22,00 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln
    Broschiertes Buch

Michel Foucault beschreibt Politik nicht als gesonderten Wirklichkeitsbereich, sondern als ein Kräfteverhältnis. Politik ist für ihn zunächst die Fortsetzung des Kriegs mit anderen Mitteln. Später rückt er den Begriff des Regierens ins Zentrum und untersucht Technologien und Rationalitäten der Menschenführung. Er entwirft keine Theorie des Staates, seine Analysen zielen vielmehr auf eine Kritik der politischen Vernunft.Die vorliegende Auswahl aus seinen Schriften und Vorlesungen präsentiert jedoch nicht nur den Analytiker von Machtmechanismen und Wissensformationen, sondern auch den…mehr

Produktbeschreibung
Michel Foucault beschreibt Politik nicht als gesonderten Wirklichkeitsbereich, sondern als ein Kräfteverhältnis. Politik ist für ihn zunächst die Fortsetzung des Kriegs mit anderen Mitteln. Später rückt er den Begriff des Regierens ins Zentrum und untersucht Technologien und Rationalitäten der Menschenführung. Er entwirft keine Theorie des Staates, seine Analysen zielen vielmehr auf eine Kritik der politischen Vernunft.Die vorliegende Auswahl aus seinen Schriften und Vorlesungen präsentiert jedoch nicht nur den Analytiker von Machtmechanismen und Wissensformationen, sondern auch den politischen Intellektuellen Michel Foucault. Der Band versammelt neben Grundtexten zu Foucaults politischer Philosophie auch seine Stellungnahmen unter anderem zur Strafjustiz, zur iranischen Revolution und zur Verhängung des Kriegsrechts in Polen. Ulrich Bröcklings Nachwort zeigt die spannungsreiche Entwicklung von Foucaults politischem Denken zwischen Analyse und Intervention.
  • Produktdetails
  • suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1933
  • Verlag: Suhrkamp
  • Artikelnr. des Verlages: 29533
  • 4. Aufl.
  • Seitenzahl: 441
  • Erscheinungstermin: 21. Juni 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 175mm x 109mm x 28mm
  • Gewicht: 262g
  • ISBN-13: 9783518295335
  • ISBN-10: 3518295330
  • Artikelnr.: 25547884
Autorenporträt
Foucault, Michel§
Paul-Michel Foucault wurde am 15. Oktober 1926 in Poitiers als Sohn einer angesehenen Arztfamilie geboren und starb am 25. Juni 1984 an den Folgen einer HIV-Infektion. Nach seiner Schulzeit in Poitiers studierte er Philosophie und Psychologie in Paris. 1952 begann seine berufliche Laufbahn als Assistent für Psychologie an der geisteswissenschaftlichen Fakultät in Lille. 1955 war er als Lektor an der Universität Uppsala (Schweden) tätig. Nach Direktorenstellen an Instituten in Warschau und Hamburg (1958/1959) kehrte er 1960 nach Frankreich zurück, wo er bis 1966 als Professor für Psychologie und Philosophie an der Universität Clermont-Ferrand arbeitete. In diesem Zeitraum erschien 1961 seine Dissertationsschrift Folie et déraison. Histoire de la folie à l'âge classique (dt.: Wahnsinn und Gesellschaft). Er thematisierte darin die Geschichte des Wahnsinns und das Zustandekommen einer Abgrenzung von geistiger Gesundheit und Krankheit und die damit einhergehenden sozialen Mechanismen. 1965 und 1966 war er Mitglied der Fouchet-Kommission, die von der Regierung für die Reform des (Hoch-)Schulwesens eingesetzt wurde. 1966 wurde Les mots et les choses - Une archéologie des sciences humaines (dt.: Die Ordnung der Dinge) veröffentlicht, worin er mit seiner diskursanalytischen Methode die Wissenschaftsgeschichte von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert untersuchte. Nach einem Auslandsaufenthalt als Gastprofessor in Tunis (1965-1968) war er an der Reform-Universität von Vincennes tätig (1968-1970). 1970 wurde er als Professor für Geschichte der Denksysteme an das renommierte Collège de France berufen. Gleichzeitig machte er durch sein vielfältiges politisches Engagement auf sich aufmerksam. In diesem Kontext entstand die Studie Surveiller et punir (dt.: Überwachen und Strafen). 1975-1982 unternahm er Reisen nach Berkeley und Japan sowie in den Iran und nach Polen.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 06.08.2010

