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Der überstürzte Umzug von Hamburg nach Sylt verändert alles im Leben des 16-jährigen Sam. Als seine Mutter immer unnahbarer wird, merkt er, dass mit der Ehe seiner Eltern etwas nicht stimmt. Doch ein undurchdringliches Schweigen liegt über der Familie. Zum Glück begegnet Sam Enna, mit der er über alles reden kann und zu der er sich hingezogen fühlt. Doch um endlich Antworten auf all seine Fragen zu finden, muss er eine weite Reise antreten. Nach Ruanda, in das Land seiner Mutter.…mehr

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Produktbeschreibung
Der überstürzte Umzug von Hamburg nach Sylt verändert alles im Leben des 16-jährigen Sam. Als seine Mutter immer unnahbarer wird, merkt er, dass mit der Ehe seiner Eltern etwas nicht stimmt. Doch ein undurchdringliches Schweigen liegt über der Familie. Zum Glück begegnet Sam Enna, mit der er über alles reden kann und zu der er sich hingezogen fühlt. Doch um endlich Antworten auf all seine Fragen zu finden, muss er eine weite Reise antreten. Nach Ruanda, in das Land seiner Mutter.

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Autorenporträt
Hanna Jansen, geboren 1946, war im Schuldienst und der Lehrerfortbildung tätig, spielte Theater und leitete verschiedene Literaturwerkstätten. Sie ist Autorin mehrerer Romane, darunter "Über tausend Hügel wandere ich mit dir" (Thienemann, 2003). Das Buch wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und in den USA mit der Goldmedaille des "Independent Publisher Book Award" ausgezeichnet. Elf Kinder aus aller Welt, überwiegend aus Afrika, fanden bei Hanna Jansen und ihrem Mann ein neues Zuhause. Das Leben mit ihrer Großfamilie gibt ihr immer wieder Impulse, sich den Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen intensiv zu nähern. Für das Romanprojekt "Herzsteine" erhielt Hanna Jansen das Autorenstipendium NRW.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Die Erfahrung mit einem Dutzend Pflegekindern aus aller Welt mag die Autorin inspiriert haben, vermutet Regina Riepe, die diesen Jugendroman von Hanna Jansen mit großem Interesse liest. Obgleich die Autorin in ihrer Geschichte vom Erwachsenwerden so komplexe Themen behandelt, wie das Scheitern von Elternbeziehungen, traumatische Erlebnisse in Krisenregionen und Schuldgefühle, findet sie laut Riepe doch eine angemessene Form. Indem sie mit vielen Blickwinkeln arbeitet (der Eltern, der Kinder), eine Menge Erzählstränge dicht miteinander verwebt und auf ein Happy End verzichtet, erläutert Riepe ihre Begeisterung, gelingt Jansen eine einfühlsame Geschichte.

