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Nationalsozialistische Rechtstheorien hoben den Unterschied zwischen Moral und Sittlichkeit auf der einen Seite und Recht auf der anderen Seite so weit wie möglich auf. In den »Nationalsozialistischen Leitsätzen für ein neues Strafrecht« von 1938 formulierte Hans Frank, Hitlers Rechtsanwalt und einer der führenden Vertreter einer »nationalsozialistischen Rechtswissenschaft«, kurz und bündig: »Deutsches Rechtsgefühl und deutsches Sittlichkeitsempfinden sind eins.«
Was bedeutete dieses »Ideal« der Einschmelzung des Unterschieds von Sittlichkeit, Moral und Recht für die nationalsozialistische
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Produktbeschreibung
Nationalsozialistische Rechtstheorien hoben den Unterschied zwischen Moral und Sittlichkeit auf der einen Seite und Recht auf der anderen Seite so weit wie möglich auf. In den »Nationalsozialistischen Leitsätzen für ein neues Strafrecht« von 1938 formulierte Hans Frank, Hitlers Rechtsanwalt und einer der führenden Vertreter einer »nationalsozialistischen Rechtswissenschaft«, kurz und bündig: »Deutsches Rechtsgefühl und deutsches Sittlichkeitsempfinden sind eins.«
Was bedeutete dieses »Ideal« der Einschmelzung des Unterschieds von Sittlichkeit, Moral und Recht für die nationalsozialistische Rechtstheorie und Rechtspraxis? Was besagte sie für eine Analyse nationalsozialistischer Vorstellungen von »Ethik« und »Moral«? Und wie weit bestimmte das Fortwirken nationalsozialistischer Moral noch die Rechtsauffassungen der frühen Bundesrepublik?

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 246
  • Erscheinungstermin: 6. November 2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783593424576
  • Artikelnr.: 41472909
Autorenporträt
Prof. Dr. Werner Konitzer ist stellvertretender Leiter des Fritz Bauer Instituts in Frankfurt am Main. Lena Foljanty, Dr. iur., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main.
Inhaltsangabe
Inhalt

Vorwort 7

Herlinde Pauer-Studer
»Jenseits vom Chaos und von Interessenkonflikten«
Aspekte der Rechtsentwicklung im NS-System der 1930er Jahre 11

Martin Becker
»Arbeit« und »Gemeinschaft« im NS-Recht und im Recht
der frühen Bundesrepublik 35

Thomas Henne
Ehe und Homosexualität im bundesdeutschen Rechtssystem
der 1950er Jahre: Normen, Werte, Grundgesetz - und ein Film 63

Joachim Vogel
Fortwirkende Einflüsse aus nationalsozialistischer Zeit auf das Strafrecht als Ausdruck übergreifender Entwicklungslinien im Strafrecht des 20. Jahrhunderts 87

David Johst
Die Entdeckung des Unrechtsstaates 127

Tino Plümecke
Ordnen, werten, hierarchisieren
Der sozial dichte Begriff »Rasse« und seine Gebrauchsweisenim Nationalsozialismus 147

Werner Konitzer
Kontinuitäten und Brüche nationalsozialistischer Moralvorstellungen
am Beispiel von Otto Friedrich Bollnows »Einfacher Sittlichkeit« 167

Michael Schefczyk
»Als Deutscher unter Deutschen«: Karl Jaspers' Die Schuldfrage 189

Nicolas Berg
Selbstentnazifizierung einer Komplizenschaft
Die Vorgeschichte des SS-Bekenntnisses von Hans Egon Holthusen und seiner Kontroverse mit Jean Améry 215

Autorinnen und Autoren 243