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Es ist die Liebesgeschichte zweier Stars: Fritz J. Raddatz, der große, eloquente Feuilletonist, trifft auf - Nizza, die spröde Schöne des Mittelmeers. Das Ergebnis: Liebe auf den ersten Blick! In sinnlicher Sprache und traumhaften Bildern zeigt Raddatz sein Nizza, den Sehnsuchtsort an der Côte d'Azur, wo Kunst und Literatur, Reichtum, Dekadenz und Kulinarik, landschaftliche Schönheit und mediterranes Savoir-vivre aufeinandertreffen und den Flaneur zum Verweilen einladen. Auf den Spuren von Claude Monet, Pablo Picasso, Jean Cocteau und Klaus Mann spürt Raddatz dem Leben der berühmten Künstler…mehr

Produktbeschreibung
Es ist die Liebesgeschichte zweier Stars: Fritz J. Raddatz, der große, eloquente Feuilletonist, trifft auf - Nizza, die spröde Schöne des Mittelmeers. Das Ergebnis: Liebe auf den ersten Blick! In sinnlicher Sprache und traumhaften Bildern zeigt Raddatz sein Nizza, den Sehnsuchtsort an der Côte d'Azur, wo Kunst und Literatur, Reichtum, Dekadenz und Kulinarik, landschaftliche Schönheit und mediterranes Savoir-vivre aufeinandertreffen und den Flaneur zum Verweilen einladen. Auf den Spuren von Claude Monet, Pablo Picasso, Jean Cocteau und Klaus Mann spürt Raddatz dem Leben der berühmten Künstler nach und reflektiert über das Verhältnis von monetärem und kulturellem Reichtum. Ein literarischer Reiseführer, der die Schönheit Nizzas in Worte fasst.
  • Produktdetails
  • Verlag: Arche Verlag
  • Seitenzahl: 109
  • Erscheinungstermin: September 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 195mm x 118mm x 15mm
  • Gewicht: 176g
  • ISBN-13: 9783716027400
  • ISBN-10: 3716027405
  • Artikelnr.: 42665074
Autorenporträt
Fritz J. Raddatz, geb. 1931 in Berlin, gestorben 2015. 1960-69 stellvertretender Leiter des Rowohlt Verlags, 1977-85 Feuilletonchef der Zeit, von 1969- 2011 Vorsitzender der Kurt-Tucholsky- Stiftung. 2010 wurde er mit dem Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik geehrt.
Rezensionen
Besprechung von 26.08.2010
Faunische Liebe

Die Côte d'Azur, was ist das heute? Ein mythenschwerer Küstenstreifen, an dem Grace Kelly im Auto verunglückte, Gunter Sachs aus einem Hubschrauber Rosen auf Brigitte Bardot regnen ließ und heute russische Magnaten die Hotels belagern. Eine Küste, in deren Felshänge man wabenartig verkorkste Eigenheime geschlagen hat, deren Straßen eine nie abreißende Blechlawine kanalisieren und deren Wasser inzwischen leergefischt sind. Und trotzdem will man immer wieder zurück an jenen Ort, der auch Exil so vieler Deutscher war. Nicht zuletzt daran erinnert Fritz Raddatz in seiner faunischen Liebeserklärung an die Stadt Nizza. "Die Côte d'Azur war während der Hitler-Zeit ein großer Wartesaal" - nun, für viele, die sich an die anfangs noch unbesetzte Riviera flüchteten, war es die letzte Station vor ihrer Deportation. Lange nachdem Nietzsche in Nizza den dritten Teil seines Zarathustra vollendet hatte, wurde das kleine Sanary-sur-Mer zur Kolonie der Deutschen. Joseph Roth, die Mann-Brüder und -Kinder, Walter Hasenclever, Franz Werfel, Alma Mahler-Werfel und Lion Feuchtwanger: Sie alle flohen in Frankreichs Süden. Aber Raddatz ist nicht nur politischer Flaneur, sondern auch Dandy mit Einstecktuch. Er beschwärmt das Musée Chagall wie den "Märchengarten" der Fondation Maeght. Er schildert die rituelle Befingerung der provenzalischen Fleischtomate und die Rundungen eines geographischen Traumkörpers: "Unergründlich wie jede schöne Frau. La ville ist weiblich." (Fritz J. Raddatz: "Nizza - mon amour". Arche Literatur Verlag AG, Zürich, Hamburg 2010. 118 S., geb., 18,- [Euro].) teut

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