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Erich Fromm war Anfang der Sechziger Jahre in den USA wohl der bekannteste Psychoanalytiker der Gesellschaft. Bereits in den Dreißiger Jahren hatte Fromm in verschiedenen deutschsprachigen Beiträgen eine eigene sozialpsychologische Theorie und Methode entwickelt. Diese Beiträge und einige aktuelle Artikel machte er in zwei Sammelbänden 1963 und 1970 der Englisch sprechenden Le-serschaft zugänglich. Der hier vorliegende erste Sammelband beginnt mit der 1930 entstandenen sozialpsychologischen Studie "Die Entwicklung des Christusdogmas". In ihr geht es vor allem um die Frage, wie die konkrete…mehr

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Produktbeschreibung
Erich Fromm war Anfang der Sechziger Jahre in den USA wohl der bekannteste Psychoanalytiker der Gesellschaft. Bereits in den Dreißiger Jahren hatte Fromm in verschiedenen deutschsprachigen Beiträgen eine eigene sozialpsychologische Theorie und Methode entwickelt. Diese Beiträge und einige aktuelle Artikel machte er in zwei Sammelbänden 1963 und 1970 der Englisch sprechenden Le-serschaft zugänglich. Der hier vorliegende erste Sammelband beginnt mit der 1930 entstandenen sozialpsychologischen Studie "Die Entwicklung des Christusdogmas". In ihr geht es vor allem um die Frage, wie die konkrete Lebenspraxis und die sozio-ökonomischen Bedingungen sich im psychischen Antriebsleben gesellschaftlicher Gruppierungen niederschlagen. Nur so lassen sich Religionsphänomene, gesellschaftliche Wertvorstellungen und Ideale, Genderfragen oder poli-tische Entwicklungen sozialpsychologisch adäquat verstehen. Der Sammelband spiegelt die Anwendungsmöglichkeiten der Frommschen Sozialpsychologie hervorragend wider.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Open Publishing
  • Erscheinungstermin: 18. September 2015
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783959120845
  • Artikelnr.: 43805075
Autorenporträt
Erich Fromm, Psychoanalytiker, Sozialpsychologe und Autor zahlreicher aufsehenerregender Werke, wurde 1900 in Frankfurt am Main geboren. Der promovierte Soziologe und praktizierende Psychoanalytiker widmete sich zeitlebens der Frage, was Menschen ähnlich denken, fühlen und handeln lässt. Er verband soziologisches und psychologisches Denken. Anfang der Dreißiger Jahre war er mit seinen Theorien zum autoritären Charakter der wichtigste Ideengeber der sogenannten "Frankfurter Schule" um Max Horkheimer. 1934 emigrierte Fromm in die USA. Dort hatte er verschiedene Professuren inne und wurde 1941 mit seinem Buch "Die Furcht vor der Freiheit" weltbekannt. Von 1950 bis 1973 lebte und lehrte er in Mexiko, von wo aus er nicht nur das Buch "Die Kunst des Liebens" schrieb, sondern auch das Buch "Wege aus einer kranken Gesellschaft". Immer stärker nahm der humanistische Denker Fromm auf die Politik der Vereinigten Staaten Einfluss und engagierte sich in der Friedensbewegung. Die letzten sieben Jahre seines Lebens verbrachte er in Locarno in der Schweiz. Dort entstand das Buch "Haben oder Sein". In ihm resümierte Fromm seine Erkenntnisse über die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft. Am 18. März 1980 ist Fromm in Locarno gestorben.
Inhaltsangabe
Die Entwicklung des Christusdogmas. Eine psychoanalytische Studie zur sozialpsychologischen Funktion der Religion (1930)

Der gegenwärtige Zustand des Menschen (1955)

Geschlecht und Charakter (1943)

Psychoanalyse - Wissenschaft oder Linientreue (1958)

Der revolutionäre Charakter (1963)

Die Medizin und die ethische Frage des modernen Menschen (1963)

Der Mensch ist kein Ding (1957)

Die prophetische Auffassung vom Frieden (1960)
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 04.03.2000

Handlich gedacht
Essay-Bände, auch für unterwegs
Ganze Tage in den Büchern – entfährt es dem Autor, als er in seiner Einführung darauf zu sprechen kommt, warum in zahllosen Bibliotheken, Buchläden und Privathaushalten so viele Werke stehen, „die etwas beschreiben, was nicht existiert” und warum solche Beschreibungen so viele Menschen interessieren. Die alte Debatte also, über Literatur und ihre Wahrheit, ihre Wirklichkeit – da will man weiterlesen und sich mit dem Autor, dem Germanisten Burghard Damerau, auseinandersetzen, weshalb es dennoch diese Bücher sind, die uns die Wirklichkeit erschließen und warum wir „ohne Bücher nicht sein wollen”.
Damerau setzt in seinem Buch „Literatur und andere Wahrheiten” beim Leser Vergnügen voraus am argumentativen Pro und Contra. Und die Reihe des Aufbau-Verlags, in der es erschien, kommt all jenen entgegen, deren Lust am Sinnieren durch Zeitmangel nicht immer zum Zuge kommt. Man kann die handlichen Bändchen bequem in die Tasche stecken, man liest sie an und findet schnell den roten Faden der Argumentation. Kein Digest-Fastfood also, sondern eine Aufforderung zum nachdenklichen Gründlichsein.
Solche Nachdenklust wird auch in den Ausführungen der Literaturwissenschaftlerin Gertrud Lehnert über die Inszenierung des Privaten im öffentlichen Raum gefördert. Sie beschreibt den Umgang der Medien mit uns, die wir uns zur Schau stellen im öffentlichen Raum, sie beschreibt die Gründe dieser Verfügbarkeit und Vermarktung und ihre Geschichte, vom 18. Jahrhundert bis zur globalen Gesellschaft heute.
Das Thema Heimat greift Thomas E. Schmidt auf, der sich mit Leichtigkeit und Last des Herkommens auseinandersetzt. Blut und Boden, Landsmannschaften, Heimatbegriff in der DDR sind einige Stichworte. Und in einer kurzen, aufschlussreichen Gegenüberstellung geht der Autor anfangs auf zwei Kontrastpersonen ein und ihre ganz unterschiedlichen Heimatgefühle, die typisch sind für uns Heutige.
Beklommen und neugierig macht Michael S. Cullens Frage: Wo liegt Hitler? Cullen, aus New York stammender Historiker und Journalist, hat sich intensiv mit der Berliner Stadt- und Kulturgeschichte befasst. Er geht dem komplexen Thema des öffentlichen Erinnerns und des kollektiven Vergessens nach, beispielorientiert und prägnant.
Zehn Titel sind erschienen, zwei neue kommen in diesen Wochen hinzu (der eine: Die Leserin. Das erotische Verhältnis der Frauen zur Literatur!). Das sind gute Aussichten – auf schöne Tage mit kleinen Büchern.
BIRGIT WEIDINGER
Die besprochenen Bände der Reihe „Essays” sind erschienen im Aufbau Verlag, Berlin 1999. Jeder Band hat ungefähr 120 Seiten, Preis pro Band 24 Mark.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.diz-muenchen.de
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