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A sharp, witty and hugely entertaining debut novel, The Devil Wears Prada is The Nanny Diaries set in the world of high fashion.

Produktbeschreibung
A sharp, witty and hugely entertaining debut novel, The Devil Wears Prada is The Nanny Diaries set in the world of high fashion.
  • Produktdetails
  • Verlag: HarperCollins UK
  • Seitenzahl: 391
  • Erscheinungstermin: Oktober 2003
  • Englisch
  • Abmessung: 198mm x 130mm x 27mm
  • Gewicht: 282g
  • ISBN-13: 9780007156108
  • ISBN-10: 0007156103
  • Artikelnr.: 21005597
Autorenporträt
Lauren Weisberger hat an der Cornell University studiert und danach für die Modezeitschrift VOGUE gearbeitet. Sie war dort die persönliche Assistentin der Herausgeberin Anna Wintour. Lauren Weisberger lebt in New York.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 18.05.2003

Auch der Teufel mag Prada

Wenn es um die Verwandlung eines Stücks Stoff in ein Kleid geht, kratzen Menschen einander die Augen aus, gehen über Leichen, erleben Freude, noch mehr Leiden. Die Modewelt - ein Haifischbecken. Dabei stellt man sich manchmal nur die Frage: Was ziehe ich heute an? Alles das und noch mehr ist in den neuesten Büchern zum Thema Mode zu lesen.

Biest.

Wie ein eisiger Wind schneiden Miranda Priestlys Befehle durch den 17. Stock des Elias-Clark-Magazin-Imperiums, und ihre unterernährten, aber exklusiv gekleideten Sklavinnen zittern vor Angst und Kälte. Angetrieben von Diet Coke und Adrenalin, taumeln diese "Fashionistas" auf ihren zehn Zentimeter hohen Stilettos durch Manhattan, um die extravagantesten Wünsche ihrer nimmermüden Chefin zu erfüllen, deren Anrufe zu jeder Tages- oder Nachtzeit aus Paris oder Mailand - der Achse des Bösen - kommen können. Lauren Weisbergers Schlüsselroman "The Devil Wears Prada" ist das vielleicht prominenteste Beispiel des "bite the boss"-Genres, das nun auch die Modeszene erreicht hat. Weisberger hat zwölf Monate bei der amerikanischen Vogue gearbeitet, als Assistentin der berüchtigten Chefredakteurin Anna Wintour. Die gehört zu den mächtigsten Figuren im Modegeschäft, trägt immer Pagenschnitt, fast immer Sonnenbrille, lächelt nie, weshalb man sie auch "Nuclear Wintour" nennt.

In dem Roman heißt sie Miranda Priestly, ist machtbesessen und verschwenderisch. Zu Weihnachten verschickt sie in alle Welt Champagnerflaschen; ein anderes Mal chartert sie unvermittelt ein Flugzeug, um einen Rock von New York nach Florida zu befördern. Das alles zeugt von einem Einfallsreichtum, den die Autorin leider nicht aufbringt. Für die unbeirrte Verachtung ihrer Arbeitgeberin rächt sich Weisberger in dem Roman mit einer anderen Art des Snobismus: Während die Modetyrannin hinter dem britischen Akzent ihre Herkunft aus der jüdischen Unterschicht versteckt, stammt Assistentin Andrea aus der soliden amerikanischen Mittelklasse mit besten akademischen Referenzen. Wenn man sich zwischen zwei Varianten der Arroganz entscheiden muß, ist der Teufel im 40 000-Dollar-Kleid am Ende attraktiver als der Engel im grauen Gewand der Selbstgerechtigkeit. Ihre Arbeit in der Glamour-Hölle hat sich für Weisberger jedenfalls ausgezahlt: Sie hat nicht nur vom Verlag einen Vorschuß von 200 000 Dollar erhalten, sondern gerade auch die Filmrechte lukrativ verkauft.

(C.S.)

Lauren Weisberger, "The Devil Wears Prada" (in englischer Sprache), Doubleday, 24,15 Euro.

Schöngeist.

