90
Voreinstellung "offen", es sei denn ... 93
Laufen Sie nicht der Konkurrenz hinterher 94
Talente - Personalbeschaffung als wichtigste Aufgabe 99
Der Herdeneffekt 102
Menschen mit Leidenschaft reden nicht darüber 104
Stellen Sie lernbesessene Mitarbeiter ein 105
Der LAX-Test 108
Sichtweisen, die man nicht lehren kann 110
Öffnen Sie die Blende 111
Jeder kennt einen herausragenden Menschen 115
Das Einstellungsgespräch führen: die wichtigste Fähigkeit 116
Setzen Sie eine halbe Stunde für ein Interview an 120
Vertreten Sie eine Meinung 122
Freunde lassen Freunde keine Freunde einstellen (oder fördern) 123
Die Dringlichkeit, eine Stelle zu besetzen, rechtfertigt keine Kompromisse bei der Qualität der Personalbeschaffung 127
Unverhältnismäßige Vergütung 128
Geben Sie die Schokolade ab und behalten Sie die Rosinen 129
Wenn Sie sie lieben, lassen Sie sie gehen (aber erst nach den folgenden Schritten) 131
Mitarbeiter zu entlassen, kostet Nerven 133
Entscheidungen - Die wahre Bedeutung von Konsens 145
Entscheiden auf der Basis von Daten 152
Vorsicht vor dem Ja des Wackelkopfs 153
Wissen, wann man die Glocke läuten muss 155
Treffen Sie weniger Entscheidungen 157
Treffen Sie sich täglich 159
"Sie haben beide recht" 161
Jedes Meeting braucht einen Moderator 162
Horseback Law 164
Verwenden Sie 80 Prozent Ihrer Zeit für 80 Prozent Ihrer Umsätze 166
Befassen Sie sich mit der Nachfolgeplanung 167
Kommunikation - Seien Sie ein exzellenter Router 171
Voreinstellung "offen" 173
Kennen Sie die Details 175
Man muss gefahrlos die Wahrheit sagen können 177
Kommen Sie ins Gespräch 179
Wiederholung schadet dem Gebet nicht 181
Wie war's in London? 185
Prüfen Sie sich selbst 186
E-Mail-Weisheiten 187
Nutzen Sie ein Handbuch 189
Beziehungen, keine Hierarchien 195
Innovation - Wie die Ursuppe entsteht 197
Was ist Innovation? 201
Das Umfeld zählt 202
Der CEO muss der CIO sein 203
Den Nutzer im Blick behalten 206
Think big - visionär denken 210
Hoch gesteckte Ziele 213
70/20/10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
"20 percent time" 219
Ideen entstehen überall 224
Erst liefern, dann verbessern 226
Richtig scheitern 229
Es geht nicht ums Geld 232
Schluss - Denken Sie das Undenkbare 235
Von Downtown Abbey zu Diapers.com 236
Wer gewinnt und wer scheitert in einer Welt der Plattformen? 237
Die Entstehung des Social Web (und eines Start-ups namens Facebook) 239
Stellen Sie die schwierigen Fragen 241
Die Aufgabe der Regierung 245
Große Probleme sind Informationsprobleme 246
Die Zukunft ist schön ... 249
Die nächste smarte Kreative 251
Danksagung 253
Glossar 259
Anmerkungen 263
Die Autoren 289
Register 291
Rezensionen
Buch der Woche

"Der Verlag hat für eine sehr gute Übersetzung gesorgt. 'Wie Google tickt' ist spannend bis zu letzten Seite. Über weite Strecken präsentiert es ganz konkrete Handlungsanleitungen ... Dieses Buch ist eine unglaublich gute Gelegenheit, die Gründe für Googles Erfolg nachzuvollziehen." -- Andreas Matz (Hamburger Abendblatt, 10.01.2015)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 07.04.2015

Einblicke in Google
Ein Buch beschreibt Macht und löst Mythen auf

Geliebt, gehasst, gefürchtet - wie kaum ein anderes der Silicon-Valley-Unternehmen bewegt Google die Gemüter. Verwundern kann dies nicht, denn Google - einst gestartet als überlegene Suchmaschine - mischt wie ein Wirbelsturm immer mehr traditionelle Branchen auf. Im Fachjargon des Silicon Valley ist daher treffend von einem Bruch ("disruption") die Rede.

