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Wie überlebt man eine Entführung? Wie repariert man mit einem Strumpf einen Motorschaden? Wie kommt man am besten mit dem Chef aus? Und wie beeindruckt man eine Frau beim ersten Date? Fragen wie diese beschäftigen jeden Mann. Nun gibt es die Antworten darauf. Bestsellerautor Oliver Kuhn versammelt alle Fakten, Daten und Informationen, die Männer wirklich interessieren. Faszinierend und lehrreich, unterhaltsam und praxiserprobt. Ob Stammtisch oder Stehempfang - dieses Vademecum für den Mann ist ein unverzichtbarer Begleiter in allen Lebenslagen.…mehr

Produktbeschreibung
Wie überlebt man eine Entführung? Wie repariert man mit einem Strumpf einen Motorschaden? Wie kommt man am besten mit dem Chef aus? Und wie beeindruckt man eine Frau beim ersten Date? Fragen wie diese beschäftigen jeden Mann. Nun gibt es die Antworten darauf.
Bestsellerautor Oliver Kuhn versammelt alle Fakten, Daten und Informationen, die Männer wirklich interessieren. Faszinierend und lehrreich, unterhaltsam und praxiserprobt. Ob Stammtisch oder Stehempfang - dieses Vademecum für den Mann ist ein unverzichtbarer Begleiter in allen Lebenslagen.
  • Produktdetails
  • Knaur Taschenbücher 78085
  • Verlag: Droemer/Knaur
  • Originaltitel: Alles, was ein Mann wissen muss
  • Artikelnr. des Verlages: 3003045
  • 14. Aufl.
  • Seitenzahl: 320
  • Erscheinungstermin: 10. November 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 126mm x 25mm
  • Gewicht: 243g
  • ISBN-13: 9783426780855
  • ISBN-10: 3426780852
  • Artikelnr.: 29727748
Autorenporträt
Kuhn, Oliver
Oliver Kuhn hat die Deutsche Journalistenschule in München besucht und viele Jahre als Reporter beim "Playboy" gearbeitet. Er ist Autor zahlreicher Bestseller, darunter "Der perfekte Verführer", "Alles, was ein Mann wissen muss" und "BGB. Besseres Gesetzbuch".
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 08.12.2007

Was Männer wissen sollten
Von Tilmann Lahme

Niemand weiß weniger, wie man leben soll, als der tumbe Held in dem Ratgeberparodieroman "Wie man leben soll" von Thomas Glavinic. Aus Ungeschicklichkeit sorgt er für Tote. Zuletzt ist seine Freundin dran, die eine Gräte verschluckt hat, woraufhin er sie, marihuanabedröhnt, mit einem Luftröhrenschnitt zu retten versucht. Hier hätte Oliver Kuhn Schlimmes verhindern können. Sein Ratgeber "Alles, was ein Mann wissen muss" (Droemer), der sich als "guter Freund" anschmiegt, erklärt nämlich auch, wie man einen Luftröhrenschnitt setzt.

Selbstverteidigung, Jägerlatein, nützliches (Reifenwechsel, Haushaltstipps) und unnützes Wissen (wie man ein Upgrade im Flugzeug erhält: in Pilotenuniform erscheinen) fehlen nicht, hinzu kommt Basiswissen über Benimm, Mode, Technisches, Kultur. Aber auch Tipps für gefährliche Lagen: Wie man gegen ein Krokodil kämpft (Klappe zuhalten), dem Penisfisch aus dem Weg geht (nicht in Flüsse pinkeln) oder was bei Versagen der Autobremsen zu tun ist (vorausfahrende Autos "als Prellbock" benutzen). Ein Vademecum also für alle männlichen Lebenslagen, auch für besondere. Geiselnahme etwa: Locker bleiben im Kofferraum, heißt es, er ist nicht luftdicht.

Doch das alles ist nur Rahmenprogramm für den eigentlichen Text, auf den unser aufdringlicher Freund zusteuert: Frauen, die Unterschiede der Geschlechter und - natürlich - Verführungstechniken samt Auszug aus dem Kamasutra. Da wird erklärt, warum Männer nie etwas im Kleiderschrank finden (Tunnelblick), aber ein besseres räumliches Orientierungsvermögen haben (weshalb Frauen nicht Karten lesen und nicht rückwärts einparken können). Viel Löffeln also in trüber Klischeesuppe. Manchmal erscheint aber doch ein würziger Brocken. Die Erklärung etwa, warum Männer Brustwarzen haben (wegen der geschlechtlich unspezifischen Entwicklung in der frühen embryonalen Phase), samt der Behauptung, es habe schon Notlagen gegeben, in denen Männer zum Stillen ihres Kindes Milch produziert hätten.

Da röhrt der Hirsch auf dem lederstrumpfartigen Einband. Warum nur nervt unser bescheidwissender Buchfreund uns mit kleinlichen Sprachhinweisen (etwa der Unterscheidung von "scheinbar" und "anscheinend"), wenn wir erfahren, dass Männer ohnehin kein Interesse an Kommunikation haben? Es ist des Männlichen Widersprüchlichkeit. So anders sind wir also doch nicht, anscheinend.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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