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Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 17.11.1999

Große Linien

CHINA. Schon mit ein paar Pinselstrichen lässt sich viel sagen, wenn man die passenden Schriftzeichen wählt; und werden in einer kompakt verfassten Chronik über "Das neue China" die richtigen Akzente gesetzt, dann überzeugt das ebenso: Der Göttinger Sinologe Helwig Schmidt-Glintzer erklärt in einem Bändchen der vorzüglichen Beck'schen Reihe "Wissen" wichtige Ereignisse und Entwicklungen, die das Reich der Mitte seit dem ersten Opiumkrieg (1839/42 ) geprägt haben. Auf anschauliche Weise zeichnet er "die großen Linien" der Innen- und Außenpolitik nach, ohne Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur zu vernachlässigen. Dabei werden gut einhundertfünfzig Jahre Geschichte deutlich; sie reichen vom untergehenden Kaiserreich der Qing-Dynastie bis zur heutigen Volksrepublik und ihren marktwirtschaftlichen Reformansätzen, bei denen es auf neuen Wegen teils aufwärts geht. Die grundsätzliche Richtung jedoch bleibt unverändert, deshalb gleichen diese Neuerungen "dem Besteigen von Bäumen, um Fische zu fangen". (Helwig Schmidt-Glintzer: Das neue China. Von den Opiumkriegen bis heute. Verlag C. H. Beck, München 1999. 128 Seiten, drei Karten, 14,80 Mark.)

WERNER HORNUNG

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