Die Reformation und ihr Mittelalter (eBook, PDF)
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Nach einer - vor allem in Deutschland - nahezu allgemeinen Wahrnehmung hatten die Reformation und der werdende Protestantismus radikal mit dem Mittelalter gebrochen. Diese weit verbreitete These führt zu der erklärungsbedürftigen Situation, dass im Selbstverständnis und in der Selbstwahrnehmung des Protestantismus eine Kluft von über einem Jahrtausend entstanden ist, die diesen nicht nur von der frühchristlichen und patristischen Zeit trennt, sondern die ihn offenkundig auch in keinem Verhältnis zu diesem Jahrtausend stehen lässt. Dieses lange tradierte (Selbst-)Verständnis kann nicht länger…mehr

Produktbeschreibung
Nach einer - vor allem in Deutschland - nahezu allgemeinen Wahrnehmung hatten die Reformation und der werdende Protestantismus radikal mit dem Mittelalter gebrochen. Diese weit verbreitete These führt zu der erklärungsbedürftigen Situation, dass im Selbstverständnis und in der Selbstwahrnehmung des Protestantismus eine Kluft von über einem Jahrtausend entstanden ist, die diesen nicht nur von der frühchristlichen und patristischen Zeit trennt, sondern die ihn offenkundig auch in keinem Verhältnis zu diesem Jahrtausend stehen lässt. Dieses lange tradierte (Selbst-)Verständnis kann nicht länger unhinterfragt bleiben. So lassen vor allem die gewaltigen Forschungsanstrengungen der jüngeren Zeit die These von einer radikalen Kluft von Reformation und ihrem Mittelalter und damit auch die Wahrnehmung des Protestantismus in ihrem Verhältnis zu diesem mehr als fragwürdig erscheinen. Ein neuer Blick auf die Reformation und >ihr< Mittelalter öffnet sich.

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  • Produktdetails
  • Verlag: frommann-holzboog Verlag e.K.
  • Seitenzahl: 478
  • Erscheinungstermin: 01.01.2015
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783772830853
  • Artikelnr.: 47988535
Autorenporträt
ISBN Melanchthon-Schriften der Stadt Bretten (MSB): 978-3-7728-2418-0
Inhaltsangabe
Inhalt:
Jorge Uscatescu Barrón: Domingo De Sotos Auseinandersetzung mit der protestantischen Theologie in "De natura et gratia" im Ringen um den philosophisch-theologischen Begriff "natura pura" gegen Luthers Menschenbild
Augustinus Sander: Die konfessorische Katholizität Georgs von Anhalt
Matthias Pohlig: "Des Pabstes eigene Scribenten" - Lutherische Geschichtsschreibung - historiographische Praktiken - Intertextualität
Arno Mentzel-Reuters: Reformatoren drucken das Mittelalter - Luthers "Theologia deutsch" und Melanchthons Lampert von Hersfeld
Volker Leppin: Luthers Blick auf das Mittelalter
Günter Frank: Die "articuli fidei" als Grund des Glaubens und der Theologie - Genese und Kritik eines Grundbegriffs der Ekklesiologie
Theodor Dieter: Martin Luthers kritische Wahrnehmung "der" Scholastik in seiner so genannten "Disputatio contra scholasticam theologiam"
Johanna Rahner: "Crux/Cruxifixus sola/solus est nostra Theologia"? - Luthers solus Christus, seine mittelalterlichen Wurzeln und seine offenbarungstheologischen Implikationen
Jan-Hendryk de Boer: Aus Konflikten lernen - Der Verlauf gelehrter Kontroversen im Spätmittelalter und ihr Nutzen für die Reformation
Henrik Wels: Nicolaus Taurellus oder die Geburt der Gleichheit aus dem Geist der Erbsünde
Ueil Zahnd: Lambert Daneau kommentiert Petrus Lombardus - Eine reformierte Auseinandersetzung mit einem Basistext mittelalterlicher Scholastik
Tarald Rasmussen: Die Kontinuität der Memoria - Überlegungen am Beispiel von sächsischen Grabdenkmälern
Bernd Roling: Die Geburtswehen der mittellateinischen Philologie: Polycarp Leyser IV. und das Mittelalter
Andreas Odenthal: "nach der alten gebreuchlichen Lateinischen Translation gelesen und gesungen" - Zur Stundenliturgie in den Klöstern Württembergs nach Einführung der Reformation
Martina Hartmann: Der wichtigste karolingische Autor im "Catalogus testium veritatis" des Matthias Flacius Illyricus
Günther Mensching: Die Reformation und die nominalistische Wende
Antoine Vos: Gedankenmuster der Reformation in mittelalterlichem Licht
Ulrich Muhlack: Die Renaissance als Beginn der Neuzeit - Mit einem Seitenblick auf die Reformation
Risto Saarinen: Die Eigenart der Scholastik in Gerhard Ebelings Lutherdeutung