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Abenteuer eines Müllersjungen
Der 'Taugenichts' ist bis heute die bekannteste Erzählung der Romantik und gilt als Höhepunkt lyrisch-musikalischer Stimmungskunst. Die Geschichte um die Abenteuer eines träumerischen Müllerjungen erhebt die Liebe, die Weltoffenheit und die Wanderschaft zum schönsten Lebensinhalt.
Hermann Hesse lobte den 'Taugenichts' als "eine von den allerreifsten, allerzartesten, allerköstlichsten Früchten am Baum der bisherigen Menschheit."
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Produktbeschreibung
Abenteuer eines Müllersjungen

Der 'Taugenichts' ist bis heute die bekannteste Erzählung der Romantik und gilt als Höhepunkt lyrisch-musikalischer Stimmungskunst. Die Geschichte um die Abenteuer eines träumerischen Müllerjungen erhebt die Liebe, die Weltoffenheit und die Wanderschaft zum schönsten Lebensinhalt.

Hermann Hesse lobte den 'Taugenichts' als "eine von den allerreifsten, allerzartesten, allerköstlichsten Früchten am Baum der bisherigen Menschheit."
  • Produktdetails
  • dtv Taschenbücher Bd.2605
  • Verlag: DTV
  • 7. Aufl.
  • Seitenzahl: 160
  • Erscheinungstermin: 1. April 1997
  • Deutsch
  • Abmessung: 170mm x 115mm x 15mm
  • Gewicht: 152g
  • ISBN-13: 9783423026055
  • ISBN-10: 3423026057
  • Artikelnr.: 06827365
Autorenporträt
Eichendorff, Joseph von
Joseph Freiherr von Eichendorff wurde am 10. März 1788 auf Schloss Lubowitz in Oberschlesien geboren. Der Sohn eines preußischen Offiziers und Landedelmanns genoss eine aristokratisch-katholische Erziehung durch einen geistlichen Hauslehrer. Während seines Studiums der Rechtswissenschaften und der Philosophie in Halle kam er mit den romantischen Dichtungen von Novalis u.a. in Berührung. Noch vor Abschluss des Studiums wanderte er durch Deutschland und reiste nach Paris, wobei er 1808 in Heidelberg Arnim und Brentano begegnete und in Berlin Fichtes Vorlesungen hörte. Nach 1816 war Eichendorff im preußischen Staatsdienst tätig, ließ sich aber 1844 aufgrund konfessionell bedingter Meinungsverschiedenheiten pensionieren. Der bedeutendste Dichter der deutschen Hochromantik starb am 26. November 1857 in Neiße, Schlesien.

Kiermeier-Debre, Joseph
Prof. Dr. Joseph Kiermeier-Debre war bis vor kurzem Leiter des Antoniter-/Strigelmuseums und der MEWO Kunsthalle in Memmingen, ist Dozent für Neuere deutsche Literatur an der Universität München und Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen, darunter Autor der Originalausgaben 'Goethes Frauen' (dtv 14025) und Schillers Frauen (dtv 13769) und Herausgeber der Gedichtbände von Eichendorff (dtv 13600), Klabund (dtv 20641) und Schiller (13270).Seit 1997 betreut er als Herausgeber die dtv Bibliothek der Erstausgaben. Dort erschienen bisher 80 Bände.
Rezensionen
»Was den Taugenichts heute noch auszeichnet, ist sein liebenswerter Anarchismus und der unbedingte Freiheitswille seines Protagonisten. In einer Zeit der stärksten Repressionen und Bespitzelungen durch das Metternich-Regime war es für den Staatsbeamten Eichendorff die einzige Art, literarischen Freigeist zu demonstrieren und gegen das Biedermeiertum seiner Zeit anzuschreiben.« Glanzstück

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Thomas E. Schmidt gibt sich alle Mühe, junge Leser an diesen Roman aus dem 19. Jahrhundert heranzuführen. Der Taugenichts, meint er, ist eigentlich auch nicht viel anders als der moderne "Slacker". Gut, damals spielte man Geige statt E-Gitarre, und nicht London, sondern Rom war "die heißeste Stadt der Welt", dennoch gebe es große Ähnlichkeiten: Der Taugenichts wolle nichts, könne nichts, reise ohne festes Ziel und bleibe an keinem Ort. Eichendorffs Novelle sei eine "Literatur des Aufbruchs". Man könne Pop dazu sagen, aber eigentlich sei sie viel "unkonventioneller" als die heutige Popliteratur. Der 1826 erschiene Roman bewahre sich bis heute etwas Anarchisches. Geschrieben in der Zeit der "Unterdrückung und Bespitzelung des Staatskanzlers Metternich", strahle die Poesie der Romantik auch "Freiheitswillen und Selbstbestimmung" aus. Die Romantiker wollten der vernünftig "geregelten Alltagswelt" eine verfremdete Sprache entgegensetzen, erzählt Schmidt, daher höre sich die "romantische Literatursprache" beim ersten Mal immer etwas "eierkuchenhaft" an - die jungen Leute damals hätten sie aber wie einen "poetischen Singsang gelesen, wie einen langen Rap oder wie HipHop". Das ist keine harmlose Unterhaltung, versichert Schmidt, vielmehr schildere sie die "Abgründe und Sackgassen" der Welt, ohne dabei dem Nihilismus zu verfallen. Sie sage dem Leser nämlich auch: "Wenn du nicht völlig stumpf wirst, könnte dein Leben gelingen."

© Perlentaucher Medien GmbH
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"Die Novelle ist aktueller denn je in ihrem Spott über bürgerliche Sicherheitsorientiertheit und in ihrem Lob der ziellosen Leichtigkeit des Lebens."
Stuttgarter Nachrichten 14.10.2008