Colin McDowell ist ein netter, bärtiger, breiter, älterer Brite, der gutmütig lächelnd in der ersten Reihe an fast jedem Laufsteg sitzt. Ralph Lauren ist ein netter, bartloser, schmaler, älterer Amerikaner, der gutmütig lächelnd über seinen Laufsteg läuft. Das paßt, und wo es nicht paßt, da ergänzen sich die beiden Modemänner trefflich. So ist es kein Wunder, daß Vielschreiber McDowell ("Galliano", "Jean Paul Gaultier") nun auch dem Meister des Gefälligen ein Buch gewidmet hat, das nicht nur schöne Bilder, sondern auch Informationen liefert. Als Sohn der russischen Juden Frank und Frieda Lifshitz 1939 geboren, ging Ralph den klassischen Weg des Einwanderersohnes: Er ließ die Eltern hinter sich, um ihre Mission unter vereinfachtem Namen zu erfüllen und schließlich Frauen mit Einwanderernamen wie Gwyneth Paltrow und Penelope Cruz zu beglücken. Man weiß leider nicht mehr, wie er auf Lauren kam, aber wichtig war: Lauren ist klassenlos, einfach auszusprechen, echt amerikanisch. Wer von diesen Eigenschaften auf Ralphs Mode schließen möchte, der sollte es ruhig tun. Ralph war schon als Junge den schönen Dingen des Lebens zugeneigt, zeichnete und kleidete sich gut. Wie seine Kollegen Tommy Hilfiger und Tom Ford kam er über das Verkaufen zur Mode. Entscheidend ist den amerikanischen Designern der Kontext, also das Geld, nicht unbedingt die Kreation. Wie Lauren trotzdem zum Klassiker wurde, schildert McDowell einfühlsam mit dem Sinn für all die Anekdoten und Mythen, die einen großen Modemacher auszeichnen - und leider manchmal auch mit allzu wohlfeilen Wonneworten. Der graue alte Brite sollte nicht so viel lächeln - dann wären seine Bücher noch besser.

(kai.)

Colin McDowell, "Ralph Lauren" (in englischer Sprache), Rizzoli, 35,96 Euro.

Macher.

Terry Jones gehört zu jenen Figuren in der Modeszene, deren Gesicht man eigentlich nicht kennt. Sie agieren im Hintergrund, haben aber mehr Macht in der Mode als mancher Modemacher, denn sie sind die Modemacher-Macher - sie entscheiden, wer in der ersten Liga spielt, wer absteigt, aufsteigt, in der Versenkung verschwindet, Comebacks feiert. Terry Jones ist Chefredakteur des Londoner Magazins "i-D". Er hat das Magazin 1980 gegründet und seitdem manche Designerkarriere beeinflußt und vorangetrieben, etwa die von John Galliano und Alexander McQueen. In seinem Buch "Fashion Now" hat Jones jetzt die 150 nach seiner Meinung besten Mode-Designer der Welt aufgelistet. Zusammen mit seinem Redaktionsteam hat er aus den Magazin-Beständen der vergangenen drei Jahre "eine Momentaufnahme der Mode von heute" erstellt mit zum Teil noch unveröffentlichten Fotos. Eine Art aufgeblasenes "i-D"-Heft auf mehr als 500 Seiten, mit kurzen Einführungen zu den Designern, einem Anhang mit Informationen zu den zehn wichtigsten Modestädten (dazu zählt er auch Düsseldorf und Berlin) - und natürlich mit den obligatorischen Kurz-Interviews, die in jedem "i-D"-Heft zu finden sind. "Wer inspiriert dich?" fragt er Stella McCartney: "Meine Mutter." Oder: "Was ist deine Philosophie?" "Niemals vergleichen. Niemals konkurrieren", antwortet Karl Lagerfeld. Die Frage ist, ob die Jones-Entdeckungen von heute die Top-Designer von morgen sein werden. Wenn das so ist, können sich vor allem die jungen Talente freuen, die in dem Buch vertreten sind. Wie die Wiener Designerin Desirée Heiss, die in Paris arbeitet, und ihrer Berliner Partnerin Ines Kaag.

