Kunst machen?
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Die Gespräche und Essays geben punktuelle Einblicke in das, was seitens der Theoretiker(innen) und Künstler(innen) über die gegenwärtigen Bedingungen des Kunstmachens gedacht wird. Es sind also selbst schon Kommentare, die hier nicht noch einmal kommentiert werden sollen, zumal uns selbst eine Perspektive der Integration fehlt: ein Mangel, jedenfalls aber ein Sachverhalt, der uns durchaus auf die Situation zu verweisen scheint, die in ihrer Zerstreuung nicht nur die Kunst und die Rede über Kunst charakterisiert, sondern überhaupt alle Versuche, die geistige Situation der Zeit zu deuten. Man…mehr

Produktbeschreibung
Die Gespräche und Essays geben punktuelle Einblicke in das, was seitens der Theoretiker(innen) und Künstler(innen) über die gegenwärtigen Bedingungen des Kunstmachens gedacht wird. Es sind also selbst schon Kommentare, die hier nicht noch einmal kommentiert werden sollen, zumal uns selbst eine Perspektive der Integration fehlt: ein Mangel, jedenfalls aber ein Sachverhalt, der uns durchaus auf die Situation zu verweisen scheint, die in ihrer Zerstreuung nicht nur die Kunst und die Rede über Kunst charakterisiert, sondern überhaupt alle Versuche, die geistige Situation der Zeit zu deuten. Man sollte dies Buch also weniger als eine Bestandsaufnahme verstehen, sondern eher so, daß es sich hier um Erkundungsgänge handelt, die zwar das Thema Kunstmachen betreffen, darin aber auch Auskunft geben über Weisen der Selbstverständigung und der daraus folgenden Handlungsentwürfe und Faszinationsstrukturen.Wenn Kunstwerke es noch schaffen, Faszination auszulösen, so brauchen sie nicht auch noch verbal und theoretisch überhöht zu werden, sondern dann sprechen sie selbst, auch wenn der Zugang zu ihnen durch den Kommentar des Künstlers oder des Kunsttheoretikers erleichtert oder vielleicht erst ermöglicht wird. Trotzdem werden Kunstwerke gemacht und rezipiert auch aus Überlegungen über ihren Sinn und ihre Möglichkeitsbedingungen. Solche Überlegungen in Gang zu bringen und zu halten, ist der Sinn der Gespräche und Essays dieses Buches.
  • Produktdetails
  • Verlag: Boer / Books on Demand
  • 1., Neudruck der 2. Auflage 1991
  • Seitenzahl: 408
  • Erscheinungstermin: 12. Mai 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 155mm x 28mm
  • Gewicht: 645g
  • ISBN-13: 9783924963231
  • ISBN-10: 3924963231
  • Artikelnr.: 24222214
Autorenporträt
Florian Rötzer, geb. 1953, lebt als freier Autor in München, Mitarbeiter beim Projekt Telepolis (München). Veröffentlichungen (u.a.): Französiche Philosophen im Gespräch, München 1985; Kunst Machen. Gespräche und Essays, München 1990 (zus. mit Sara Rogenhofer); Digitaler Schein, Frankfurt a.Main 1991; Philosophen-Gespräche zur Kunst, München 1991; Strategien des Scheins. Kunst - Computer - Medien (zus. mit Peter Weibel), München 1991; Cyberspace. Zum medialen Gesamtkunstwerk, München 1993 (zus. mit Peter Weibel); Künstliche Spiele, München 1993 (zus. mit Georg Hartwagner und S. Iglhaut); Vom Chaos zur Endophysik, München 1994; Schöne neue Welten?, München 1995; Die Telepolis. Urbanität im digitalen Zeitalter, Mannheim 1995
Inhaltsangabe
Florian Rötzer, Sara Rogenhofer: Reflexion und DiffusionSara Rogenhofer: Kunstmachen - Warum nicht?Anna und Bernhard Blume: Gegen eine Ästhetik der DingfestmachungValie Export: Mediale AnagrammeVilém Flusser: Vom Autor oder vom WachsenPeter Weibel: Für eine Psychotisierung der WahrnehmungFriedrich Kittler: Synergie von Mensch und MaschineJürgen Claus: Die Spaltung von Natur und Technik aufbrechenRené Berger: Das Synthese-Bild - Synthese wovon?Gerhard Merz: Kunst ist das geringstmögliche Abweichen von der NormDietmar Kamper: Im Spiegel des Bildschirms. Das unaufhaltsame Ende der TheorieGillo Dorfles: Aufstieg und Niedergang der 'Konzeptuellen Kunst'Raimer Jochims: Auf der Suche nach der Sprachform der FarbeHans-Jürgen Syberberg: Mit kleinsten Mittel sehr Anspruchsvolles offerierenChrista und Peter Bürger: Keinem künstlerischen Material kommt mehr historische Notwendigkeit zuJean Baudrillard: Towards the vanishing point of artBazon Brock: Selbstverwirklichung ist das Ideal von VollidiotenWolfgang Welsch: Gibt es eine postmoderne Ästhetik?Harald Szeemann: Objektivität in der Kunst ist das kompromißlos SubjektiveFlorian Rötzer: Heterogene WirklichkeitenMarianne Eigenheer: Imaginäre RäumeGerburg Treusch-Dieter: Das Leben in unseren Händen.Helmut Rieger: Magie des BildesA. R. Penck: Tendenz zur ArchaikAlfred Hrdlicka: Keine technische Entwicklung kann die Zeichnung ablösenHans Platschek: Die Sprache der Malerei ist stummKing Kong Kunstkabinett: Versuchsanordnung für das UnvorhersehbareAlexander Kluge: Kino und GrabkammerDieter Hoffmann-Axthelm: Aktualität als ästhetische Kategorie