Fremdregiert

Für Zwecke des Studiums, als Schnupperstoff für Erstleser oder auch als Prüfstein für mitgebrachte Vorurteile: Wer sich aus erster Hand über den politischen Philosophen Foucault informieren will, kann jetzt zu einer Auswahl aus dessen umfangreichen "Schriften" greifen. Unter dem Titel "Kritik des Regierens" hat der Suhrkamp Verlag ausgewählte Texte zur Biopolitik, zur Gouvernementalität, zum Kritikbegriff, zur antiken Selbstregierung und politische Kommentare des öffentlichen Intellektuellen Foucault versammelt. Das ausführliche Nachwort des Herausgebers Ulrich Bröckling bietet jeweils griffige Einordnungen an. Vorteil der Ausgabe sind ihre Überschaubarkeit und die Auswahl, die für Anschlussfähigkeit an aktuelle Debatten sorgt - "Gouvernementalität" ist ein Stichwort, das derzeit vor allem die Soziologie bewegt. Was die Fächerung der gleichwohl sehr unterschiedlichen Texte aber auch dokumentiert: Foucault mag politisch gedacht und geschrieben haben. Aber weder auf eine Politiktheorie noch auf eine kohärente Theorie des Politischen und wohl noch nicht einmal auf eine Theorie der Politikformen kam es ihm wirklich an. So bietet der Band Annäherungen an den ,politischen' Foucault, ersetzt aber weitere Lektüren nicht. (Michel Foucault: "Kritik des Regierens". Schriften zur Politik. Ausgewählt und mit einem Nachwort von Ulrich Bröckling. Suhrkamp Verlag, Berlin 2010. 441 S., br., 15,- [Euro].)

