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Max Weber hat in seiner Religionssoziologie den Begriff der "Intellektuellenreligiosität" geprägt. In neun Beiträgen wird das Verhältnis prominenter jüdischer, römisch-katholischer und protestantischer Intellektueller zur Religion untersucht. Intellektuelle haben religiöse Symbolsprachen vielfältig transformiert, sich als Religionsstifter inszeniert oder auch alte, institutionalisierte Religion entschieden kritisiert. In kritischer Distanz zu etablierten religiösen Institutionen suchen sie auf ihre spezifische Weise Lebenssinn zu generieren. Insoweit sind sie selbst zentrale Akteure der modernen Religionsgeschichte. …mehr

Produktbeschreibung
Max Weber hat in seiner Religionssoziologie den Begriff der "Intellektuellenreligiosität" geprägt. In neun Beiträgen wird das Verhältnis prominenter jüdischer, römisch-katholischer und protestantischer Intellektueller zur Religion untersucht. Intellektuelle haben religiöse Symbolsprachen vielfältig transformiert, sich als Religionsstifter inszeniert oder auch alte, institutionalisierte Religion entschieden kritisiert. In kritischer Distanz zu etablierten religiösen Institutionen suchen sie auf ihre spezifische Weise Lebenssinn zu generieren. Insoweit sind sie selbst zentrale Akteure der modernen Religionsgeschichte.
  • Produktdetails
  • Schriften des Historischen Kollegs 66
  • Verlag: De Gruyter Oldenbourg / Oldenbourg
  • Seitenzahl: 196
  • Erscheinungstermin: 21. Oktober 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 241mm x 159mm x 16mm
  • Gewicht: 439g
  • ISBN-13: 9783486582574
  • ISBN-10: 3486582577
  • Artikelnr.: 26849032
Autorenporträt
Professor Dr. Friedrich Wilhelm Graf, geboren 1948, studierte von 1968 bis 1972 Evangelische Theologie, Philosophie und Geschichte in Wuppertal, Tübingen und München. Er ist seit 1999 Ordinarius für Systematische Theologie und Ethik an der Universität München.

Dr. Elisabeth Müller-Luckner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Kolleg München.
Inhaltsangabe
Friedrich Wilhelm Graf, Zur Einführung Ulrich Sieg, Ein Prophet nationaler Religion. Paul de Lagarde und die völkische Bewegung Claus Arnold, Katholische "Gegenintellektuelle" und kirchlicher Antimodernismus vor 1914 Harald Haury, Urlaub vom Kopfe? Johannes Müller (1864-1949) und die religiös politische Wirkung Elmauer Sommerfrischen Christian Nottmeier, Protestantismus und Moderne: Adolf Harnacks Programm einer historischen Plausibilisierung des Christentums Volkhard Krech, Motor, Kritiker, Transformator: Drei Funktionen von Intellektuellen in der Religionsgeschichte Gangolf Hübinger, Religion und politische Streitkultur im "Jahrhundert der Intellektuellen" Astrid Reuter, Am Abgrund des wilden Heiligen. Roger Bastide zwischen Calvinismus und Candomblé Klaus Große Kracht, Das Pneuma der Kritik, oder: Linkskatholizismus als intellektueller Habitus bei Walter Dirks