Das verlorene Paradies - Greengrass, Mark
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Ob Bauer oder Prinz, niemand blieb unberührt von den gesellschaftlichen Umwälzungen des 16. Jahrhunderts. Martin Luthers Kampfansage an die katholische Obrigkeit wirbelte die Grundfesten der christlichen Religion durcheinander. Die Glaubenskriege und das Ringen um die Vorherrschaft in Europa, aber auch die europäische Expansion und die naturwissenschaftliche Revolution verwandelten den ganzen Kontinent. Die Idee einer geeinten westlich-christlichen Glaubensgemeinschaft musste weichen. Es entstand Europa, wie wir es heute kennen. Mark Greengrass ist einer der führenden britischen Historiker.…mehr

Produktbeschreibung
Ob Bauer oder Prinz, niemand blieb unberührt von den gesellschaftlichen Umwälzungen des 16. Jahrhunderts. Martin Luthers Kampfansage an die katholische Obrigkeit wirbelte die Grundfesten der christlichen Religion durcheinander. Die Glaubenskriege und das Ringen um die Vorherrschaft in Europa, aber auch die europäische Expansion und die naturwissenschaftliche Revolution verwandelten den ganzen Kontinent. Die Idee einer geeinten westlich-christlichen Glaubensgemeinschaft musste weichen. Es entstand Europa, wie wir es heute kennen. Mark Greengrass ist einer der führenden britischen Historiker. Brillant analysiert er die großen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Entwicklungen vor und während des Dreißigjährigen Kriegs. Er rückt dabei immer wieder die historischen Zeitgenossen in den Mittelpunkt seiner Erzählung, so entsteht ein lebendiges Bild dieser Umbruchzeit. Seine meisterhafte Darstellung lässt uns verstehen, was Europas heutiger Identität zugrunde liegt.
  • Produktdetails
  • Verlag: WBG Theiss
  • Originaltitel: Christendom Destroyed
  • Seitenzahl: 782
  • Erscheinungstermin: 25. April 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 233mm x 156mm x 50mm
  • Gewicht: 1102g
  • ISBN-13: 9783806236613
  • ISBN-10: 3806236615
  • Artikelnr.: 49917386
Autorenporträt
Mark Greengrass ist einer der führenden Historiker der Frühen Neuzeit. Der preisgekrönte Wissenschaftler ist bekannt geworden durch seine Werke zum frühneuzeitlichen Frankreich und zur Reformation. Greengrass studierte und promovierte in Oxford und wurde 1997 Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit in Sheffield. Greengrass hatte Gastprofessuren in Pau, Paris und Tours inne, arbeitete für die EHESS in Paris, war - neben zahlreichen anderen Stationen - Fellow der Royal Historical Society, Visiting Fellow at Trinity College in Oxford und Senior Fellow am Freiburger Institute for Advanced Studies (FRIAS).
Inhaltsangabe
Einleitung 91. Das Ende des westlichen Christentums 14Vom "silbernen Zeitalter" zum "eisernen Jahrhundert"2. Ressource Mensch 543. Stadt und Land 804. Schatze und Geschafte 1175. Adlige Beschaftigungen 140Der Griff nach der Welt6. Europa in der Welt 1687. Naturbeobachtung 2038. Kommunikationen 250Die Heimsuchung des Christentums9. Politik und Reich im Zeitalter Karls V. 28210. Schisma 33311. Reaktion, Repression, Reform 380Christliche Staaten im Widerstreit12. Konflikte im Namen Gottes 42013. Leben mit religiosen Spaltungen 47114. Die Kirchen und die Welt 50015. Die Kreuzzugsidee verblasst 535Christliche Staaten in Auflösung16. Das Geschaft der Staaten 56417. Staaten in Konfrontation 60818. Europa im Krieg 65019. Zeit der Wirren in Ost und West 694Schlussbemerkung: Europas Paroxysmus 727AnhangDanksagung 736Karten 738Lekturehinweise 746Abbildungsnachweise 749Verzeichnis der Stammbaume 752Register 753
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Der hier rezensierende Historiker Volker Reinhardt warnt vor Fehlern im Buch von Mark Greengrass. Als historisches Lesebuch ist die Deutung europäischer Geschichte vom Anfang des 16. bis Mitte des 17. Jahrhunderts mit Vorsicht zu genießen, meint er. Bei aller epischen Breite und Fülle stechen Reinhardt einige Kritikpunkte ins Auge. So die vom Autor postulierte Einheit der Christenheit vor 1517 und anderes Faktenmaterial, dem es laut Reinhardt zunehmend an Solidität mangelt, je weiter sich der Autor in seiner Untersuchung von England entfernt. Auch der Gebrauch der Begriffe "Christentum" und "Christenheit" im Buch erscheint Reinhardt problematisch. Stark findet er hingegen die plastische Darstellung sozialer Lebensbedingungen der Zeit, der Kriege, Friedenszeiten und Staatsaktionen.

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»Eine meisterhafte, umfassende und bedeutende Darstellung.« Wall Street Journal»Eine unglaublich sachkundige, informative und engagierte Erzählung, davon wie der Universalismus des Christentums zerfiel.« Pittsburgh Post-Gazette»Ein fesselndes und erhellendes Buch, das viel über die Entstehung des modernen Europa erzählt.« Booklist»Es gibt Bücher, die treffen den Nerv der Zeit. »Das verlorene Paradies - Europa 1517-1648« aus der Feder des britischen Neuzeithistorikers Mark Greengrass ist so eines.« Spektrum der Wissenschaft»Aus den Büchern, die in den letzten Monaten über den Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) erschienen, ragt das bei Theiss erschienene Buch "Das verlorene Paradies" von Mark Greengrass heraus.« NFZ»Greengrass zeichnet eine facettenreiche Verlustgeschichte, in der Europa als Frühform der heutigen Staatenwelt aus der christlichen Glaubensspaltung hervorwächst. Wer neben der großen Erzählung auch viele aufschlussreiche Einzelphänomene aus allen Ecken des Kontinents entdecken will, wird dieses Buch genießen.« Prof. Dr. Thomas Maissen, Direktor des Deutschen Historischen Instituts Paris»Mark Greengrass entfaltet in seinem Werk ein eindrucksvolles Panorama des konfessionellen Zeitalters [...] Die Darstellung besticht durch ihre Anschaulichkeit und weil man auf jeder Seite spürt, hier das Ergebnis von Jahrzehnten intensiver wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit der Epoche vor sich zu haben.« Prof. Dr. Ronald G. Asch»Mark Greengrass ist ein wunderbares Buch gelungen, welches durch seine sprachliche Eleganz, treffsicheres Urteilsvermögen und großes Detailwissen besticht.« NRZ»Eine facettenreiche Verlustgeschichte, in der Europa als Frühform der heutigen Staatenwelt aus der christlichen Glaubensspaltung hervorwächst.« Pallasch…mehr