pgg

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main…mehr

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 09.11.2010

Wie der Staat ein
fürsorglicher Hirte wurde
Er wollte dem König auch in der Theorie den Kopf
abschlagen: Michel Foucaults politische Schriften
Der Staat macht wieder von sich reden. Den französischen Philosophen Michel Foucault hätte das nicht überrascht. Denn er ahnte, dass staatliche Strukturen so flexibel sind, dass ihr Verhalten an manchen Stellen wie ein Zurückweichen des Staatsapparates erscheinen kann. Die neuere Politikwissenschaft wollte schon ein neues Paradigma ausrufen. Sie hat allenthalben von Governance gesprochen und diejenigen nur mehr abschätzig belächelt, die noch immer vom Staat sprachen. Mit Foucault lernt man zurückzulächeln.
Das Werk des vor gut einem Vierteljahrhundert verstorbenen Philosophen wird von drei großen Themenkreisen und ihren Überschneidungen beherrscht: dem Wissen, der Macht und dem Subjekt. In der Form, die sie Ende der 70er Jahre angenommen haben, also nach dem Erscheinen von „Überwachen und Strafen“, werden sie jetzt in einer gelungenen Auswahl präsentiert. Der von dem an der Universität Halle-Wittenberg lehrenden Soziologen Ulrich Böckling herausgegebene und mit einem informativen Nachwort versehene Band mit Schriften zur Politik macht dabei anschaulich, wie sich die Schwerpunkte der historischen Analyse neuzeitlicher und moderner Politik bei Foucault verschoben und angereichert haben.
Der französische Meisterdenker, dessen Vorlesungen am Collège de France akademische Großereignisse waren, hob zunächst als Gegenpol zum juridischen Modus der Macht und dessen Leitbegriff der Souveränität auf jene Prozeduren und Techniken ab, die der Begriff der Disziplin erfasst. Sie zeichnen sich durch die spezifische Orientierung auf den Körper des Einzelnen aus. Was mit dem Körper geschieht oder welchen Symbolgehalt er hat, avancierte seither zu einer geistes- und sozialwissenschaftlichen Renommierfrage.
Michel Foucault ging weiter, denn auch dieses Disziplin-Konzept der Macht genügte ihm nicht mehr. Es wurde um den Neologismus der Gouvernementalität mit Bezug auf die Regierung der Bevölkerung ergänzt. Damit erweiterte er die historische Analyse nochmals entscheidend. Gouvernementalität wird Foucaults konzeptionelle Ergänzung und sein Gegenbegriff zur neuzeitlichen Souveränität. Man müsse sich freimachen vom Modell des Leviathan. Es sei an der Zeit, in der politischen Theorie dem König der Souveränität den Kopf abzuschlagen.
Als Gegenkonzept zur Souveränität dient Gouvernementalität zur Bezeichnung für den von der Wiege bis zur Bahre sich kümmernden, umfassend regierenden Daseinsvorsorgestaat, der sein Sicherheitsversprechen an die Bürger weit über die Abwehr äußerer und innerer feindseliger Attacken ausgedehnt hat. „Ihr seid krank? Dann werde ich euch eine Krankenversicherung geben. Ihr habt keine Arbeit? Ich sorge für eine Arbeitslosenversicherung. Es gibt eine Flutkatastrophe? Ich richte einen Hilfsfonds ein.“   Heute wäre zweifellos zu ergänzen: Eure Bank macht Pleite? Ich schaffe den Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin). Die allgegenwärtige Fürsorge, schreibt Foucault, sei das Gesicht, das der Staat seinen Bürgern zeigt. Zwar wird all das in Gesetze gegossen. Aber Macht wird dennoch nicht mehr primär im juridischen Modus Grenzen ziehender und überwachender Souveränität ausgeübt. Der Staat wird zum guten Hirten, die Macht zur pastoralen.
Mit dem Prozess der Ausdehnung der Regierung gehen als Gegenbewegung Versuche der inneren Begrenzung durch den Neoliberalismus einher. Sie tragen, entsprechend dem Modus der Macht, der es Einhalt zu gebieten gilt, nicht mehr die Züge einer juridischen Beschränkung von Herrschaftsgewalt etwa durch die Normen eines Naturrechts, sondern formieren sich als politische Ökonomie.
Foucaults historische Untersuchungen zu den Prozessen der Verstaatlichung und Gouvernementalisierung der Gesellschaft und den Versuchen ihrer inneren Begrenzung im Neoliberalismus lassen sich trotz der welthistorischen Verwerfungen, die seither statthatten, heute umstandslos einsetzen und fortführen. Kein geringes Verdienst ist es dabei, dass sie heute gleich auf zweifache Weise immunisierend wirken, zum einen gegen die akademische Modeerscheinung der Theorie Giorgio Agambens. Zum anderen bewahren sie davor, von einer historisch grobschlächtiger verfahrenden modischen Polemik ergriffen zu werden, die ihre Wurzeln in einer geradezu spektakulären Sozialstaatsphobie zu haben scheint.
Agambens Theorie segelt noch unter dem Banner der Souveränität, deren tiefsinnige Mythologie sie kreiert. Foucault habe, heißt es bei Agamben, dessen Werk sich als eine Fortsetzung und Korrektur der biopolitischen Ansätze von Hannah Arendts und Foucaults ausgibt, Foucault also habe die schwindelerregend wachsende Bedeutung des biologischen Lebens für die souveräne Macht nicht auf dem entscheidenden biopolitischen Feld, dem des Lagers nämlich, verfolgt. Von dem Vorwurf bleibt nicht viel übrig, wenn man daran denkt, wie Foucault die Konzeption souveräner Macht als Deutungsschema überhaupt in Frage stellt. Aber das mag ein innerakademischer philosophischer Disput sein.
Die öffentlichen politischen Debatten der Gegenwart sind von anderen Problemen beherrscht, zum Beispiel von einer Auseinandersetzung um die Gestalt und die Zukunft des Sozialstaats. Die Diskussion, die in den Feuilletons des letzten Jahres geführt wurde, hat jetzt ein Nachspiel. Die jüngste Ausgabe der Zeitschrift Merkur legt in einer breiten historischen und systematischen Parallelaktion nach und lässt die „Grenzen der Wirksamkeit des Staates“ bestimmen (SZ vom 27.9.). Es ist ein liberaler Urschrei nach Freiheit, ein Manifest der Kritik. Allein: Was ist Kritik?
Foucaults gleichnamiger Vortrag ist ein Teil der vorliegenden Sammlung, die den Titel „Kritik der Regierens“ trägt. Seine Bestimmung dessen, was Kritik sei, wurde eines seiner meistzitierten Worte: Kritik ist die Kunst, nicht dermaßen regiert zu werden. „Wie ist es möglich, dass man nicht derartig, im Namen dieser Prinzipien, zu solchen Zwecken und mit solchen Verfahren regiert wird?“ Davon könnte angesprochen sein, wer sich heute gegen den beklagten staatlichen wie gesellschaftlichen Paternalismus auf seine Freiheit beruft. Dennoch wird Foucault, dem die Regierungsentfaltung für die Gesellschaften des europäischen Abendlandes seit dem 16. Jahrhundert als Charakteristikum gilt, im Merkur-Doppelheft nicht bedacht. Zwar entziehen sich darin manche Autoren klug der Polemik, indem sie in historische Erkundungen ausweichen und informatives Heldengedenken betreiben. Andere jedoch nutzen im Ton prophetischen Donnergrollens die Gelegenheit zur Generalabrechnung mit dem das Individuum entmündigenden „Sozialstaat der demokratischen Massengesellschaft“ und dessen „massendemokratischer Wählerbewirtschaftung“.
Wer genauer wissen möchte, wie die historischen Prozesse verlaufen und ihre theoretische Reflexion erfolgt sind und sich miteinander verflochten haben, der sollte besser mit Foucaults Vorlesungen zur Geschichte der Gouvernementalität in dieser Sammlung beginnen und wird darin dem 1779 (also schon vor Kants Rechtfertigung des bloßen liberalen Rechtsstaates) erschienenen ersten Band des Systems einer vollständigen „Medicinischen Polizey“ begegnen. Laut Foucault ist es das erste große Programm eines öffentlichen Gesundheitswesens für den modernen Staat.
Hat man sich einmal mit der langen Dauer der Regierungsentfaltung und der Gouvernementalisierung der Gesellschaft seit dem 16. Jahrhundert vertraut gemacht, wird man weder in die aktuelle Schelte „massendemokratischer“ Verfallserscheinungen einstimmen, noch annehmen, die originären liberalen Gesellschaftsformationen und die sie tragenden Mentalitäten und Tugenden ließen sich einfach durch ein paar handfeste Maßnahmen, wenn man nur den Mut dazu aufbrächte, schon wieder herstellen. Es ist schon erstaunlich, wie sich Foucault selbst für einen Optimisten halten konnte. Heute jedenfalls schaut ein solcher Optimismus auf die Bürger Stuttgarts.
Eine Auswahl politischer Interventionen Foucaults schließt den Band ab. Die jeweiligen politischen und historischen Kontexte der 70er Jahre werden im Nachwort kurz erschlossen. Ihre Aufnahme in die Sammlung von Foucaults Schriften zur Politik lässt sich trotz ihres eher okkasionellen Charakters rechtfertigen. Denn sie veranschaulichen, was es heißt, dass seine Untersuchungen sich nur schrittweise vollziehen können im Ausgang von einer Reflexion auf gegebene Umstände. Eine solche Sammlung, die Stückwerk präsentiert, tut dem Werk Foucaults keine Gewalt an. Auch wenn, aufs Ganze gesehen, der Sokratiker Foucault, der die Sorge um sich und das Regieren seiner selbst zum Thema seiner letzten Vorlesungen gemacht hat, etwas zu kurz kommt – er hat kein System konstruiert, das gewaltsam aufgebrochen würde.
Der vorliegende Band mit zentralen Texten fragmentiert nur das an sich schon Fragmentarische. Die Theorie wird, wie Michel Foucault einmal bemerkt hat, zur „Werkzeugkiste“. Besonders die Gespräche am Ende des Bandes zeigen, wie seine Interviewer von ihm immer wieder erwartet haben, gegen Macht und Disziplin mit dem Hammer zu philosophieren, während die Vorlesungen ihn doch ganz anders präsentieren: als einen historischen Analytiker, der geschichtliche Prozesse und Verschiebungen im Verhältnis von Wissen, Macht und Subjektivierung millimetergenau mit der Schieblehre zu vermessen sucht. DIRK LÜDDECKE
MICHEL FOUCAULT: Kritik des Regierens. Schriften zur Politik. Ausgewählt und mit einem Nachwort von Ulrich Bröckling. Suhrkamp Verlag, Berlin 2010. 441 Seiten, 15 Euro.
„Ihr seid krank? Dann werde
ich euch eine
Krankenversicherung geben.“
Es ist schon erstaunlich,
dass Foucault sich für einen
Optimisten halten konnte
In diesen Texten findet der Leser
eine Werkzeugkiste zum
Weiterdenken.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.sz-content.de
…mehr

