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Schlaf ist zentral für die Erholung, das Gedächtnis,das Wachstum, das Gehirn und das Immunsystem - und schlafen ist auch einfach schön! Dennoch kommt der Schlaf in unserer Leistungsgesellschaft bei vielen zu kurz. Wie stark dadurch unsere Befindlichkeit beeinflusst wird und welche gesundheitlichen Risiken Schlafmangel nach sich ziehen kann, ist vielen gar nicht richtig bewusst. Anschaulich erläutert der Schlafexperte Prof. Dr. Ingo Fietze wichtige Fakten und Phänomene zum Thema Schlaf: Warum schlafen wir, was sind die idealsten Bedingungen für guten Schlaf, was hat es mit den Träumen auf sich,…mehr

Produktbeschreibung
Schlaf ist zentral für die Erholung, das Gedächtnis,das Wachstum, das Gehirn und das Immunsystem - und schlafen ist auch einfach schön!
Dennoch kommt der Schlaf in unserer Leistungsgesellschaft bei vielen zu kurz. Wie stark dadurch unsere Befindlichkeit beeinflusst wird und welche gesundheitlichen Risiken Schlafmangel nach sich ziehen kann, ist vielen gar nicht richtig bewusst.
Anschaulich erläutert der Schlafexperte Prof. Dr. Ingo Fietze wichtige Fakten und Phänomene zum Thema Schlaf: Warum schlafen wir, was sind die idealsten Bedingungen für guten Schlaf, was hat es mit den Träumen auf sich, können wir im Schlaf lernen oder gar abnehmen? Zudem erklärt er anhand von häufigen, seltenen und skurrilen Fällen aus seinem Schlaflabor verschiedene
Schlaferkrankungen und -störungen wie Schlafwandel, Tagesschläfrigkeit, Schlafapnoe oder Insomnie. Er zeigt deren Ursachen auf, ebenso
mögliche Behandlungsmethoden - und immer wieder macht er dabei deutlich, wie wichtig der gesunde Schlaf füruns ist.
  • Produktdetails
  • Verlag: Kein & Aber
  • Seitenzahl: 204
  • 2015
  • Ausstattung/Bilder: 2015. 208 S. 214.0 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 128mm x 22mm
  • Gewicht: 321g
  • ISBN-13: 9783036957166
  • ISBN-10: 3036957162
  • Best.Nr.: 41864510
Autorenporträt
Prof. Dr. Ingo Fietze, geboren 1960, ist Oberarzt für Innere Medizin an der Berliner Charité, wo er auch das Schlaflabor und das Interdisziplinäre Schlafmedizinische Zentrum leitet. Er gehörte viele Jahre zum Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin und ist jetzt Vorsitzender der Deutschen Stiftung Schlaf.
Rezensionen
Besprechung von 27.06.2015
Über Wachen und Schlafen
Ingo Fietze weiß, wie man durch die Nacht kommt

Was haben Einstein, Napoleon und Dalí gemeinsam? Alle drei haben sich regelmäßig den Freuden eines Nickerchens hingegeben. Wer Großes vollbringen will, braucht seinen Schlaf. Dass wir diesen einfachen Zusammenhang oft genug vernachlässigen und uns die Konsequenzen erst bewusst werden, wenn es bereits zu spät ist, kann fatale Folgen haben. Wie wir trotzdem gut durch die Nacht kommen und was zu tun ist, wenn Morpheus' Umarmung einmal ausbleibt, erläutert der Schlafmediziner Ingo Fietze in seinem Buch.

Nachts werden Grundlagen für den nächsten Tag gelegt, so der Autor, und die Eindrücke des vorangegangenen verarbeitet. Der Tiefschlaf ist dabei das erholsamste Schlafstadium. Wem diese Schlafphase fehlt, der fühlt sich am nächsten Morgen wie erschlagen. Im Traumschlaf würden hingegen Gedächtnisinhalte gefestigt und das Gehirn von unnötigen Informationen befreit. Die Nervenzellen kommen nicht ohne diese Erholungsphase aus. Wer nachts schlecht schläft, bekommt tagsüber die Quittung. Müdigkeit und geminderte Leistungsfähigkeit sind noch die harmlosesten Folgen. Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Konzentration leiden. und auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt bei chronisch schlechten Schläfern.

Wie schon in seinem Buch "Der Schlafquotient" (2006), das er zusammen mit Thea Herold verfasste, wirft Ingo Fietze auch in seinem neuen Buch einen kritischen Blick auf die 24-Stunden-Gesellschaft, die immer mehr Menschen immer länger wach hält. Indes klagen nicht alle seine Patienten darüber, nicht schlafen zu können. Manche werden gar nicht richtig wach oder schlafen in den unmöglichsten Situationen ein. Fietze berichtet vom Fall einer jungen Frau, die an Narkolepsie litt und wiederholt ohne Vorwarnung in ein Wachkoma fiel. Herkömmliche Wachmacher schlugen bei ihr nicht an - beim Thema Schlaf gibt es noch viele ungelöste Rätsel.

Viele Schlafstörungen ließen sich auf ein chemisches Ungleichgewicht beziehungsweise auf einen unausgeglichenen Hormonhaushalt und damit auf ein gestörtes Schlaf-Wach-System zurückführen. In solchen Fällen, so Fietze, reiche es nicht aus, Stress zu verringern, die Konsultation eines Experten sei angezeigt. Auch schlafhygienische Maßnahmen wie eine abgedunkelte und ruhige Schlafumgebung, kein Koffeinkonsum und regelmäßige Schlafzeiten seien im Falle einer chronischen Schlafstörung kaum wirksam. Fietze betrachtet Phänomene wie das Schlafwandeln ebenso differenziert, wie er sich mit der Verschreibung von Schlaftabletten auseinandersetzt. Tipps für Diagnose und Behandlung runden das Buch ab.

HANNAH FEILER.

Ingo Fietze: "Über guten und schlechten Schlaf".

Kein & Aber Verlag, Zürich 2015. 220 S., geb., 19,90 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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