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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: Sehr gut, Universität Wien (Ethnologie, Sozial- und Kulturanthropologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Die funktionalistische Ethnologie hatte das Thema "Matriarchat" schon ad acta gelegt - dennoch wird heute erneut debattiert, ob nichtpatriarchale Gesellschaften eine archaische Wirklichkeit, einen "Mythos" oder eine Utopie verkörpern. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Forschungssituation zum Thema sehr zum Positiven gewandelt: Untersuchungen von Ethnologinnen beschäftigten sich mit dem lange in der…mehr

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Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: Sehr gut, Universität Wien (Ethnologie, Sozial- und Kulturanthropologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Die funktionalistische Ethnologie hatte das Thema "Matriarchat" schon ad acta gelegt - dennoch wird heute erneut debattiert, ob nichtpatriarchale Gesellschaften eine archaische Wirklichkeit, einen "Mythos" oder eine Utopie verkörpern. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Forschungssituation zum Thema sehr zum Positiven gewandelt: Untersuchungen von Ethnologinnen beschäftigten sich mit dem lange in der Wissenschaft vorherrschenden "male bias", der Prägung durch männerzentrierte Sichtweisen und Aussagen. Empirische Fallstudien von Wildbeutern bis zu bäuerlichen Gesellschaften, darunter etwa die Studien Eleanor Leacocks über die historischen Geschlechterverhältnisse bei den Montaignais in Kanada oder Alice Schlegels Studien über die Frauen in den Hopi-Reservaten, wurden begleitet von neuen theoretischen Ansätzen jenseits der Matriarchatsdebatte, die der Erfassung sozialer und politischer Prozesse in "geschlechtsegalitären" oder "geschlechtssymmetrischen" Gesellschaften dienen sollten. Das neu erwachte Interesse an "Frauenmacht ohne Herrschaft" ist unter anderem darin begründet, dass der androzentrisch geprägte, mit Herrschaft verbundene Machtbegriff zunehmend hinterfragt wird. Lange galt es als patriarchale Selbstverständlichkeit, dass jede Gesellschaft Befehlende und Gehorchende kennt; dabei wurde übersehen, dass sich bis heute trotz Kolonisierung und Missionierung matriarchale Gesellschaften mit Beratenden und freiwillig Akzeptierenden erhalten haben. In der vorliegenden Arbeit möchte ich zunächst einen Überblick über die frühen Matriarchatsdebatten ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bieten: MatriarchatsforscherInnen der ersten Stunde wie Bachofen und Morgan werden erläutert werden. Danach werde ich neuere Ansätze über "herrschaftsfreie Gesellschaften", etwa von Leacock, Schlegel oder Göttner-Abendroth, zur Sprache bringen. Es folgt die Suche nach Erklärungsmodellen für den historischen Übergang vom Matriarchat zum Patriarchat. Schließlich werde ich zwei ethnografische Beispiele noch heute existierender matriarchaler Gesellschaften im mesoamerikanischen Raum (Cuna, Juchitán) besprechen. Eine Conclusio wird am Ende meiner Arbeit stehen.

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