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  • Format: PDF


Viel wurde in den letzten 20 Jahren über die Schuld der Wehrmacht und ihrer Soldaten an den NS-Kriegsverbrechen geschrieben. Ute Mank hat neun von ihnen intensiv befragt und ihnen zugehört, ohne sie zu konfrontieren oder zu belehren. Aus diesem Erinnerungsmaterial hat sie die verborgenen und verleugneten Ebenen des Themas herausgefiltert: Sie identifiziert Hingabe an Hitler, den Wunsch nach Aufwertung, anhaltenden Antisemitismus und Enttäuschung darüber, dass die grandiose Zukunft ausgefallen ist. Ihr Buch ist eine intime Auseinandersetzung mit Schuld und Verdrängung. Darüber hinaus aber sind…mehr

Produktbeschreibung
Viel wurde in den letzten 20 Jahren über die Schuld der Wehrmacht und ihrer Soldaten an den NS-Kriegsverbrechen geschrieben. Ute Mank hat neun von ihnen intensiv befragt und ihnen zugehört, ohne sie zu konfrontieren oder zu belehren. Aus diesem Erinnerungsmaterial hat sie die verborgenen und verleugneten Ebenen des Themas herausgefiltert: Sie identifiziert Hingabe an Hitler, den Wunsch nach Aufwertung, anhaltenden Antisemitismus und Enttäuschung darüber, dass die grandiose Zukunft ausgefallen ist. Ihr Buch ist eine intime Auseinandersetzung mit Schuld und Verdrängung. Darüber hinaus aber sind die hier untersuchten Erinnerungen ein Vermächtnis, das uns alle angeht.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in D, A ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag
  • Seitenzahl: 308
  • Erscheinungstermin: 07.03.2011
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783593411323
  • Artikelnr.: 37173921
Autorenporträt
Ute Mank, Dr. phil., Diplom-Pädagogin, ist freiberuflich in den Bereichen Erwachsenenbildung und Journalismus tätig.
Inhaltsangabe
Inhalt

1.Einleitung 9
1.1 Wehrmachtsausstellung 10
1.2 Die Goldhagen-Debatte 13
1.3 Resonanzen im Untersuchungsumfeld 15
1.4 Ein schwieriges Thema - Ambivalenz einer Forscherin 18
1.5 Die Interviewpartner 20
1.6 Wehrmachtssoldaten als besondere Zeitzeugengruppe 20
1.7 Eine Typologie der inneren Haltungen 23

2. Der Linientreue 26
2.1 Der Krieg - das Chaos 27
2.2 Gefangenschaft - "die krochen auf allen Vieren" 32
2.3 Nach dem Krieg - weiter das Chaos 33
2.4 Der Vater 34
2.5 Neuanfang 39
2.6 Auf der "Schiene" geblieben 41

3. Die Erforschung des verborgenen Sinns 47
3.1 Tiefenhermeneutische Kulturanalyse - Grundlagen 48
3.2 Nationalsozialistische Weltanschauung als Vergesellschaftung eines Symptoms 51
3.3 Tiefenhermeneutische Kulturanalyse - Anwendung 53

4. Der Ohnmächtige 60
4.1 Enttäuschte Begeisterung - das Militär 61
4.2 Der Krieg - "da kriegte man die Wut" 63
4.3 Verwundung als Mittel zur Selbstverfügung 65
4.4 Gefangenschaft - "ich wusst' ja nit was die wollten" 66
4.5 Der Macht ausgeliefert 68
4.6 Die Vaterautorität 72

5. Gleichgeschaltete Jugend 74
5.1 Sozialisationsraum Hitlerjugend 75
5.2 Jugend als Entlastungsmoment - "war'n se erst 17" 78

6. Der Ehrenretter 84
6.1 Der Versuch, soziale Schranken zu überwinden 84
6.2 Krieg als Abenteuer 88
6.3 Gefangenschaft - "was ist denn Dachau" 91
6.4 Unerfüllte Heldenträume 93

