Reanalyse und Grammatikalisierung in den romanischen Sprachen - Lang, Jürgen / Neumann-Holzschuh, Ingrid (Hgg.)
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Over the past few decades, the book series Linguistische Arbeiten [Linguistic Studies], comprising over 500 volumes, has made a significant contribution to the development of linguistic theory both in Germany and internationally. The series will continue to deliver new impulses for research and maintain the central insight of linguistics that progress can only be made in acquiring new knowledge about human languages both synchronically and diachronically by closely combining empirical and theoretical analyses. To this end, we invite submission of high-quality linguistic studies from all the…mehr

Produktbeschreibung
Over the past few decades, the book series Linguistische Arbeiten [Linguistic Studies], comprising over 500 volumes, has made a significant contribution to the development of linguistic theory both in Germany and internationally. The series will continue to deliver new impulses for research and maintain the central insight of linguistics that progress can only be made in acquiring new knowledge about human languages both synchronically and diachronically by closely combining empirical and theoretical analyses. To this end, we invite submission of high-quality linguistic studies from all the central areas of general linguistics and the linguistics of individual languages which address topical questions, discuss new data and advance the development of linguistic theory. Im Rahmen der in den vergangenen Jahren immer intensiver geführten Debatte über die Wege und Prozesse des Sprachwandels kommt den Begriffen Grammatikalisierung, Reanalyse bzw. Reinterpretation ein besonderer Stellenwert zu. Es hat allerdings den Anschein, als ob in bezug auf die Begrifflichkeit ein gewisses Maß an Konfusion herrscht. Sind Grammatikalisierung und Reanalyse einander ausschließende oder ergänzende Begriffe? Inwieweit implizieren Grammatikalisierungsprozesse Reanalyse und was unterscheidet beide Prozesse voneinander? Ausgehend von konkreten Beispielen aus den romanischen Sprachen nähern sich die Beiträge dieses Sammelbandes, der aus der Sektion "Zwischen Lexikon und Grammatik. Reanalyse in den romanischen Sprachen" beim Romanistentag in Jena 1997 hervorgegangen ist, der Fragestellung aus unterschiedlichen Richtungen. Neue Einsichten in die beiden Sprachwandelprozessen zugrunde liegenden kognitiven und sprachlichen Mechanismen vermitteln insbesondere diejenigen Beiträge, die Reanalyse und Grammatikalisierung mit Hilfe semantisch-pragmatischer Kriterien analysieren.
  • Produktdetails
  • Linguistische Arbeiten
  • Verlag: Niemeyer, Tübingen
  • Reprint 2016
  • Erscheinungstermin: 8. November 1999
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 176mm x 20mm
  • Gewicht: 423g
  • ISBN-13: 9783484304109
  • ISBN-10: 3484304103
  • Artikelnr.: 27711149
Inhaltsangabe
Inhalt: Jürgen Lang/Ingrid Neumann
Holzschuh, Reanalyse und Grammatikalisierung. Zur Einführung.
Richard Waltereit, Reanalyse als metonymischer Prozeß.
Ulrich Detges, Wie entsteht Grammatik? Kognitive und pragmatische Determinanten der Grammatikalisierung von Tempusmarkern.
Georg A. Kaiser, Sprachwandel durch Reanalyse und Parameterwechsel. Kritische Betrachtungen generativer Sprachwandeltheorien am Beispiel der Entwicklung der Verbstellung im Französischen.
Julia Mitko, Zur Herausbildung einer formalen Aspektopposition auf der temporalen Nullstufe: être en train de + Infinitiv als teilgrammatikalisierte Verlaufsform des Gegenwartsfranzösischen.
Barbara Schäfer
Prieß, Lateinische und romanische Periphrasen mit >habenVermutung<.
Thomas Krefeld, Agens mit Leib und Seele. Zur Grammatikalisierung romanischer Adverbbildungen.
Elisabeth Stark, Französische Voranstellungsstrukturen: Grammatikalisierung oder universale Diskursstrategien?
Claus D. Pusch, Reanalyse von Spaltsatzkonstruktionen und grammatikalisierte Prädikationsexplizierung. Zur Entwicklung des Enunziativs que im Gaskognischen.
Angela Schrott, »Nous aurons entendu cela.« Temporalität und Modalität: Zur Dynamik der Kategorienorganisation beim futur antérieur.
Daniel Véronique, L'émergence de catégories grammaticales dans les langues créoles: grammaticalisation et réanalyse.