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Polizeirecht im hergebrachten Sinn bedeutet Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Seine Dogmatik wird durch die Institute der konkreten Gefahr und des Störers geprägt. Das Polizeirecht sieht sich heute mit Herausforderungen konfrontiert, denen seine klassische Dogmatik nicht mehr gewachsen zu sein scheint. Als Reaktion darauf nehmen die Polizeigesetzgeber eine tatbestandliche Vorverlagerung der Eingriffsermächtigungen vor.Sebastian Kral beschreibt in einer Gegenüberstellung die Grundstrukturen der klassischen Polizeirechtsdogmatik und des gegenwärtigen Vorfeldrechts.…mehr

Produktbeschreibung
Polizeirecht im hergebrachten Sinn bedeutet Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Seine Dogmatik wird durch die Institute der konkreten Gefahr und des Störers geprägt. Das Polizeirecht sieht sich heute mit Herausforderungen konfrontiert, denen seine klassische Dogmatik nicht mehr gewachsen zu sein scheint. Als Reaktion darauf nehmen die Polizeigesetzgeber eine tatbestandliche Vorverlagerung der Eingriffsermächtigungen vor.Sebastian Kral beschreibt in einer Gegenüberstellung die Grundstrukturen der klassischen Polizeirechtsdogmatik und des gegenwärtigen Vorfeldrechts. Dabei stellt er Eingriffsschwellen, Maßnahmenadressaten und Rechtsfolgen kritisch dar und deckt die Defizite der Vorfeldbefugnisse auf. Auf dieser Grundlage entwickelt er ein mehrstufiges Rechtsgüterschutzmodell, das sowohl das klassische Polizeirecht als auch das Vorfeldrecht in sich vereint.
  • Produktdetails
  • Schriften zum Öffentlichen Recht Bd.1214
  • Verlag: Duncker & Humblot
  • 1. Auflage
  • Seitenzahl: 242
  • Erscheinungstermin: 4. Mai 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 234mm x 159mm x 15mm
  • Gewicht: 334g
  • ISBN-13: 9783428137909
  • ISBN-10: 3428137906
  • Artikelnr.: 35522360
Autorenporträt
Sebastian Kral wurde 1981 in Schwelm geboren. Das Studium der Rechtswissenschaft nahm er 2002 an der Ruhr-Universität Bochum auf. Nach Abschluss des ersten Juristischen Staatsexamens war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig und promovierte 2011 zum Thema »Die polizeilichen Vorfeldbefugnisse als Herausforderung für Dogmatik und Gesetzgebung des Polizeirechts« bei Professor Dr. Martin Burgi. Seinen Referendardienst nahm er 2011 am Landgericht Wuppertal auf.
Inhaltsangabe
1. Teil: Einführung in das ProblemfeldDie Herausforderungen des Polizeirechts im Spiegel zwischen Vergangenheit und Gegenwart - Methodik der Problembehandlung und Ziele der Untersuchung2. Teil: Die traditionelle PolizeirechtsdogmatikEingriffsschwelle - Maßnahmenadressaten - Rechtsfolgen - Zu den Fallbeispielen3. Teil: System und Kritik des gegenwärtigen Umgangs mit den Eingriffsbefugnissen im GefahrenvorfeldDie polizeiliche »Vorfeldbefugnis« - Die Vorfeldbefugnisse im polizeilichen Aufgabengefüge - Die gegenwärtige Dogmatik der Vorfeldbefugnisse - Die Vorfeldbefugnisse in der polizeigesetzlichen Systematik - Zusammenfassung4. Teil: RechtsgüterschutzmodellRahmenvorgaben - Lösungsansatz des Rechtsgüterschutzmodells - Allgemeiner Teil - Ausblick5. Teil: Ergebnisse und ZusammenfassungLiteraturverzeichnisSachwortregister
Rezensionen
"Die Lektüre dieses Werks kann den jeweiligen Landesministerien, die für die polizei- und sicherheitsrechtliche Gesetzgebung zuständig sind, sowie der Polizeirechtswissenschaft nachdrücklich empfohlen werden." Alexander Seidl, in: Zeitschrift für Verwaltungsrecht Online, 61/2012