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Aristoteles gebührt selbst im kleinen Kreis der großen Denker ein besonderer Rang. Die Spätantike spricht vom „göttlichen Aristoteles“ (Proklos). Das Mittelalter nennt ihn, von al-Farabi über Albert den Großen bis Thomas von Aquin, schlicht „den Philosophen“. Daß Hegel ihm große Achtung zollt, ist bekannt; ähnliches gilt für Heidegger und für die Analytische Philosophie. Und neuerdings gibt es Aristoteles-Freunde in der philosophischen Handlungstheorie und der Ethik, in der Topik und Rhetorik, in der Politischen Philosophie, der Sozialtheorie, selbst der Ontologie.…mehr

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Produktbeschreibung
Aristoteles gebührt selbst im kleinen Kreis der großen Denker ein besonderer Rang. Die Spätantike spricht vom „göttlichen Aristoteles“ (Proklos). Das Mittelalter nennt ihn, von al-Farabi über Albert den Großen bis Thomas von Aquin, schlicht „den Philosophen“. Daß Hegel ihm große Achtung zollt, ist bekannt; ähnliches gilt für Heidegger und für die Analytische Philosophie. Und neuerdings gibt es Aristoteles-Freunde in der philosophischen Handlungstheorie und der Ethik, in der Topik und Rhetorik, in der Politischen Philosophie, der Sozialtheorie, selbst der Ontologie.

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  • Produktdetails
  • Verlag: C.H.Beck
  • Seitenzahl: 330
  • Erscheinungstermin: 12.02.2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783406664021
  • Artikelnr.: 40462180
Autorenporträt
Otfried Höffe, em. Professor für Philosophie, leitet die Forschungsstelle Politische Philosophie an der Universität Tübingen. Bei C.H.Beck sind von ihm erschienen: Demokratie im Zeitalter der Globalisierung (1999, als Paperback 2002), Wirtschaftsbürger, Staatsbürger, Weltbürger (2004), Kants Kritik der reinen Vernunft (42004, als Paperback 2011), Kleine Geschichte der Philosophie (2001, als Paperback 2005), Lesebuch zur Ethik (52012), Gerechtigkeit (42010), Lebenskunst und Moral oder: Macht Tugend glücklich? (2007), Lexikon der Ethik (Hrsg., 72008), Ist die Demokratie zukunftsfähig? (2009), Thomas Hobbes (2010), Kants Kritik der praktischen Vernunft (2012), Ethik (2013), Immanuel Kant (82014) und Die Macht der Moral (2014). Otfried Höffe ist Träger des Bayerischen Literaturpreises (Karl Vossler Preis) für wissenschaftliche Werke von literarischem Rang.
Inhaltsangabe
Abkürzungen, Zitierweise

Vorwort I. "Der Philosoph"?
1. Person und Werk
1.1 Die Person
1.2 Das Werk

2. Forscher, Gelehrter, Philosoph

II. Wissen und Wissenschaft
3. Phänomenologie des Wissens
3.1 Propädeutik?
3.2 Eine epistemische Hierarchie
3.3 Freiheit und Selbstverwirklichung 4. Formen von Rationalität
4.1 Syllogistik
4.2 Dialektik (Topik)
4.3 Rhetorik
4.4 Dichtung: Tragödie

5. Beweise und Prinzipien
5.1 Kritik der beweisenden Vernunft
5.2 Axiome und andere Prinzipien
5.3 Induktion und Geist

6. Vier methodische Maximen
6.1 Phänomene sichern
6.2 Lehrmeinungen
6.3 Schwierigkeiten
6.4 Sprachanalyse

III. Physik und Metaphysik
7. Naturphilosophie 7.1 Aristotelische Naturforschung
7.2 Bewegung
7.3 Vier Warum-Fragen
7.4 Kontinuum, Unendliches, Ort und Zeit

8. Biologie und Psychologie 8.1 Der Zoologe
8.2 Teleonomie: Organismen, Zeugung und Vererbung
8.3 Die Seele

9. Erste Philosophie oder Metaphysik

10. Kosmologie und Theologie
10.1 Meta-Physik
10.2 Der kosmologische Gottesbegriff
10.3 Ein ethischer Gottesbegriff?

11. Ontologie und Sprache
11.1 Kategorien
11.2 Substanz
11.3 Kritik an Platons Ideen
11.4 Über Sprache

IV. Ethik und Politik
12. Praktische Philosophie
12.1 Zur Selbständigkeit der Ethik
12.2 Das Ziel heißt Praxis
12.3 Grundriß-Wissen

13. Handlungstheorie
13.1 Grundbegriff Streben
13.2 Entscheidung und Urteilskraft
13.3 Willensschwäche
13.4 Kennt Aristoteles den Begriff des Willens?

14. Das gute Leben
14.1 Prinzip Glück
14.2 Charaktertugenden
14.3 Gerechtigkeit, Naturrecht, Billigkeit
14.4 Theoretische oder politische Existenz?

15. Politische Anthropologie
15.1 Zur Aktualität der "Politik"
15.2 "Von Natur aus politisch"
15.3 Freundschaft und andere Voraussetzungen

16. Politische Gerechtigkeit
16.1 Elementare Ungleichheiten
16.1.1 Sklaven
16.1.2 Barbaren
16.1.3 Frauen
16.2 Herrschaft von Freien über Freie
16.3 Demokratie oder Bürgerstaat?

V. Zur Wirkung
17. Antike und Mittelalter
17.1 Frühzeit
17.2 Christentum, Islam, Judentum
17.3 Die große Aristoteles-Renaissance

18. Neuzeit und Gegenwart
18.1 Ablösung und Wiederzuwendung
18.2 Aristoteles-Forschung, Neoaristotelismen

Anhang
1. Zeittafel
2. Literatur
3. Personenregister
4. Sachregister