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  • Format: PDF


Nach welcher Logik planen Dschihadisten Anschläge in europäischen Städten? Seit den Anschlägen von Paris und Brüssel ist diese Frage aktueller denn je. Um die Denkweise von Anschlagsplanern zu verstehen, haben die Kriminologen Michael Fischer und Robert Pelzer ein Planspiel durchgeführt, in dem Probanden über mehrere Monate fiktive Anschlagsszenarien entwickelt haben. Auf der Basis realer Fälle, wie der "Sauerland-Gruppe", wurden Tätertypen bestimmt. Die Autoren präsentieren ein Risikomodell und Kernelemente einer Soziologie des Anschlags.…mehr

  • Geräte: PC
  • ohne Kopierschutz
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  • Größe: 25.66MB
Produktbeschreibung
Nach welcher Logik planen Dschihadisten Anschläge in europäischen Städten? Seit den Anschlägen von Paris und Brüssel ist diese Frage aktueller denn je. Um die Denkweise von Anschlagsplanern zu verstehen, haben die Kriminologen Michael Fischer und Robert Pelzer ein Planspiel durchgeführt, in dem Probanden über mehrere Monate fiktive Anschlagsszenarien entwickelt haben. Auf der Basis realer Fälle, wie der "Sauerland-Gruppe", wurden Tätertypen bestimmt. Die Autoren präsentieren ein Risikomodell und Kernelemente einer Soziologie des Anschlags.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 579
  • Erscheinungstermin: 08.09.2016
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783593434858
  • Artikelnr.: 45015250
Autorenporträt
Michael Fischer ist Professor für Kriminologie an der Polizeiakademie Niedersachsen. Robert Pelzer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) der TU Berlin.
Inhaltsangabe
Inhalt

Vorwort 11

Einleitung 16

I Ziel- und Mittelwahl terroristischer Gruppen

1 Zielwahlmodelle und Risikobewertungen 31

1.1 Drakes konventionelles Zielwahlmodell 32

1.2 Anschläge auf Zivilisten und Zielwahlen von al-Qaida: Einzelstudien im konventionellen Rahmen 38

1.3 Das opportunitätslogische Modell von Clarke und Newman 47

1.4 Fazit 57

2 Ziel- und Mittelwahl des dschihadistischen Terrorismus in Europa 62

2.1 Paradigmenstreit über den Charakter des dschihadistischen Terrorismus 62

2.2 Thematisierung von Zielwahlen im engeren Sinne 67

2.3 Fazit 73

II Bestandsaufnahme dschihadistischer Anschläge in Europa

1 Design der quantitativen Untersuchung 79
1.1 Untersuchungszeitraum und Länderauswahl 79

1.2 Erfassungskriterien und Datengrundlage 80

1.3 Erhebungskategorien 81

1.4 Datenauswertung 83

2 Methodische Reflektionen 86

2.1 Repräsentativität des Datensatzes 86

2.2 Stochastizität der Daten 89

2.3 Reliabilität der erhobenen Daten 90

2.4 Validität der erhobenen Daten 92

3 Taten 97

3.1 Stichprobenumfang, Fallkategorien und Jahreshäufigkeiten 97

3.2 Anschlagsziele 99

3.3 Anschlagsmittel 113

3.4 Modus Operandi 116

3.5 Kosten 120

3.6 Zusammenhänge zwischen Tatmerkmalen 120

3.7 Trendanalyse: Vergleich mit der Studie von Nesser/Stenersen 126

4 Täter 129

4.1 Stichprobenumfang und Erfassungskriterien 129

4.2 Größe der Tätergruppen 130

4.3 "Zugehörigkeit" und "Autonomie" 131

4.4 Weitere soziodemografische Merkmale 135

4.5 Zusammenhänge zwischen Tätermerkmalen 137

5 "Konfliktorientierung" 142

6 Zusammenhänge zwischen Taten, Tätern und "Konfliktorientierung" 145

6.1 Tätermerkmale und "Konfliktorientierung" 145

6.2 Tatmerkmale und "Konfliktorientierung" 147

6.3 Täter- und Tatmerkmale 151

7 Zusammenfassung zentraler Befunde 162

III Die Logik des Anschlags: Terrorismus als soziale Kontrolle

1 Terrorismus und staatliches Strafen 169

1.1 Figurationen: Instanzen, Delinquenten, Bezugsgruppen 172

1.2 Strafzwecke 174

1.3 Pars-pro-Toto-Sanktionierung und Schuldprinzip 179

1.4 Antiterrorismus 183

2 Anschlag und Anschlagsplanung: Sinnebenen der Kontrolle 187

?

IV Anschlagsplanung: Planspielgestützte Rekonstruktion

1 Das Planspielverfahren 195

1.1 Struktur und Ablauf 196

1.2 Probanden und Planspielgruppen 212

1.3 Auswertungsschritte 217

2 Planspielszenarien 221

2.1 Ablauf der Planungsprozesse 221

2.2 Anschlagsszenarien 224

2.3 Fallskizzen 228

3 Legitimation, Strategie, Taktik: Dschihadistisches Potpourri, Adaptionen durch die Planspieler und methodische Evaluation 260

3.1 Replizierbarkeit 260

3.2 Authentizität und Transferierbarkeit 261

3.3 Ideologie: Ziele und Legitimation 265

3.4 Strategien und Taktiken 282

3.5 Fazit 288

4 Selektionsmechanismen und Risikoparameter 291

4.1 Zielwahlen 292

4.2 Szenariopräferenzen 315

4.3 Machbarkeitserwägungen 323

4.4 Fazit 331

V Individuelle Handlungslogiken: Exemplarische Fallrekonstruktionen

Einleitung 337

1 Theoretisch-methodischer Rahmen 339

1.1 Anschlagspraxis statt "Terrorismus" 339

1.2 Deutungsmuster und Bewährung 344

1.3 Konversion in radikale Deutungsmuster und deren Bewährung 353

1.4 Politisch motivierte Straftaten als Ausdruck eines Bewährungshandelns 358

2 . Strukturbestimmung: der dschihadistische Bewährungsgedanke 366

2.1 Webers Rekonstruktion des Bewährungsgedankens in der protestantischen Ethik 366

2.2 Grundlagen der Heilssuche radikal monotheistischer islamischer Religiosität 371

2.3 Die nicht stillstellbare Bewährungsdynamik der Lebenspraxis im salafistischen Islam 374

2.4 Das Spannungsverhältnis zwischen innerem und äußerem Gehorsam 379

2.5 Der Bewährungsgedanke im Dschihadkonzept des Salafi-Dschihadismus 382

2.6 Exkurs zum Bewährungsgedanken in säkularen radikalen Bewegungen 390

2.7 Hypothesen zu Bewährungsthe
Rezensionen
"Fischer und Pelzer haben wichtige Innovationen allein schon durch ihren Perspektivwechsel für die Terrorismusforschung vorgenommen. [...] Ihre Analyse ist stringent angelegt und fragt detailliert nach den Bedingungsfaktoren." Armin Pfahl-Traughber, Humanistischer Pressedienst, 13.10.2016