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Kalte, profithörige Manager in den Führungsetagen, die Gefahren für Leib und Leben der Kumpel billigend in Kauf nehmen, und ihre willigen Helfer im Betriebsrat. Malocher, die am Zahltag mit fast leerer Lohntüte aus der Kneipe heimkommen und ihre Frauen verprügeln: »Irrlicht und Feuer«, Max von der Grüns zweiter Roman, brachte nicht nur ihm den Durchbruch zum bundesweit bekannten Schriftsteller, er gehört auch zu den Gründungsdokumenten jener "Literatur der Arbeitswelt", die den originären Beitrag des Ruhrgebiets zur deutschen Literaturgeschichte darstellt. Der zweimal verschüttete Schlepper…mehr

Produktbeschreibung
Kalte, profithörige Manager in den Führungsetagen, die Gefahren für Leib und Leben der Kumpel billigend in Kauf nehmen, und ihre willigen Helfer im Betriebsrat. Malocher, die am Zahltag mit fast leerer Lohntüte aus der Kneipe heimkommen und ihre Frauen verprügeln: »Irrlicht und Feuer«, Max von der Grüns zweiter Roman, brachte nicht nur ihm den Durchbruch zum bundesweit bekannten Schriftsteller, er gehört auch zu den Gründungsdokumenten jener "Literatur der Arbeitswelt", die den originären Beitrag des Ruhrgebiets zur deutschen Literaturgeschichte darstellt. Der zweimal verschüttete Schlepper und einstige Grubenlokführer von der Grün erzählt von den wirklichen Sorgen, Ängsten und Nöten der »kleinen Leute«.
  • Produktdetails
  • WAZ Bibliothek des Ruhrgebiets
  • Verlag: Klartext-Verlagsges.
  • Artikelnr. des Verlages: 22344
  • Seitenzahl: 300
  • Erscheinungstermin: 10. Oktober 2020
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 128mm x 28mm
  • Gewicht: 403g
  • ISBN-13: 9783837523447
  • ISBN-10: 3837523446
  • Artikelnr.: 60057869
Autorenporträt
Max von der Grün, geboren 1926 in Bayreuth, wuchs während der Nazizeit auf. Als er zwölf Jahre alt war, sah er die Nazis seinen Vater, einen Zeugen Jehovahs, verhaften; dieser wurde zwischen 1939 und 1945 in einem Konzentrationslager in Flossenbürg wegen seines religiösen Glaubens inhaftiert. Von 1943 bis 1944 war von der Grün Soldat; 1944 bis 1948 geriet er in amerikanische Gefangenschaft. Als Kriegsgefangener war er in Frankreich und Schottland, dann in Louisiana und New Mexico. Von 1948 bis 1963 arbeitete er als Bauarbeiter, dann Bergarbeiter, Hauer und, nach einem schweren Unfall, als Grubenlokführer. 1955 fing Max von der Grün an zu schreiben. 1961 nahm er an der Gründung der "Gruppe 61" teil, deren Ziel die "künstlerische Auseinandersetzung mit der industriellen Arbeitswelt" war. Seit 1963 lebte er als freier Schriftsteller in Dortmund. 2005 verstarb Max von der Grün.