Das junge Unternehmen ist eine beeindruckende Erfolgsgeschichte, das sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Spielregeln des Lebens im digitalen Zeitalter in entscheidendem Maße (mit) zu bestimmen. Fest steht, dass Google eine gewaltige Zahl von Daten - unsere Spuren im Internet als tägliche freiwillige Googler - sammelt und diese intelligent auswertet und nutzt. Google hat wohl wie kaum ein anderes Unternehmen in seinem Geschäftsmodell verinnerlicht, dass über clevere Algorithmen zu entscheidungs- und handlungsrelevanten Informationen ausgewertete Daten aus dem Cyberspace der Rohstoff des 21. Jahrhunderts sind, auf dessen Basis neue Geschäftsmodelle aufgebaut und selbstgefällige traditionelle Branchen in die Bredouille gebracht werden können.

Google hat frühzeitig erkannt, dass im Internetzeitalter, in dem mobil Zugriff auf eine niemals vorher geahnte weltweite Informationsflut besteht, nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Vernetzung existieren, und dass dank Cloud-Lösungen kaum noch Grenzen für die Rechnerkapazität vorliegen. In diesem Umfeld können nur diejenigen Akteure gewinnen, denen es gelingt, kraft ihrer digitalen Kompetenz eine universelle digitale Plattform, das heißt, eine Infrastruktur für vielfältige Interaktionen wie Geschäfte und Meinungsbildung der Plattformnutzer, zu kreieren. Der wirtschaftliche Erfolg stellt sich ein, wenn die Plattform so attraktiv ist, dass sie skalierend wächst.

Wer den Zugang zu den Kunden hat und täglich mehr über diese erfährt, hat gegenüber reinen auf das Produkt fokussierten Unternehmen einen unschätzbaren Vorteil: Er kann auf der Basis dieses Informationsvorsprungs traditionelle Unternehmen aushebeln und sie schlussendlich in die nachgeordnete Rolle von Zulieferern seiner Plattform drängen. Bei Amazon lässt sich dies schon heute besichtigen! Diese Entwicklung ist für die klassischen Produkthersteller, die nach alter Väter Sitte via Einbahnstraße nicht in offenen, sondern in monolithischen, geschlossenen Netzwerken mit ihren Geschäftspartnern kommunizieren, brandgefährlich.

Google ist wegen seiner hohen Akzeptanz und Dominanz heute vielen Beobachtern nicht zuletzt auch den Wettbewerbshütern unheimlich, für diese aber auch schwer fassbar. Den Silicon-Valley-Star umgibt eine Aura des fast schon Mysteriösen. Deshalb ist es gut, dass das vorliegende Buch, das von Insidern verfasst wurde, tiefgehende Einblicke in das Google-Innenleben vermittelt. Die Autoren berichten auch anhand von kleinen Anekdoten authentisch über das Strickmuster der strategischen, auf einen detaillierten Geschäftsplan verzichtenden Überlegungen der Kalifornier und die dominierende Rolle der Gründer. Google schaue bei der Produktentwicklung weniger auf die Anzeigenkunden als auf die Nutzer seiner Plattform, denen im Hinblick auf das erfolgskritische Wachstum immer attraktivere Dienstleistungen offeriert würden.

Google setze dabei statt auf Marktforschung auf die neuesten technischen Erkenntnisse sowie deren innovative und unkonventionelle Nutzung zur bewusst neuartigen Lösung virulenter Problemstellungen. Google probiere immer wieder sogenannte Moonshots, besonders ambitionierte, ja sogar spinnerte Projekte aus. Wer ständig innovative Problemlösungen mit hoher Wertigkeit für die Nutzer hervorbringe, brauche kein aufwendiges Marketing, um Präferenzen zu kreieren. Die Autoren berichten in diesem Zusammenhang recht freimütig über die Tops, aber auch die erlittenen Flops der vergangenen Jahre.

