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Analyse eines lange vernachlässigten Affekts»Diese Arbeit füllt eine bisher spürbare Lücke in unseren Kenntnissen über Scham, ihre Störungen und ihre Einflüsse auf die menschliche Entwicklung. Seidlers gedankenreiche, aufgeschlossene und anregende Art, Theorie und klinische Realität auf den Prüfstand zu stellen, sollte für jeden psychoanalytisch Tätigen eine Bereicherung sein.«Otto F. Kernberg…mehr

Produktbeschreibung
Analyse eines lange vernachlässigten Affekts»Diese Arbeit füllt eine bisher spürbare Lücke in unseren Kenntnissen über Scham, ihre Störungen und ihre Einflüsse auf die menschliche Entwicklung. Seidlers gedankenreiche, aufgeschlossene und anregende Art, Theorie und klinische Realität auf den Prüfstand zu stellen, sollte für jeden psychoanalytisch Tätigen eine Bereicherung sein.«Otto F. Kernberg
  • Produktdetails
  • Fachbuch
  • Verlag: Klett-Cotta
  • 5. Aufl.
  • Erscheinungstermin: 25. September 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 136mm x 33mm
  • Gewicht: 594g
  • ISBN-13: 9783608947779
  • ISBN-10: 3608947779
  • Artikelnr.: 35510956
Autorenporträt
Prof. Dr. med. Günter H. Seidler ist Leiter der Sektion Psychotraumatologie im Zentrum für Psychosoziale Medizin der Universitätsklinik Heidelberg. Er begann seine Laufbahn als Neurochirurg. Er ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie sowie Psychoanalytiker und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Gruppen-Lehranalytiker (DAGG), Lehrtherapeut und -analytiker und EMDR-Supervisor. Der Vorentwurf zu seinem ersten Buch ("Der Blick des Anderen. Eine Analyse der Scham") wurde 1989 mit dem Förderpreis der DPG (Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft) ausgezeichnet. Dessen amerikanische Ausgabe avancierte in Trauma-orientierten Kreisen der Psychotherapieszene in den USA zum Kultbuch. Die empirische Überprüfung des dort entwickelten Konstruktes in seiner Habilitationsschrift ("Stationäre Psychotherapie auf dem Prüfstand. Intersubjektivität und gesundheitliche Besserung", 1999) wurde mit dem "Forschungspreis Psychotherapie in der Medizin" ausgezeichnet. Seine Befunde veranlassten ihn zu einem Paradigmawechsel, und er wandte sich der Psychotraumatologie zu. Günter H. Seidler ist Mitherausgeber der Zeitschrift »Trauma & Gewalt. Forschung und Praxisfelder«. Günter Seidler hat zahlreiche wissenschaftliche Projekte zu den Folgen individueller Gewalt und zu Großschadensereignissen sowie zur Therapieentwicklung durchgeführt, ist Berater verschiedener Ministerien im In- und Ausland und gilt international als einer der führenden Psychotraumatherapeuten. In seiner praktischen Arbeit verbindet er eine wissenschaftliche Orientierung mit Kompetenzen in zahlreichen Therapieverfahren und mit eigenen Ansätzen. Er ist Mitglied und Funktionsträger in mehreren internationalen Trauma-Fachgesellschaften, insbesondere in WADEM (World Association for Disaster and Emergency Medicine), und war in vielen internationalen Großschadensfällen tätig. Sein letztes Buch (Hrg.; mit W. U. Eckart, 2005) zur Psychotraumatologie galt der Verbindung von klinischen Fragestellungen mit historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen: "Verletzte Seelen. Möglichkeiten und Perspektiven einer historischen Traumaforschung". Seine Forschungsschwerpunkte sind: Historische Traumaforschung, Akut-Psychotraumatologie, Entwicklung traumaadaptierter Therapieverfahren und Großschadensereignisse.
Rezensionen
"Das vorliegende Buch ist, wie das Erscheinen der dritten deutschsprachigen Auflage und eine vorherige US-Ausgabe erhellt, die derzeit bedeutsamste Monographie zur Scham-Thematik sowohl im deutschsprachigen als auch im internationalen Bereich. Seine Gewichtigkeit wird von hochrangigen Vertretern der Psychoanalyse durch Buchbeiträge in Form von Geleit- bzw. Vorworten illustriert."
Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Heekerens, socialnet.de, 11/2012

"... Für die Gesamtwürdigung des Buches gilt jene epistemiologische Wahrheit, die Seidler selbst entfaltet hat: Der eigene Blick wird erst beim Durchgang durch "den Blick des Anderen" verändert. Man sieht hinterher einfacher und klarer, klinische Bilder werden neu gesehen und verstanden und man fragt sich, warum man das vorher nicht gesehen hat. Kurzum, das Buch hat große und anhaltende Wirkung durch die Lektüre selbst und auch als großartiger anthropologischer Entwurf."
Martin Bürgy, Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, 3/42004