7. Erinnerung und Geschichtsbewusstsein 101
7.1 Nationalsozialismus und Holocaust in der Nachkriegsöffentlichkeit 103
7.2 Die Nachkriegsgenerationen und ihre Geschichtsdeutung 111
7.3 Kollektives Gedächtnis ohne persönliche Erinnerung? 113

8. Der Schamlose 118
8.1 Kriegel als Sanitäter - "dann passiert dir nix" 119
8.2 Russland - "war mer doch eigentlich naiv" 120
8.3 Auf der Flucht - "nach 'm Polarstern" 123
8.4 Nationalität und Sprache als Identitätsmerkmale 124
8.5 Gefangenschaften - "jetz' geht's uns genauso" 127
8.6 Die Juden - "verhasst war'n se ja" 128
8.7 Abwehr durch Isolierung der Ereignisse 131

9. Der Zeuge 138
9.1 DieWehrmacht - "eine hochdisziplinierte Armee" 138
9.2 Kriegstrauma - "uns hat keiner eine Therapie angeboten" 140
9.3 "Hab' derartige Dinge nie erlebt" - eine Gegendarstellung 141
9.4 Waffen - "wirklich vernichtend" 143
9.5 Russland - "da ging's um Leben und Tod" 145
9.6 Einseitige Parteinahme 147

10. "In keiner Weise so" - Antisemitismus 151

11. Der Bekenner 155
11.1 Der Weg durch die Institutionen der NS-Sozialisation 156
11.2 Das Militär - "restlos angetan davon" 162
11.3 Der Krieg - "hineingeschlittert" 163
11.4 Die Kapitulation - ein "Erdrutsch" 170
11.5 Nach dem Krieg - "vor dem Nichts" 172
11.6 Der Wunsch nach einem moralischen Selbstbild 174
11.7 Schuld und Vergebung 182
12. Bilderbuchkrieg - gnadenloser Krieg 184
12.1 Eroberungskrieg - "ham wie Gott in Frankreich gelebt" 184
12.2 Polen - "dann hatte der Krieg begonnen" 186
12.3 Russland - "Aber was ich da erlebt habe, war recht hart" 187
12.4 Die russischen Soldaten - "die taugen ja nichts" 194
12.5 Narrative vom Krieg 19
03     12.6 Der Krieg wird nicht in Frage gestellt 201

13. Der Betrogene 202
13.1 Kindheit und Jugend - "aufgeregte Zeit" 202
13.2 Lehrzeit - "hab' das letztendlich auch geschafft" 204
13.3 Schäfer als Soldat - "ich hab' Glück gehabt" 206
13.4 Kriegsfolgen als Gewinn- und Verlustrechnung 210
13.5 Vom "Verführten" zum "Betrogenen" 214

14. Das Tonband oder die Grenzen des Erzählbaren 221

15. Der Einzelgänger 226
15.1 Im "Knast" beginnt die "Laufbahn" 226
15.2 Der Krieg - "in den tiefen Winter noch mal hinein" 227
15.3 Das Soldatenleben gehandhabt 230
15.4 Die Amerikaner überlistet - "wie's die Füchse machen" 233
15.5 Bewahrt geblieben 235

16. Trauma - "man fühlt sich zurückversetzt" 244
16.1 Sterben, Tod und mangelnde Selbstwirksamkeit 246
16.2 Kollektives Erinnern - kollektives Trauma 249
16.3 Kollektive Verbrechen in der Öffentlichkeit 253
16.4 Transgenerationelle Weitergabe d
Rezensionen
"Insgesamt hat Ute Mank ein verständlich geschriebenes und den Zeitzeugen ein angemessenes, kritisches Verständnis entgegenbringendes Buch verfasst, das zum Nachdenken über die Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs anregt und unsere Kenntnisse über die Erinnerung an diesen Krieg vertieft und ergänzt." Christine Wienand, Archiv für Sozialgeschichte, 29.04.2016