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  • Format: PDF


Für die meisten arbeitenden Eltern ist eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf wesentlich. Aber nur knapp ein Drittel von ihnen halten die Bedingungen in den Unternehmen für zufriedenstellend. Die Gewerkschaften haben sich trotz ihrer vermittelnden Funktion zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern bisher wenig in den Diskurs eingeschaltet. Obwohl die Frage nach der Vereinbarkeit nach wie vor in erster Linie von ihnen als ein »Frauenproblem« konstruiert wird, mehren sich doch die Anzeichen, dass sich die Argumentationsstrategien verändern.…mehr

Produktbeschreibung
Für die meisten arbeitenden Eltern ist eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf wesentlich. Aber nur knapp ein Drittel von ihnen halten die Bedingungen in den Unternehmen für zufriedenstellend. Die Gewerkschaften haben sich trotz ihrer vermittelnden Funktion zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern bisher wenig in den Diskurs eingeschaltet. Obwohl die Frage nach der Vereinbarkeit nach wie vor in erster Linie von ihnen als ein »Frauenproblem« konstruiert wird, mehren sich doch die Anzeichen, dass sich die Argumentationsstrategien verändern.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 338
  • Erscheinungstermin: 21.08.2019
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783593442990
  • Artikelnr.: 57447512
Autorenporträt
Michaela Schonhöft-Dickgreber ist Sozialwissenschaftlerin und Autorin.
Inhaltsangabe
Inhalt
1. Einleitung 7
2. Forschungsstand 21
2.1. Die Gewerkschaften als Vereinbarkeitsakteur 21
2.1.1. Gewerkschaften als Organisationen in der Krise 21
2.1.2. Gewerkschaften als lernende Organisationen 23
2.1.3. Die gewerkschaftliche Rekrutierung von Frauen 29
2.1.4. Gewerkschaftliches Vereinbarkeitsengagement 32
2.2. Definitionen und Metaphern von Vereinbarkeit 34
2.3. Deutungsmuster von Vereinbarkeit 43
2.3.1. Familienfreundliche, pragmatische Zweckmäßigkeit 44
2.3.2. Unvereinbarkeit als weiblich konstruierter Diskurs 46
2.3.3. Das Konzept des Normalarbeitsverhältnisses 51
2.3.4. Vereinbarkeit als Menschenrecht 58
2.4. Vereinbarkeit als Querschnittsdiskurs 63
2.4.1. Die Care-Debatte 64
2.4.2. Chancengleichheit 67
2.4.3. Die Teilzeitfalle 73
2.4.5. Arbeitszeit und Vereinbarkeit 77
2.4.6. Arbeit 4.0 und Work-Life-Balance 83
2.5. Fragestellung 89
3. Methodik und Studiendesign 93
3.1. Theoretische Vorüberlegungen zur Methodenwahl 93
3.1.1. Diskursanalyse 93
3.1.2. Grounded Theory105
3.2. Studiendesign 110
3.2.1. Datensammlung 110
3.2.2. Datenauswertung 119
4. Ergebnisse 123
4.1. Vereinbarkeit als Metapher 123
4.2. Diskursive Vereinbarkeitskonstrukte 129
4.2.1. Vereinbarkeit als utilitaristischer Diskurs 129
4.2.2. Vereinbarkeit als hegemonialer Diskurs 135
4.2.3. Vereinbarkeit als humanistischer Diskurs 143
4.2.4. Vereinbarkeit als individualistisch-liberaler Diskurs 147
4.3. Gewerkschaftliche Erzählungen von Vereinbarkeit 151
4.3.1. Partnerschaftliche Arbeitsteilung 152
4.3.2. Was vom Tage übrig bleibt: Kürzere Vollzeit 164
4.3.3. Souverän arbeiten 170
4.4. Vom Diskurs zur Aktion 186
4.4.1. Souveräntität und Mitgliederorientierung 186
4.4.2. Kontinuierlicher Wissenstransfer 189
4.4.3. Vereinbarkeit durch Tarifverträge 196
4.4.4. Vereinbarkeit als Organizing-Thema 203
5. Diskussion 209
5.1. Das Ringen um Begriffe und Deutungen 209
5.1.1. Vereinbarkeit als handlungsorientierter Diskurs 209
5.1.2. Neue gewerkschaftliche Erzählungen von Arbeit 213
5.2. NeueEntwürfe vereinbarer Arbeit 2285.2.1. Der sich sorgende Normalarbeiter 229
5.2.2. Partnerschaftlichkeit 232
5.2.3. Gute Arbeitszeiten 236
5.2.4. Souveränität bei der Arbeitsplatz- und Lebensgestaltung 243
5.3. Gewerkschaftliche Umsetzung von Vereinbarkeit 252
5.3.1. Deliberative Partizipation 253
5.3.2. Vereinbarkeit durch Tarifverträge 261
5.3.3. Modernes Organizing 266
Fazit... 274
Anhang 281
Grafiken und Tabellen 304
Literatur 305
Danksagung 338