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Emmanuel Faye versucht so polemisch wie quellennah die Nähe der deutschen Philosophie der 30er Jahre zum Nationalsozialismus nachzuweisen. Er beeindruckt durch die Materialfülle, mit der er belegt, dass die Grundlagen Martin Heideggers Denken in rassischem, völkischem und antisemitischem Gedankengut zu finden sind. »Heidegger und die Einführung des Nationalsozialismus in die Philosophie« gehört zu den meist umstrittenen Büchern der letzten Jahre. Die deutsche Ausgabe hat Emmanuel Faye durchgesehen und mit einem neuen Nachwort versehen. Darin geht er auf die seit Erscheinen des Buchs in…mehr

Produktbeschreibung
Emmanuel Faye versucht so polemisch wie quellennah die Nähe der deutschen Philosophie der 30er Jahre zum Nationalsozialismus nachzuweisen. Er beeindruckt durch die Materialfülle, mit der er belegt, dass die Grundlagen Martin Heideggers Denken in rassischem, völkischem und antisemitischem Gedankengut zu finden sind. »Heidegger und die Einführung des Nationalsozialismus in die Philosophie« gehört zu den meist umstrittenen Büchern der letzten Jahre. Die deutsche Ausgabe hat Emmanuel Faye durchgesehen und mit einem neuen Nachwort versehen. Darin geht er auf die seit Erscheinen des Buchs in Frankreich nicht endenden Vorwürfe ein. Der deutsche Leser hat nun die Möglichkeit, eine Debatte kritisch zu beurteilen, deren Ende nicht absehbar ist, denn »zwei Tatsachen über Martin Heidegger sind so unleugbar, wie sie den Umgang mit seinem Werk kompliziert machen: Er ist einer der einflussreichsten Philosophen des 20. Jahrhunderts, und er war ein Nazi. An dieser Spannung entzünden sich bis heute immer neue Diskussionen um das Werk des deutschen Denkers.« DIE ZEIT
  • Produktdetails
  • Traversen Nr.5
  • Verlag: Matthes & Seitz Berlin / Matthes & Seitz Verlag
  • Seitenzahl: 560
  • Erscheinungstermin: März 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 226mm x 149mm x 46mm
  • Gewicht: 853g
  • ISBN-13: 9783882210255
  • ISBN-10: 3882210257
  • Artikelnr.: 23353313
Autorenporträt
Emmanuel Faye ist Philosoph und Philologe und lehrt derzeit Philosophie an der Universität Paris X Nanterre. Neben seiner Kritik an Martin Heidegger, die neben der von Victor Farias zur kompromisslosesten aber auch umstrittensten zählt, wurde er bekannt durch seine Studien zur Philosophie der Renaissance, insbesondere zu Descartes.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Kann dieses Buch das Heidegger-Bild verändern? Jürgen Busche glaubt es eher nicht. Was Emmanuel Faye für seinen Band zusammenträgt, ist für Busche, abgesehen von vielen sachlichen Fehlern, Auslassungen und Fehleinschätzungen, philosophisch zu oberflächlich. Zwar freut sich Busche, dass der Autor die Seminarprotokolle aus Heideggers Rektoratszeit in seine Arbeit miteinbezieht. Die Unbedenklichkeit, mit der Faye Heidegger als "typisch nationalsozialistisch" zeichnet, entlockt ihm jedoch mitunter ein Lächeln. Hier wird Busche die Einseitigkeit von Fayes Darstellung bewusst. Hätte der Rezensent nicht gerade in dieser Einseitigkeit eine Chance gesehen, den "extremen Disparatheiten" in Heideggers Leben und Werk einmal nachzuspüren, und hätte ihn die pamphletartige Machart von Fayes Schrift nicht so mitgerissen, Busche hätte das Buch wohl rasch aus der Hand gelegt.

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