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Dirk Lüddecke lobt mit dem Band politischer Schriften von Michel Foucault eine "gelungene Auswahl" aus dessen Texten und Vorlesungen. Die drei großen Themenkreise "Wissen", "Macht" und "Subjekt" beherrschen die Texte dieses Bandes und Foucault geht darin unter anderem der historischen Entwicklung nach, die aus dem Souverän einen für seine Bürger sorgenden Staat gemacht hat, erklärt der Rezensent. Besonders verdienstvoll findet er, dass sich Foucaults politische Schriften genauso gut gegen die Theorie eines Giorgio Agambens (einer "akademischen Modeerscheinung", wie Lüddecke abschätzig meint) wie gegen die grassierende "Sozialstaatsphobie" in Stellung bringen lässt. Besonderes Interesse erregen noch der titelgebende Vortrag "Kritik des Regierens" und Foucaults Vorlesung zur "Geschichte der Gouvernementalität", in der er die Entwicklung des modernen Staats anhand eines frühen Gesundheitssystems aus dem 18. Jahrhundert nachzeichnet. Von aktueller Bedeutung erscheint dem eingenommenen Rezensenten dieser Band, wie er auch dessen fragmentarischen Charakter absolut angemessen findet und so zu seiner Zufriedenheit feststellen kann, dass die Auswahl das Foucault'sche Werk nicht in eine Form presst, die ihm nicht gemäß wäre.

© Perlentaucher Medien GmbH