(A.P.)

Terry Jones und Avril Mair, "Fashion Now", Taschen-Verlag, 29,99 Euro.

Model.

Im Januar 2002 starb Susanne Erichsen - und nur noch Ältere erinnerten sich an ihren Namen. Sie hatte dem häßlichen Deutschland nach dem Krieg ein schönes Gesicht gegeben. Noch im Alter war sie eine attraktive Frau, die unglaubliche Geschichten aus ihrem Leben erzählte. Dorothée Hansen ist es zu verdanken, daß ihre Erinnerungen nicht Fragment im Gedächtnis einiger Zuhörer geblieben sind. Hansen hatte sich monatelang mit Erichsen unterhalten und mitgeschrieben. Daraus ist eine Biographie entstanden, die auch Beklemmendes nicht ausspart - für seichte Memoiren war Erichsen zu ehrlich. Wie sie ihr Prinzip Schönheit betrieb, als der Stiefvater für das Zupfen von Augenbrauen noch Stubenarrest verhängte; wie ihr Leben sie zwei Mal unfreiwillig nach Rußland führte; wie sie 1950 zur ersten Miss Germany nach dem Krieg gewählt wurde; wie in New York für sie das Wort "Fräuleinwunder" erfunden werden mußte; wie sie eine Mannequinschule in Berlin eröffnete - das alles schildert sie ganz unprätentiös.

(kai.)

Susanne Erichsen, "Ein Nerz und eine Krone", Econ, 22 Euro.

Stylistin.

Wie soll ich mich kleiden? Was kaufen? Wie die Krawatte binden? Ratschläge für bemühte Kleiderkäufer müßten, wirft man einen Blick auf die Einkaufsstraßen, in Deutschland Bestseller sein. In dem Sinne ist wohl auch das Buch der Farb- und Stilberaterin Eva Ruppert entstanden. Aber wer soll es lesen? Wer es in eine Position gebracht hat, in der außer dem Kostüm gerade einmal ein Etuikleid erlaubt ist, der braucht dieses Buch nicht. Er weiß es offenbar schon, denn sonst wäre er nicht da, wohin er gelangt ist. Allen anderen könnte es helfen. Daß kleinere Frauen kürzere Jacken tragen sollten, daß Grau auf Dauer unverbindlich wirkt, daß zum Haifischkragen der doppelte Windsor nicht schadet - daran kann man ruhig einmal erinnern, und Ruppert tut das meist recht stilsicher. Man müßte sie allerdings an zwei Stellen zum klassischsten aller modischen Ausdrucksmittel aufrufen: zur Sparsamkeit. Denn das Vorwort hat sie in dem Buch, das von vorne für die Dame und von hinten für den Herrn zu lesen ist, gleich zweimal abgedruckt. Eine Ökonomie der Mittel hätte Platz gespart für wertvollere Hinweise als den Sinnspruch "Wer die Wahl hat, hat die Qual". Auch hätte Ruppert sparen können an Paisley-Krawatten, die sie Männern noch immer in den Kleiderschrank hängt. Denn es ist so: Paisley ist seit dem 11. März 1999 nicht mehr tragbar. An jenem Donnerstag trat Oskar Lafontaine von allen seinen Ämtern zurück und nahm hoffentlich alle seine Paisley-Krawatten aus allen seinen Ämtern mit nach Hause. Schon aus modischen Gründen wäre seine Rückkehr in die große Politik ein Fanal. Das hätte Eva Ruppert ruhig bedenken können. Vielleicht sollte man es positiv wenden und ein Spiel daraus machen: Wer heute noch Paisley trägt, der wird zur Strafe Finanzminister.

(kai.)

Eva Ruppert, "Das perfekte Business-Outfit", Verlag Moderne Industrie, 17,90 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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It s Working Girl meets Cruella de Vil. Newsday

A telling tale of life as an underling . . . compelling. BBC

Deliciously witty and gossipy. Publishers Weekly

[A] must-have accessory. Rocky Mountain News
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