Sie skizzieren das Geschäftsmodell und widmen sich ausgiebig dem entscheidenden Erfolgsfaktor Personalauswahl und Personalführung sowie der auf Kollaboration und Innovation beruhenden Unternehmenskultur. Sie zeigen auf, dass Google stets auf der Suche nach smarten Kreativen ist. Dies sind Menschen, die technisch Spitze und innovativ sind und zugleich Geschäftssinn haben. Sie erläutern, dass den smarten Kreativen bewusst große Handlungsspielräume gegeben würden und dass sie nicht starr eingezwängt würden. Das Mantra laute: Im Internetzeitalter stelle man Leute nicht zum Arbeiten, sondern zum Denken ein.

Die Autoren legen locker geschrieben vieles offen, was Google und seine Erfolge ausmacht. Wer jedoch hofft, in diesem Buch endlich die Algorithmen von Google präsentiert zu bekommen, der wird enttäuscht. Zwar sind der Einsatz offener Plattformen essentielle Voraussetzungen für das erfolgreiche Wachstum von Internetunternehmen. Gleichwohl hält Google sein Allerheiligstes, abgesehen von recht allgemeinen Umschreibungen, fest unter Verschluss.

Nach der Lektüre wird dem Leser klar, dass Google heute eine Macht ist, gegen die auch das wütende Anrennen von Lobbyisten und Anwaltssozietäten der sich bedroht fühlenden traditionellen Branchen à la longue kaum etwas ausrichten dürfte. Diese Attacken vermögen allenfalls die nicht aufzuhaltende und noch keineswegs abgeschlossene Entwicklung hin zum Plattform-Business zu retardieren. Man möchte daher Traditionsbranchen den bekannten militärischen Ratschlag zurufen: "Wenn du sie nicht besiegen kannst, schließe dich ihnen an." In der Tat scheinen sich im Zeitalter der digitalen Revolution neue Allianzen herauszubilden, und bei manchen Traditionsunternehmen rückt die stärkere Nutzung von Plattformen ganz nach oben auf die Strategieagenda. Richtig so und weiter so!

Aus der Lektüre dieses Buches kann der Leser viel darüber lernen, wie im Internetzeitalter eine neue Spezies erfolgreicher, auf Wachstum getrimmter Unternehmen mit neuen Geschäftsmodellen entwickelt werden können. Insbesondere die große Schar der oftmals reichlich unbedarft erscheinenden Google-Kritiker sollte das Buch aufmerksam lesen.

ROBERT FIETEN

Eric Schmidt und Jonathan Rosenberg mit Alan Eagle: Wie Google tickt. Campus Verlag Frankfurt - New York 2015, 294 Seiten, 27 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
…mehr
"Der Verlag hat für eine sehr gute Übersetzung gesorgt. 'Wie Google tickt' ist spannend bis zu letzten Seite. Über weite Strecken präsentiert es ganz konkrete Handlungsanleitungen ... Dieses Buch ist eine unglaublich gute Gelegenheit, die Gründe für Googles Erfolg nachzuvollziehen." Andreas Matz, Hamburger Abendblatt, 10.01.2015 "Lesenswert", Acquisa, 01.02.2015 »... dieses Buch [ist] weit mehr als eine Unternehmensgeschichte. Es ist spannende Inspirationsquelle und kluger Wegweiser, der über weite Strecken ganz konkrete Handlungsanleitungen präsentiert.«, Erfurter Hefte, 20.01.2016 "Das Geheimnis um Google, eine der wertvollsten Marken der Welt, ist gelüftet.", Wirtschaftsblatt, 30.01.2015 Die Autoren legen locker geschrieben vieles offen, was Google und seine Erfolge ausmacht. Insbesondere die große Schar der oftmals rechtlich unbedarft erscheinenden Google-Kritiker sollte das Buch aufmerksam lesen., FAZ, 07.04.2015 http://www.abendblatt.de/wirtschaft/karriere/article136220677/Blick-in-Googles-Firmenkultur.html, Hamburger Abendblatt Online, 10.01.2015 "Pflichtlektüre für junge Manager und Gründer.", www.Management-Journal.de, 01.05.2015