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Die verhängnisvolle Neigung der Menschen über etwas, was nicht mehr zweifelhaft ist, nicht länger nachzudenken, ist die Ursache der Hälfte aller Irrtümer.« JOHN STUART MILL Spätestens seit dem Arabischen Frühling wird dem durchaus komplexen Freiheitsbegriff wieder intensive Beachtung geschenkt. John Stuart Mill differenziert und erläutert bereits im 19. Jahrhundert überraschend zeitgemäß die unzähligen Ebenen, die den Terminus der Freiheit ausmachen. Er konfrontiert den Mikrokosmos des Einzelnen mit dem Makrokosmos eines Volkes. Mill erläutert in "Über die Freiheit" unter anderem wie sehr…mehr

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Produktbeschreibung
Die verhängnisvolle Neigung der Menschen über etwas, was nicht mehr zweifelhaft ist, nicht länger nachzudenken, ist die Ursache der Hälfte aller Irrtümer.« JOHN STUART MILL Spätestens seit dem Arabischen Frühling wird dem durchaus komplexen Freiheitsbegriff wieder intensive Beachtung geschenkt. John Stuart Mill differenziert und erläutert bereits im 19. Jahrhundert überraschend zeitgemäß die unzähligen Ebenen, die den Terminus der Freiheit ausmachen. Er konfrontiert den Mikrokosmos des Einzelnen mit dem Makrokosmos eines Volkes. Mill erläutert in "Über die Freiheit" unter anderem wie sehr Pressefreiheit, Bildung einer öffentlichen Meinung, die Freiheit des Einzelnen und eines Volkes sowie Rechte und Pflichten eines Herrschers zusammenhängen. So stellt er sich der Frage, inwiefern von einem Herrscher oder Lehrer fraglos übernommene (öffentliche) Meinungen noch freie und vor allem wahre Meinungen sind. Ausführlich widmet Mill sich auch der Freiheitseinschränkung innerhalb einer Gesellschaft, sei es der Festlegung von Warenpreisen, staatliches Erschweren der Drogenein- und ausfuhr sowie der Giftherstellung oder der Besteuerung alkoholischer Getränke. Gleichermaßen setzt er sich mit religiöser und kultureller Verfolgung auseinander. Auch seine Überlegungen und Reformansätze zu ethisch-moralischen Problematiken wie der Verhinderung eines Verbrechens, der Prävention von Gewaltexzessen aus Trunkenheit, dem Einschreiten des Staates in die Kindererziehung und -bildung oder die Frage nach sozialer Ungerechtigkeit sind von bissiger Aktualität.

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  • Produktdetails
  • Verlag: marixverlag
  • Seitenzahl: 160
  • Erscheinungstermin: 23. September 2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783843804394
  • Artikelnr.: 41547138
Autorenporträt
JOHN STUART MILL (1806-1873) war einer der bedeutendsten politischen Philosophen und der vielleicht bedeutendste angelsächsische Philosoph des 19. Jahrhunderts. Als Hauptvertreter des Utilitarismus widmete er sich in seinem Werk vor allem Fragen der politischen Freiheit, des Allgemeinwohls und den Grenzen des Staates. Er verfasste darüber hinaus eine Frühschrift des Feminismus sowie eine Erörterung der Grundfragen der politischen Ökonomie. Er war vertrat seine liberale Position auch politisch aktiv und war Parlamentsmitglied für die Whigs.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 28.01.2009

Freiheitsverliebt

Neu herausgegeben von Horst Brandt, liegt bei Meiner jetzt John Stuart Mills Schrift "Über die Freiheit" von 1859 vor, in der Argumente für eine auf das Nützlichkeitsprinzip gegründete Ethik entwickelt werden. Mill verteidigt in sozialreformerischer Absicht den Utilitarismus gegen alle dogmatische Kritik. Sein Argumentationsniveau ist bestechend und lässt manch einen Ad-hoc-Utilitaristen unserer Tage als wortgewandten Flachkopf erscheinen. Mill geht - was ihn als Autor so modern macht - ex negativo vor, seine Grundfrage lautet: Was spricht gegen die Freiheit? Diese Vorgehensweise, die sich dem Widerspruch aussetzt, schält die Konturen der Freiheit umso klarer heraus. "Mill geht es nicht um die Sicherung von Ansprüchen des Individuums, die dann in einem Kanon von positiven Freiheitsrechten inhaltlich werden könnten und sollten", schreibt Horst Brandt im Vorwort, "sondern lediglich und konsequent um die Abwehr von Einschränkungen der Freiheit des Einzelnen, die aus pekuniären oder ideologischen Gründen von der Gesellschaft vorgenommen werden, ohne dass ihr durch die Unterlassung dieser Beschränkung ein nachweislicher Schaden entstünde." (John Stuart Mill: "Über die Freiheit". Auf der Grundlage der Übersetzung von Else Wentscher neu herausgegeben von Horst Brandt. Felix Meiner Verlag, Hamburg 2009. 170 S., geb., 28,- [Euro].) gey

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»Was darf der Staat? Diese Frage stellen wir uns seit Beginn der Corona-Maßnahmen mit neuer Dringlichkeit. Ein liberaler Vordenker hat darüber vor über 150 Jahren einen bemerkenswerten Essay geschrieben.«
DIE ZEIT, 07.12.2020