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Das Problem der sozialen Gerechtigkeit ist trotz allgegenwärtiger Wohlfahrtsgewinne und technischen Fortschritts heute so ungelöst wie vor einem halben Jahrhundert, als John Rawls seine Theorie der Gerechtigkeit verfasste. In der Rechtsethik und Sozialphilosophie ist die Diskussion von Umverteilungsfragen inzwischen zu Anerkennungsfragen erweitert worden. Selbst in Ländern, die - wie die Schweiz - weitgehend saturierte Grundbedürfnisse aufweisen, werden heftige Auseinandersetzungen geführt: über die Lohnzahlungen an Manager, über die Aufnahme von "Wirtschaftsflüchtlingen" oder über…mehr

  • Geräte: PC
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Produktbeschreibung
Das Problem der sozialen Gerechtigkeit ist trotz allgegenwärtiger Wohlfahrtsgewinne und technischen Fortschritts heute so ungelöst wie vor einem halben Jahrhundert, als John Rawls seine Theorie der Gerechtigkeit verfasste. In der Rechtsethik und Sozialphilosophie ist die Diskussion von Umverteilungsfragen inzwischen zu Anerkennungsfragen erweitert worden. Selbst in Ländern, die - wie die Schweiz - weitgehend saturierte Grundbedürfnisse aufweisen, werden heftige Auseinandersetzungen geführt: über die Lohnzahlungen an Manager, über die Aufnahme von "Wirtschaftsflüchtlingen" oder über Fehlentwicklungen im Gesundheitswesen. Die direkte Demokratie spitzt solche Gesellschaftsdiskussionen in Abstimmungskämpfen zu und stellt sie als Grundsatzfragen an die Sozialphilosophie. Die Beiträge dieses Bandes fragen in den drei neuralgischen Anwendungsgebieten Lohngerechtigkeit, Migrationsgerechtigkeit und Medizinalgerechtigkeit nach dem Stand von Praxis und Forschung. Dabei kommen Politiker und Philosophen zu Wort, da "Soziale Gerechtigkeit" gleichermassen in Politik und Philosophie als diskursiver Orientierungspunkt fungiert.


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  • Produktdetails
  • Verlag: Franz Steiner Verlag
  • Seitenzahl: 139
  • Erscheinungstermin: 30. April 2015
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783515109093
  • Artikelnr.: 42744272
Autorenporträt
Axel Tschentscher unterrichtet Rechtsphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie an der Universität Bern. Seine Forschungsinteressen gelten besonders der Diskurstheorie und deliberativen Demokratie.

Caroline Lehner war bis 2013 Assistentin am Institut für öffentliches Recht der Universität Bern und arbeitet heute als Juristin in der Direktion für Völkerrecht des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.

Matthias Mahlmann, Lehrstuhl für Philosophie und Theorie des Rechts, Rechtswissenschaftliches Institut, Universität Zürich.

Anne Kühler ist Oberassistentin im Bereich der Grundlagen des Rechts am Rechtswissenschaftlichen Institut der Universität Zürich.