Quaestiones quodlibetales. Ausgewählte Fragen zur Willens- und Freiheitslehre - Heinrich von Gent
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Heinrich von Gent († 1293) wurde erst im letzten Jahrhundert in seiner Bedeutung wiederentdeckt, gilt aber mittlerweile zusammen mit Thomas von Aquin und Duns Scotus, die sich beide in steter Auseinandersetzung mit ihm befanden, als einer der wichtigsten Philosophen und Theologen der Hochscholastik. Er war ein exzellenter Kenner des Aristoteles, dessen Lehre er jedoch mit der traditionellen Richtung des Augustinismus verbinden wollte. Um diese Vermittlung herzustellen, in der seine Originalität gegenüber Thomas und anderen liegt, bediente er sich auch arabischer Philosophen, vor allem der…mehr

Produktbeschreibung
Heinrich von Gent († 1293) wurde erst im letzten Jahrhundert in seiner Bedeutung wiederentdeckt, gilt aber mittlerweile zusammen mit Thomas von Aquin und Duns Scotus, die sich beide in steter Auseinandersetzung mit ihm befanden, als einer der wichtigsten Philosophen und Theologen der Hochscholastik. Er war ein exzellenter Kenner des Aristoteles, dessen Lehre er jedoch mit der traditionellen Richtung des Augustinismus verbinden wollte. Um diese Vermittlung herzustellen, in der seine Originalität gegenüber Thomas und anderen liegt, bediente er sich auch arabischer Philosophen, vor allem der Werke Avicennas und Averroes. Seine hier übersetzten Fragen zur Willens- und Freiheitslehre waren Meilensteine für die voluntaristische Deutung der Ethik und Handlungstheorie im Mittelalter.
  • Produktdetails
  • Herders Bibliothek der Philosophie des Mittelalters Nr.28
  • Verlag: Herder, Freiburg
  • Seitenzahl: 370
  • Erscheinungstermin: Oktober 2011
  • Deutsch, Latein
  • Abmessung: 225mm x 146mm x 28mm
  • Gewicht: 576g
  • ISBN-13: 9783451340406
  • ISBN-10: 3451340402
  • Artikelnr.: 33375537
Autorenporträt
Heinrich von Gent, 1240-1293, Theologe und Philosoph, Kanoniker und Archidiakon, wirkte als Magister der Theologie an der Universität Paris und zählt zu den wichtigsten Philosophen und Theologen der Hochscholastik