© Perlentaucher Medien GmbH

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 19.03.2012

Motorradtaxi fahren in Kingali
Hanna Jansen erzählt in „Herzsteine“ die Familiengeschichte eines deutschen Jungen, dessen Mutter aus Ruanda kommt
Manchmal hat man es nicht leicht mit einer Mutter, die so anders ist.“ Diese Erfahrung verbindet Sam mit Enna, obwohl ihre Mütter völlig verschieden „anders“ sind. Sams Mutter stammt aus Ruanda, sie hat seinen Vater, einen renommierten deutschen Arzt, in London kennengelernt. Doch jetzt muss der 16-Jährige seine Freunde in Hamburg verlassen, um mit den Eltern nach Sylt zu ziehen. Die Ruhe auf der Insel würde der Mutter gut tun, hat der Vater beschlossen. Sams Mutter Fe war schon immer verschlossen, manchmal seltsam, und jetzt ist sie in einem Kaufhaus ausgeflippt. Sam sorgt sich, doch er kommt an seine Mutter nur noch selten heran. Was hat sie als junge Frau in Ruanda erlebt? Sam weiß nur, dass es etwas Schreckliches war und dass ihre Familie tot ist. Er erinnert sich an Nächte, in denen die Mutter schreiend aufwachte. Doch ernsthaft darüber geredet hat niemand mit ihm.
In der neuen Schule auf Sylt trifft Sam Enna – ein Glücksfall! Das Mädchen ist fremd wie Sam, völlig schräg daneben, aber selbstbewusst und mit sich im Reinen. Es wird von allen ausgelacht wegen seiner Mutter, die als Heilerin in einem abgelegenen Bauernhof lebt. Jemand, der anderen die Hand auflegt! Wer glaubt schon an so was! Der gut aussehende Sam dagegen wird von der Mädchenclique umschwärmt – doch er fühlt sich zu Enna hingezogen. Die Liebe zu ihr und die Nähe, die er zum ersten Mal erlebt, verändern ihn und helfen ihm, die folgende Zeit zu überstehen. Denn Sams Mutter beschließt, nach Ruanda zu fahren, zum ersten Mal seit 17 Jahren. Und zwar ohne Sam und seinen Vater. Ein halbes Jahr hören sie kaum etwas von ihr, und als sie die Mutter in Kigali besuchen, treffen sie eine veränderte Frau. Fe empfängt Mann und Sohn freundlich und selbstbewusst, doch sie fällt ihnen keineswegs in die Arme. Sam fühlt sich fremd, zurückgestoßen, erlebt das Scheitern der Beziehung seiner Eltern. Anders als sein Vater lässt er sich jedoch darauf ein, das Leben der Mutter in Ruanda zu teilen, auch wenn es nur für wenige Ferienwochen ist.
Manchmal ist es ein spannendes Abenteuer, wenn der gleichaltrige Jean-Baptiste ihn auf Märkte und in die Disco schleppt und die beiden Motorradtaxi fahren. Doch er lernt auch die andere Seite des wirtschaftlich aufstrebenden Landes kennen. Nach und nach begreift Sam, dass in Ruanda etwas geschehen ist, was seine Vorstellungskraft sprengt. Seine Mutter ist während des Völkermords in letzter Minute geflohen, ohne ihre Familie retten zu können. Grenzenlose Schuldgefühle begleiten sie seitdem und haben ein „normales“ Leben in Hamburg unmöglich gemacht. In Ruanda dagegen findet Sam eine neue Beziehung zu seiner Mutter – und sie zu ihm. Zusammen fahren sie in das Dorf ihrer Kindheit, den Ort, an dem sie das kleine Mädchen Inyana war, ungestüm und fröhlich wie ein Kälbchen. Die Begegnung mit den Dorfbewohnern eröffnet Sam einen Zugang zur Vergangenheit seiner Mutter und damit auch zu seiner eigenen Geschichte. Wird nun alles wieder gut? Kein billiges Happy End! Sam findet ein neues Verhältnis zu seinen Eltern und beschließt, von nun an auf eigenen Füßen zu stehen.
Die Autorin Hanna Jansen, bekannt durch ihren ausgezeichneten Jugendroman Über tausend Hügel wandere ich mit dir , kam über ihre elf Pflegekinder aus aller Welt dazu, sich intensiv mit Ruanda auseinanderzusetzen. So erzählt sie einfühlsam und kenntnisreich aus der Perspektive von Jugendlichen über das Land und die Beziehung zu traumatisierten Eltern. Ihren neuen Roman, eine berührende Geschichte des Erwachsenwerdens und der Auseinandersetzung mit den Eltern, entwickelt sie aus verschiedenen Blickwinkeln. Eingestreut in die fortlaufende Handlung sind Erinnerungen der Mutter Fe an ihre Kinderzeit. Während seines Besuchs in Ruanda schreibt Sam für Enna ein Tagebuch. Auf den ersten Seiten mag es noch verwirrend sein, doch der Jugendroman gewinnt durch die verschiedenen Erzählstränge eine große Dichte. Herzsteine nennt man auf Sylt besonders geformte Steine, die bei Sturm an den Strand gespült werden. Ennas Mutter: „Zu jedem Menschen gehört ein ganz bestimmter Stein. Und wenn du deinen findest, fängt etwas Neues an.“ (ab 14 Jahre) REGINA RIEPE
HANNA JANSEN: Herzsteine. Peter Hammer 2012. 208 Seiten, 14,90 Euro.
In Ruanda ist etwas geschehen,
was seine Vorstellungskraft sprengt
Die Autorin erfährt die Geschichte
Ruandas von ihrem Pflegekind
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